kalaydo.de Anzeigen

Moschee-Diskussion: Alles gesagt

"Der Kampf um die Türme" war die Diskussion betitelt, bei der die Frage ausgelotet werden sollte, ob und mit welcher Architektur Moscheen in Stadtzentren errichtet werden sollten.

Moscheen sollten in Zentren europäischer Städte architektonisch sichtbar sein. Darüber waren sich die Teilnehmer des Podiums in der Lutherkirche einig. "Der Kampf um die Türme" war die Diskussion betitelt, bei der die Frage ausgelotet werden sollte, ob und mit welcher Architektur Moscheen in Stadtzentren errichtet werden sollten.

Eingeladen hatte zu dem Podiumsgespräch die Evangelische Stadtakademie. Kampfatmosphäre herrschte am Mittwochabend im Nordend wahrlich nicht - anders als in den Monaten zuvor auf Veranstaltungen, bei denen es um den Moscheebau in Hausen ging. Das Interesse an der Diskussion war nicht groß - knapp 50 Zuhörer waren gekommen.

Podiumsgäste waren Marlis Bredehorst (Sozialdezernentin der Stadt Köln), Ünal Kaymakçi von der Hazrat Fatima Moschee, Hanno Loewy (Direktor des Jüdischen Museums in Hohenems), Martin Illert (Pastor der St. Michaeliskirche in Hamburg), und der Soziologe Bernhard Schäfers aus München. Moderator Meinhard Schmidt-Degenhard fragte, ob es als positives Zeichen oder als Resignation zu verstehen sei, dass nicht mehr Gäste gekommen seien. Die Aufregung um den Moscheebau habe sich gelegt, sagte Kaymakçi.

Positionen sind abgesteckt

Er wunderte sich über das geringe Interesse nicht: "Während einer langen Debatte ist alles, was es zum Moscheebau in Frankfurt zu sagen gibt, gesagt worden. Die Positionen sind klar abgesteckt." Das Stichwort "Aufregung" griff die Kölner Stadträtin auf und betonte, dass es vor allem die Medien gewesen seien, die hitzige Diskussionen um den Kölner Moscheebau geschürt hätten. So zeige eine Umfrage, dass die Bewohner von Ehrenfeld, wo die Moschee entstehen wird, weniger Vorbehalte hätten als Bürger aus den anderen Stadtteilen.

Autor:  CANAN TOPçU
Datum:  25 | 4 | 2008
Kommentare:  Kommentieren
Empfehlen:  E-Mail
Leserbrief:  Leserbrief
Artikel:  Drucken
Regionale Startseite
Ressort

Von Wiesbaden über Frankfurt bis Hanau - Die Stadt und die Region auf einen Blick


Nachrichten aus Frankfurt und Rhein-Main

Spezial
Beschäftigte des Druckmaschinen-Herstellers Manroland demonstrieren vor der Allianz-Niederlassung in Frankfurt. Allianz und MAN haben dem angeschlagenen Konzern den Geldhahn zugedreht.

Offenbach bangt um einen großen Arbeitgeber: Die Krise beim insolventen Druckmaschinen-Hersteller Manroland.

Anzeige

Top Stellenangebote

Anzeige

 

Staumelder

Staumelder 13 Staus mit einer Gesamtlänge von 59km
Zu den Staumeldungen
Social Media
Unser Twitter-Ticker für Frankfurt und Rhein-Main.

 

Facebook | Twitter überregional | Google+
Was bedeutet das hier? FR@Social Media!
Glosse
        

Da steht sie auf ihrem Brunnen in der Klappergasse.

Jeden Tag gibt's nun eine kurze Glosse zu unglaublichen Geschichten aus dem Frankfurter Alltag zu lesen.

 

Eintracht Frankfurt
Im März 2010 war Bastian Oczipka von Bayer zum FC St. Pauli ausgeliehen.
Linksverteidiger 
Turkish Airlines ist als Sponsor im Gespräch.
Eintracht Frankfurt 
        

In seinen Hochzeiten auch Eintracht-Kapitän: Chris.
Eintracht Frankfurt 
Eintracht Frankfurt zieht Bilanz 

Frankfurter Rundschau im Abo