Seit Beginn des Streits um die Zukunft der Großmarkthalle ist der Name Martin Elsaesser (1884 - 1957) in Frankfurt wieder geläufig. Elsaesser war in der Ära des Stadtbaurats Ernst May in den 20er Jahren hier als Baudirektor in städtischen Diensten.
Die Erinnerung hat vor allem der Einsatz seiner Erben geweckt. Der frühere Bornheimer Pfarrer Konrad Elsässer, Großneffe des Architekten, hatte im Herbst 2006 die Familie aus Deutschland und dem Ausland zum Ratschlag zusammengerufen. Auch die Urheberrechtsklage, die nach dem Bau des Berliner Hauptbahnhofs wegen nicht verabredeter Änderungen an dem Bau anhängig war, ermutigte die Erben, bei der Europäischen Zentralbank ihre Rechte einzufordern. Die Großmarkthalle sollte als Baukunstwerk nicht angetastet werden, das gebiete das "persönliche Urheberrecht" des Vorfahren. Während Martin Elsaesser bei seinem Ausscheiden der Stadt Frankfurt das Recht eingeräumt hatte, die von ihm geschaffenen Gebäude auch zu verändern, lasse sich dieses Urheberrecht nicht abtreten und gelte 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers.
Es ging zu Gericht, doch die Familie fürchtete, die Klage gegen die große Bank bei dem hohen Streitwert finanziell nicht durchzustehen. Den Kompromiss bezahlt die Stadt: Die Erben bekommen 100.000 Euro für eine Elsaesser-Stiftung und ein Archiv. clau

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