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Frankfurter Ostermarsch 2010: 50 Jahre Demo für den Frieden

Die Friedensbewegung hat einen langen Atem. Vor 50 Jahren fanden sich in Norddeutschland pazifistische Gruppen zu einem ersten, mehrtägigen Sternmarsch zusammen. Dieses Jahr wird auch in Frankfurt wieder demonstriert. Von Friederike Tinnappel

Zehntausende von Teilnehmern erwarten die Organisatoren der hessischen Ostermärsche alljährlich.
Zehntausende von Teilnehmern erwarten die Organisatoren der hessischen Ostermärsche alljährlich.
Foto: ddp

Die Friedensbewegung hat einen langen Atem. Vor 50 Jahren fanden sich in Norddeutschland pazifistische Gruppen zu einem ersten, mehrtägigen Sternmarsch zusammen. Der Frankfurter Politikwissenschaftler Andreas Buro soll schon damals dabei gewesen sein. Am Ostermontag, 5. April, 13 Uhr, bei der zentralen Antikriegskundgebung auf dem Römerberg wird Buro erneut zu den Demonstranten sprechen.

Der Regionsvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Harald Fiedler, hat am Montag die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aufgefordert, sich am Ostermarsch zu beteiligen. Erstmals seit vielen Jahre sehe er "Rückenwind für die Abschaffung der Atomwaffen", heißt es in einer Mitteilung an die Presse.

Treffpunkte

Am Ostermontag, 5. April, demonstrieren die Friedensinitiativen auf verschiedenen Routen zum Frankfurter Römerberg.

In Rödelheim treffen sich die Teilnehmer am traditionellen Sternmarsch um 10.30 Uhr am S-Bahnhof.

Vom Niederräder Bruchfeldplatz und Am Weißen Stein in Eschersheim geht es um 11.30 Uhr los. Die Offenbacher starten um 11 Uhr am Stadthof (Rathaus).

Das Ostermarschbüro Hessen koordiniert die Aktivitäten und beantwortet Fragen. Es hat die Telefonnummer 069/24249950.

Fiedler erinnert an die fünfzigjährige Tradition der Osteraktionen der Friedensbewegung und fordert "mit dem Abzug der in Deutschland stationierten Atomwaffen der USA zu beginnen".

Weitere zentrale Forderungen sind nach Angaben des hessischen Ostermarschbüros der Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan und eine Abkehr vom Waffenhandel. Die Milliarden, die für Rüstung ausgegeben werden, sollten für dringend notwendige Sozialausgaben und sinnvolle Arbeitsplätze ausgegeben werden.

Autor:  Friederike Tinnappel
Datum:  30 | 3 | 2010
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