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Kinder, Kinder: CSU schreibt Betreuungsgeld in den Vertrag

Die neue Bundesregierung will ab 2013 ein Betreuungsgeld von monatlich 150 Euro einführen. Der Zuschuss soll an Eltern gehen, die für Kinder unter drei Jahren keinen Betreuungsplatz beanspruchen.

Berlin. Die neue Bundesregierung will ab 2013 ein Betreuungsgeld für Kinder in Höhe von monatlich 150 Euro einführen. Dieser Zuschuss soll an Eltern gehen, die für Kinder unter drei Jahren keinen staatlich geförderten Betreuungsplatz beanspruchen. Er kann als Bargeld oder als Gutschein für Bildungsangebote ausgezahlt werden. Aus FDP und CDU hatte es Forderungen gegeben, das Geld nicht bar zu zahlen.

Die Details des vor allem von der CSU durchgesetzten Betreuungsgeldes müssen noch vereinbart werden. Die FDP hatte sich gegen die Barzahlung ausgesprochen und heftig mit der CSU gestritten. Die Maßnahme kostet den Staat 1,6 Milliarden Euro.

Das Elterngeld soll weiterentwickelt und flexibler werden, um mehr Väter für eine Elternzeit zu gewinnen. Ein Teil des Elterngeldes soll bei Teilzeitarbeit bis zu 28 Monate lang gezahlt werden.

Nach dem Willen der Koalition soll Kinderlärm kein Anlass für gerichtliche Auseinandersetzungen mehr sein. "Wir werden die Gesetzeslage ändern", heißt es im Koalitionsvertrag. Die künftige Regierung will sich zudem für familienfreundliche und flexible Arbeitszeitmodelle einsetzen. (dpa)

Datum:  25 | 10 | 2009
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