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21. Januar 2013

Basketball BBL: Bundesligaklubs: kein dritter Absteiger

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Jan Pommer, Geschäftsführer der BBL, grübelt, wie bei einer Insolvenz der Gießener drei Absteiger zu vermeiden sind.  Foto: dpa

Die umstrittene Regelung auszuhebeln ist laut BBL-Geschäftsführer Pommer „formaljuristisch nicht ganz einfach“. Die Gießen 46ers brauchen bis Freitag 160.000 Euro.

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Wie geht es weiter, falls den Gießen 46ers tatsächlich die Lizenz entzogen werden sollte? Die Klubvertreter der Basketball-Bundesliga (BBL) haben sich bei einer Tagung am Freitag vor dem Allstar-Spiel in Nürnberg auf eine gemeinsame Linie verständigt. „Wir gehen davon aus, dass Gießen die Saison zu Ende spielt“, sagt Gunnar Wöbke, der geschäftsführende Gesellschafter der Frankfurt Skyliners. „Sollte dies wider Erwarten nicht der Fall sein, ist unser einstimmiges Verständnis, dass der Klub, der auf dem 16. Platz landet, nicht absteigt.“ Es sei Basis für den sportlichen fairen Wettbewerb und entspreche kaufmännisch ordentlichem Handeln, dass ein Klub, dem die Lizenz entzogen werde, der erste von zwei Absteigern sei.

Lösung außerhalb des Systems?

Jan Pommer, der Geschäftsführer der BBL, nimmt das Votum zur Kenntnis. Er verweist aber auf die seit der Saison 2009/2010 bestehende Regelung, wonach im Fall eines Lizenzentzugs auch der 16. im Klassement der dann verbliebenen 17 Bundesligisten absteigen muss. „Die Klubvertreter haben mich gebeten, eine Lösung zu finden“, berichtet Pommer. Während des Pokalturniers am 23. und 24. März in Berlin will er einen Vorschlag unterbreiten, wie weiterer „Funkenflug“ zu vermeiden ist – zumindest von der kommenden Saison an. Eine Änderung der Statuten sei „formaljuristisch nicht ganz einfach“, sagt der Jurist. Falls es tatsächlich zum Lizenzentzug der Gießener käme, könne es daher nur eine Lösung außerhalb des Systems geben.

Gießen will Saison zu Ende spielen

Bis Dienstag will die Liga die Prüfung der Unterlagen abgeschlossen haben. Gießens Geschäftsführer Heiko Schelberg hatte bei einem Fantreffen am Donnerstag berichtet, dass dem Verein Zusagen seiner Sponsoren über Extrazahlungen in Höhe von 200.000 Euro vorliegen. Allerdings würden diese nur unter der Voraussetzung gezahlt, dass die restlichen 160.000 Euro aufgebracht werden, die zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs bis Saisonende nötig sind.

In jedem Fall wolle man die Saison zu Ende spielen, teilte Schelberg mit. Liga-Gründungsmitglied Gießen, dem nach dem Insolvenzantrag vier Punkte abgezogen wurden, liegt abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz.

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