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Steinmeier und die SPD im Stimmungstief: Der Anfang vom Ende?

Wer könnte - sollte die SPD bei der Bundestagswahl ähnlich gerupft werden wie bei der Europawahl - die Partei aus dem Jammertal führen? FR-online.de denkt bereits über mögliche Alternativen nach. Von Steffen Hebestreit


Foto: dpa, ddp, rtr

Sollte das Wahldebakel der SPD vom Sonntag irgendeinen Hinweis auf ihr Abschneiden bei der Bundestagswahl gewesen sein, die schon in drei Monaten ansteht, dann sind nicht nur der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering und Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier grandios gescheitert. Nein, die komplette deutsche Sozialdemokratie stünde vor der bangen Frage: Was kann uns jetzt retten - und vor allem wer?

Noch stehen die Genossen unter Schock - mit einem solch katastrophalen Ergebnis hatten selbst Pessimisten in den eigenen Reihen nicht gerechnet. Dennoch wird vorerst keine große Debatte über Parteiführung und Wahlkampf-Themen anheben.

Frank-Walter Steinmeier.
Frank-Walter Steinmeier.
Foto: ddp

Geschlossenheit ist erste Genossen-Pflicht angesichts des bevorstehenden Bundesparteitags am kommenden Sonntag in Berlin und, noch viel wichtiger, der Bundestagswahl in 110 Tagen. Die Führungsdiskussion wird deshalb auf sich warten lassen - bis 27. September, 18.01 Uhr, wenn erste Prognosen für die Bundestagswahl vorliegen.

Wer könnte die gerupfte SPD dann aus dem sozialdemokratischen Jammertal führen? Wem ist zuzutrauen, was Franz Müntefering, Matthias Platzeck, Kurt Beck und zuletzt dem Duo Müntefering und Frank-Walter Steinmeier nicht gelungen ist? Die Frankfurter Rundschau prüft einige Kandidaten auf ihre Tauglichkeit:

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Autor:  Steffen Hebestreit
Datum:  8 | 6 | 2009
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