Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Josef Ackermann will den Fall des Mainzer Kohlekraftwerks persönlich prüfen. Das hat er vier Demonstranten von Kohlefreies Mainz (Koma) zugesagt, wie die Initiative selber mitteilte. Die Gegner des geplanten Baus protestierten am Dienstag vor der Hauptversammlung der Deutschen Bank in Frankfurt. Diese hat von der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW) den Auftrag, die Finanzierung des umstrittenen Projektes zu organisieren.
Koma-Redner stellten dem komplett anwesenden Deutsche Bank Vorstand anlässlich der Aktionärsversammlung dar, wie breit aufgestellt der Widerstand gegen das Kohle-Projekt in Mainz sei, teilte die Initiative mit. Auch auf die diversen angekündigten Klagen von Anwohnern, der Organisation BUND, den Städten Mainz und Wiesbaden wiesen die Aktivisten hin. Und sie stellten die Wirtschaftlichkeit des Projekts in Zweifel. (rio)

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