Walter Busch-Hübenbecker (Linke, 58) hat eine einfache Antwort auf die Frage, was ihn in die Politik getrieben hat. "Ich musste immer um meine Existenz kämpfen, war auch schon mal obdachlos und habe im Hamburger Hafen als Tagelöhner gearbeitet", erzählt er. Soziale Gerechtigkeit ist sein großes Thema.
Der gelernte Fernmeldetechniker und heutige Gewerkschaftssekretär bei Verdi Südhessen ist Vorsitzender der kleinen Linksfraktion im Darmstadt-Dieburger Kreistag und nun Direktkandidat im Wahlkreis 186.
Jugoslawienkrieg und Gerhard Schröders Agenda 2010 trieben ihn 1998 von der SPD, der er seit 1984 angehört hatte, zur damaligen PDS: Karl Marx und August Bebel blicken bei ihm daheim aus dem Bilderrahmen.
In seiner Freizeit fährt er gerne mit dem Rad am Rhein entlang und ist begeisterter Modelleisenbahner. Auch interessiert er sich für Segelschiffe, wovon Modelle und Bilder in Pfungstadt zeugen, wo er mit seiner Ehefrau Monika wohnt. (det)

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Offenbach bangt um einen großen Arbeitgeber: Die Krise beim insolventen Druckmaschinen-Hersteller Manroland.
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