kalaydo.de Anzeigen

Frankfurt Hausen: Hazrat Fatima Moschee im Werden

Für die umstrittene Moschee im Frankfurter Stadtteil Hausen ist der Grundstein gelegt worden. Gegen das seit 2007 bekannte Projekt hatte es erheblichen Widerstand aus der rechten Szene und auch dem Stadtteil gegeben.

Ayatollah Ramazani (vorne l) und Sabahattin Türkyilmaz (r daneben),
der Imam der Gemeinde, legen den Grundstein für die umstrittene Hazrat Fatima Moschee im Stadtteil Hausen.
Ayatollah Ramazani (vorne l) und Sabahattin Türkyilmaz (r daneben), der Imam der Gemeinde, legen den Grundstein für die umstrittene Hazrat Fatima Moschee im Stadtteil Hausen.
Foto: dpa

Frankfurt/Main. Für die umstrittene Moschee im Frankfurter Stadtteil Hausen ist am Samstag der Grundstein gelegt worden. Das berichtete ein Sprecher des Vereins der Hazrat Fatima Zehra Moschee in Frankfurt. Gegen das seit 2007 bekannte Projekt hatte es erheblichen Widerstand aus der rechten Szene und auch aus dem Stadtteil gegeben. Die Mitglieder einer Bürgerinitiative befürchteten eine Überfremdung des Stadtteils. Es soll unter anderem ein Gebetsraum für rund 300 Gläubige entstehen. Zu dem Gebäude gehören auch zwei 16 Meter hohe Minarette.

Der hessische Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) sagte in einem Grußwort laut Manuskript, Integration sei das Zukunftsthema in der Mitte der Gesellschaft. Sie sei keine Randgruppen-Angelegenheit. Jeder achte Mensch in Hessen habe keinen deutschen Pass, jeder vierte einen Migrationshintergrund, was in Frankfurt für zwei von drei Neugeborenen gelte.

Die Computersimulation zeigt die geplante Moschee im Frankfurter Stadtteil Hausen.
Die Computersimulation zeigt die geplante Moschee im Frankfurter Stadtteil Hausen.
Foto: dpa

Die größte Gruppe der Zugewanderten seien die Moslems. "Gleichwohl ist diese Religionsgemeinschaft ethnisch heterogen und religiös vielfältig." Hahn versicherte den rund 400 Gästen der Grundsteinlegung, die freie Ausübung der Religion sei ein wichtiger Baustein der Integration. Hahn: "Als Verfassungsminister darf ich Ihnen versichern, dass die Religionsfreiheit nicht zur Disposition steht." Nach Angaben des Generalsekretärs des Moscheenvereins, Ünal Kaymakci, stehen hinter dem Moscheenverein rund 300 Familien pakistanischer und türkischer Schiiten. Der Architekt rechne mit einer Fertigstellung des repräsentativen Gebäudes in rund 18 Monaten.

Die Baukosten in Höhe von rund drei Millionen Euro seien hauptsächlich über Bankkredite finanziert worden. 300.000 Euro seien gespendet worden. (dpa)

Datum:  13 | 6 | 2009
Kommentare:  Kommentieren
Empfehlen:  E-Mail
Leserbrief:  Leserbrief
Artikel:  Drucken
Regionale Startseite
Ressort

Von Wiesbaden über Frankfurt bis Hanau - Die Stadt und die Region auf einen Blick


Nachrichten aus Frankfurt und Rhein-Main

Spezial
Beschäftigte des Druckmaschinen-Herstellers Manroland demonstrieren vor der Allianz-Niederlassung in Frankfurt. Allianz und MAN haben dem angeschlagenen Konzern den Geldhahn zugedreht.

Offenbach bangt um einen großen Arbeitgeber: Die Krise beim insolventen Druckmaschinen-Hersteller Manroland.

Anzeige

Top Stellenangebote

Anzeige

 

Staumelder

Staumelder 34 Staus mit einer Gesamtlänge von 114km
Zu den Staumeldungen
Social Media
Unser Twitter-Ticker für Frankfurt und Rhein-Main.

 

Facebook | Twitter überregional | Google+
Was bedeutet das hier? FR@Social Media!
Glosse
        

Da steht sie auf ihrem Brunnen in der Klappergasse.

Jeden Tag gibt's nun eine kurze Glosse zu unglaublichen Geschichten aus dem Frankfurter Alltag zu lesen.

 

Eintracht Frankfurt
Im März 2010 war Bastian Oczipka von Bayer zum FC St. Pauli ausgeliehen.
Linksverteidiger 
Turkish Airlines ist als Sponsor im Gespräch.
Eintracht Frankfurt 
        

In seinen Hochzeiten auch Eintracht-Kapitän: Chris.
Eintracht Frankfurt 
Eintracht Frankfurt zieht Bilanz 

Frankfurter Rundschau im Abo