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03. März 2013

2. Liga: München und Köln nur Unentschieden

Der Frankfurter Tim Heubach (r) im Duell mit Stefan Maierhofer vom 1. FC Köln. Foto: dpa

Die beiden direkten Aufstiegsplätze scheinen vergeben - dahinter aber herrscht ein großer Kampf um den Relegationsplatz in der 2. Liga. Momentan haben Lautern und Köln trotz Punktverlusten am Wochenende die besten Aussichten, im Keller wird es eng für Regensburg.

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Im Kampf um den Relegationsplatz deutet sich in der 2. Fußball-Bundesliga zunehmend ein klassischer Massensprint an. Hinter den beiden Liga-Dominatoren Eintracht Braunschweig und Hertha BSC hat zehn Runden vor Ende noch ein halbes Dutzend Clubs gute Aussichten, sich über zwei Partien gegen den Erstliga-Drittletzten im Sommer mit etwas Verspätung in die Beletage zu katapultieren. Knapp dürfte es auch deshalb werden, weil mit dem 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FC Köln die Topanwärter auf den dritten Platz am Wochenende nicht über Unentschieden hinauskamen. Die Konkurrenz robbte sich näher heran.

Köln nur Unentschieden

Die Rheinländer heimsten auswärts beim FSV Frankfurt mit dem 1:1 nur einen Punkt ein. Christian Clemens (83. Minute) glich immerhin noch die Frankfurter Führung von Zafer Yelen (76./Foulelfmeter) aus. Ebenfalls nur zu einem Zähler reichte es für die Pfälzer beim 0:0 gegen den VfL Bochum. Der FCK ist damit seit inzwischen schon drei Spielen sieglos, der Abstand zu Köln beträgt weiter drei Punkte.
„Das ist für unsere Ambitionen viel zu wenig“, klagte Mittelfeldprofi Markus Karl und erklärte: „Wir müssen schleunigst einen Gang hochschalten und die Punkte wieder holen.“ Das wird nicht einfach: Nächster Gegner der Pfälzer ist kein Geringerer als der designierte Bundesliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig.
Die Niedersachsen können sich am Montagabend zum Abschluss des 24. Spieltages den ersten Platz zurückholen. Da Kurzzeit-Spitzenreiter Hertha beim Abstiegskandidaten Dynamo Dresden überraschend mit 0:1 verlor, reicht den Braunschweigern nun beim MSV Duisburg ein knapper Sieg, um wieder vorbeizuhuschen. Doch Trainer Torsten Lieberknecht ist gewarnt: „Wir sind hier nicht beim Wunschkonzert, sondern in einem Haifischbecken. Der MSV befindet sich voll im Existenzkampf.“
Bei den Berlinern wich die Ernüchterung schnell der Gelassenheit. „Es ist utopisch zu glauben, dass wir ohne weitere Niederlage durch die Saison gehen können“, bemerkte Hertha-Kapitän Peter Niemeyer. In der Tat können die Herthaner ihre erste Niederlage nach 21 Partien ohne Pleite ohne großes Wehklagen wegstecken. Der Aufstieg sollte ihnen angesichts des horrenden Vorsprungs auf die Jägerchen kaum noch zu nehmen sein. „Ich habe als Trainer schon lange nicht mehr verloren, aber ich kann es gut verkraften“, meinte Coach Jos Luhukay. Er befand: „Wir müssen die Niederlage mit Größe wegstecken.“

München 1:1 in Ingolstadt

In der Verlosung um Platz drei rechnen sich neben Lautern (40 Zähler) und Köln (37) auch Union Berlin (35), Energie Cottbus (35), 1860 München (34) und Frankfurt (34) etwas aus. Die Köpenicker schlugen Erzgebirge Aue mit 3:0, Cottbus siegte 1:0 in Paderborn. Die Münchner „Löwen“ kamen nach einem Tor von Marin Tomasov (27. Minute) und dem späten Gegentreffer von Christian Eigler (79.) am Sonntag nur zu einem 1:1 im Derby gegen den FC Ingolstadt.
Spannung dürfte in der Endphase auch im Abstiegskampf garantiert sein. Bis hin zum Tabellen-12. FC St. Pauli, der beim VfR Aalen mit 1:0 durch einen Treffer von Daniel Ginczek (90./Foulelfmeter) gewann, sind alle Teams noch arg gefährdet. Dynamo Dresden gab dank des Sieges gegen Hertha den Relegationsplatz vorerst an Duisburg ab. Immer düsterer werden die Aussichten für Schlusslicht Jahn Regensburg. Durch das 1:3 im Duell gegen den Vorletzten SV Sandhausen ist der Rückstand auf Rang 16 schon auf sieben Punkte angewachsen. (dpa)

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