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Frankfurt Skyliners
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10. Oktober 2012

Skyliners gegen Mitteldeutscher BC: Skyliners noch nicht im Tritt

 Von Timur Tinç
Basketball-Bundesligist Frankfurt Skyliners verliert das Heimspiel gegen den Mitteldeutschen BC. Foto: Huebner/Celikci

Zweite Niederlage in der jungen Saison: Die Basketballer der Frankfurt Skyliners verheddern sich in zu vielen Eins-gegen-Eins-Situationen gegen den Mitteldeutschen BC. Vom Team-Basketball aus dem Spiel gegen Quakenbrück ist nichts zu sehen.

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Die Frankfurt Skyliners haben am dritten Spieltag der Basketball-Bundesliga ihr erstes Heimspiel verloren. Vor 4030 Zuschauern in der Ballsporthalle unterlagen die Hessen 68:71 gegen den Mitteldeutschen BC und kassierten ihre zweite Niederlage in der noch jungen Saison. In der hektischen Partie waren die Skyliners nie in der Lage, ein flüssiges Kombinationsspiel aufzubauen.

Besonders gravierend war am Mittwochabend die Schwäche unter dem Korb. Der MBC konnte 17 Offensivrebounds abgreifen. Alleine in der zweiten Halbzeit waren es zwölf, bemängelte auch Kapitän Marius Nolte. „In dieser Phase haben wir nur Punkte ausgetauscht. Wenn wir ein paar Stopps geholt hätten, hätten wir das Spiel gewonnen“, sagte der 31-Jährige enttäuscht. Deutlich wurde auch, dass die Skyliners viel zu abhängig von ihren Startern sind. Lediglich Zachery Peacock (24 Punkte) und Quantez Robertson mit zwölf Zählern konnten vorne überzeugen.

Die Skyliners verhedderten sich zu Beginn in zu vielen Eins-gegen-Eins-Situationen. Vom Team-Basketball aus dem Spiel gegen Quakenbrück war nichts zu sehen. Weder Dion Dowell noch Larry Wright wurden in gute Positionen gebracht. Einzig Neuzugang Zachery Peacock schaffte es, sich mit seinen 107 Kilogramm unter dem Korb gegen die Verteidigung des MBC durchzusetzen. Seine neun Punkte in den ersten zehn Minuten waren zwar gut, doch die Distanzschützen des MBC waren besser. Vier erfolgreiche Dreier brachten die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt zur Viertelpause mit 19:13 in Front. Im zweiten Viertel wurde es zunächst nicht besser. Vor allem Aufbauspieler Morris Curry, mit 20 Punkten bester Schütze des MBC, bekamen die Skyliners nicht in den Griff. Erst nach einer Auszeit von Cheftrainer Muli Katzurin (17. Minute) konnten die Skyliners den Schalter umlegen. Aufbauspieler Jonathan Jones zog das Tempo an, der Ball zirkulierte besser und der Abstand konnte zur Pause auf zwei Punkte verkürzt werden (32:34).

Nachdem sich beide Teams im zweiten Abschnitt eher in die Partie kämpften als spielten, sorgte Larry Wright für die schönen Momente. Mit zwei verwandelten Dreipunktewürfen und einem Bonus-Freiwurf brachte der 25-Jährige die Skyliners mit 45:42 (26.) erstmals in Führung. Wie über die gesamte Partie schafften es die Hessen aber nicht in einen Rhythmus zu kommen. Den anschließenden 9:0-Lauf der Gäste konnten die Skyliners zwar immer wieder mal stören, schafften es aber nicht mehr das Ruder herumzureißen. Peacock hatte in den Schlusssekunden beim Stand von 68:70 noch die Chance auszugleichen, sein Versuch wurde jedoch geblockt.

„Wir waren zwischendurch schon aggressiv, aber müssen es auch schaffen diese Aggressivität in die richtigen Bahnen zu lenken“, sagte Nolte. Dass die Konstanz fehle zu Beginn der Saison sei verständlich, die müsse sich in den kommenden Partien aber schnell einstellen. Viel Zeit bleibt nicht. Am Sonntag müssen die Skyliners nach Trier.

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Quantez Robertson (Frankfurt) im Zweikampf mit Johannes Strasser (Artland Dragons).

Timur Tinç, unabhängiger Journalist ohne Vereinsbrille, schreibt im Blog über die Basketballer der Frankfurt Skyliners.

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