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Bundespräsidentenwahl: Klöckner bedauert Köhler-"Twittern"

Informationskanäle wie Twitter sind offenbar zu schnell für den Berliner Politikbetrieb: Die CDU-Frau Julia Klöckner hat die Wiederwahl Köhlers frühzeitig getwittert - und entschuldigt sich jetzt dafür.

Die CDU-Abgeordnete Julia Klöckner twitterte aus der Bundesversammlung.
Die CDU-Abgeordnete Julia Klöckner twitterte aus der Bundesversammlung.
Foto: Screenshot

Berlin. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner hat sich für die frühe Information per Internet über die Wiederwahl von Bundespräsident Horst Köhler entschuldigt. "Der Zeitpunkt war doch ein bisschen früh, auch wenn die Bilder für sich gesprochen haben", sagte sie am Montag der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin. "Ich bedaure, wenn einige daran Anstoß genommen haben."

Knapp 15 Minuten vor der offiziellen Verkündung des Ergebnisses hatte Klöckner einen Erfolg für Köhler über den Microblogging-Dienst Twitter verbreitet. Köhler war am Samstag mit 613 Stimmen bereits im ersten Wahlgang im Amt bestätigt worden.

Künftig solle es solche Botschaften erst nach der offiziellen Bekanntgabe des Wahlergebnisses durch den Bundestagspräsidenten geben, auch wenn Blumensträuße oder ähnliches bereits auf eine Entscheidung hinwiesen.

Klöckner gehörte in der Bundesversammlung zur Zählkommission. Die CDU-Politikerin wies darauf hin, dass auch andere Abgeordnete über "Twitter" oder über SMS Informationen vor der Bekanntgabe versendet hätten. Dazu gehörte bei "Twitter" etwa der SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber. (dpa)

Datum:  25 | 5 | 2009
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Wiedervereinigung, Mauerfall, Deutscher Herbst, 1968, der Frankfurter Auschwitzprozess und das Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944.

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