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24. Januar 2013

Australian Open: Djokovic fertigt Ferrer ab

Umziehen nach dem Sieg: Novak Djokovic steht im Finale von Melbourne. Foto: REUTERS

Noch ein Sieg bis zum Melbourne-Hattrick: Novak Djokovic erteilt David Ferrer mit 6:2, 6:2, 6:1 eine Lehrstunde und zieht ins Finale der Australian Open ein.

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Noch ein Sieg bis zum Melbourne-Hattrick: Novak Djokovic erteilt David Ferrer mit 6:2, 6:2, 6:1 eine Lehrstunde und zieht ins Finale der Australian Open ein.

Titelverteidiger Novak Djokovic hat nach einer beeindruckenden Demonstration der eigene Stärke das Finale der Australian Open erreicht und ist nur noch einen Sieg von seinem Melbourne-Hattrick entfernt. Der topgesetzte Serbe bezwang in der Vorschlussrunde den Weltranglistenfünften David Ferrer souverän mit 6:2, 6:2, 6:1 und erteilte dem Spanier eine bittere Lehrstunde.

"Ich habe unglaublich gespielt"

„Das war eine der besten Vorstellungen in meiner bisherigen Karriere. Ich habe unglaublich gespielt“, sagte der Sieger. In der mit 16.000 Zuschauern ausverkauften Rod-Laver-Arena verwandelte Djokovic seinen ersten Matchball und beendete die Nightsession diesmal knapp drei Stunden vor Mitternacht. Im Endspiel am Sonntag (09.30 Uhr MEZ) trifft der 25-jährige Serbe auf Grand-Slam-Rekordsieger Roger Federer (Schweiz/Nr. 2) oder auf US-Open-Gewinner Andy Murray (Großbritannien/Nr. 3).

Das zweite Halbfinale wird am Freitag ausgetragen. Der fünfmalige Grand-Slam-Sieger Djokovic könnte beim „Happy Slam“ im australischen Sommer als erster Spieler in der Open-Era seit 1968 seinen dritten Melbourne-Titel in Serie gewinnen. Beeindruckt hatte Djokovic bereits unmittelbar vor Beginn des ersten Major-Tournaments des Jahres. Als James-Bond-Verschnitt hatte er seinen neuen Schläger in einem geheimnisvollen schwarzen Koffer auf einer Rennstrecke spazieren getragen.

Sein erster Gegner in Melbourne hatte dann auch keine Chance. Djokovic beschleunigte den Ball mit seiner neuen, aus Graphen bestehenden Wunderwaffe beim Aufschlag schneller, als ein 503 PS starkes Rennauto anfahren konnte. Der einstige Davis-Cup-Gewinner macht auch in diesen Tagen keinen Hehl daraus, dass er trotz der Erfolge bei sich noch Luft nach oben sieht: „Ich wache jeden Morgen auf und überlege, was ich besser machen kann. Das motiviert mich.“ Ganz oben auf der Prioritätenliste von „Nole“ steht der erste French-Open-Coup. Alle anderen Majors hat Djokovic schon gewonnen. (sid)

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