Der integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Thomas Kirchner, fordert die Hazrat Fatima Moschee-Gemeinde auf, zu den Vorwürfen gegen den Imam Sabahattin Türkyilmaz Stellung zu nehmen. Der Hessische Rundfunk hatte berichtet, Türkyilmaz sei zwischen den Jahren 2001 und 2007 Mitorganisator und Prediger der antisemitischen Al-Quds-Demonstrationen gewesen.
Auch Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg hält "eine vollständige, klare und glaubhafte Widerlegung" der Vorwürfe für geboten. Schließlich komme Menschen, die ein hohes Amt bekleiden, "eine besondere Verantwortung zu, der sie gerecht werden müssen."
Von einer Verleumdungskampagne spricht Ünal Kaymakçi, Generalsekräter der Hazrat-Fatima-Gemeinde. Mit dem TV-Beitrag werde versucht, "den verdienten Ruf unserer Moscheegemeinde" in der Öffentlichkeit und in politischen, gesellschaftlichen und religiösen Kreisen zu beschädigen.
Mit diesen Verleumdung würden die positiven Entwicklungen imBereich der Integration der Muslime sowie des islamischen Religionsunterrichts in Hessen torpediert, so Kaymakçi. (ing/top)

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