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21. Januar 2013

Bayern München: Pep, Pep, Pep

 Von Maik Rosner
Allgegenwärtig: Pep Guardiola.  Foto: Reuters/MICHAEL DALDER

Der FC Bayern gewinnt den Rückrundenauftakt gegen Aufsteiger Fürth - aber das interessiert in München nur am Rande. Einzig der zukünftige Trainer und Spekulationen über dessen mögliche Assistenten beschäftigen Fans und Medien.

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Der FC Bayern gewinnt den Rückrundenauftakt gegen Aufsteiger Fürth - aber das interessiert in München nur am Rande. Einzig der zukünftige Trainer und Spekulationen über dessen mögliche Assistenten beschäftigen Fans und Medien.

München –  

Thomas Müller hat es mit einem flotten Spruch versucht, Uli Hoeneß ebenso, aber irgendwie wurden sie beim FC Bayern das Thema nicht los. Der künftige Trainer Josep Guardiola war der Mann des Tages. Dabei saß er vermutlich in seiner Wohnung am New Yorker Central Park pünktlich zum Anpfiff um 9:30 Uhr beim Frühstück und schaute sich das mühsame 2:0 (1:0) seiner künftigen Mannschaft gegen den Tabellenletzten SpVgg Greuther Fürth im Fernsehen an.

Außer den Saisontoren zehn und elf von Mario Mandzukic (26./61.) bekam Guardiola nicht viel zu sehen. Die spektakulärsten Szenen des Tages waren lange Zeit jene, als sich Schneeplatten im Adventskalenderformat vom Arenadach lösten und auf den Zuschauern in den ersten Sitzreihen der Haupttribüne niedergingen. „Es gibt eigentlich nicht viel Bemerkenswertes zu sagen über dieses Spiel.“, sagte Müller. Also blieb nur: Guardiola.

Sehnsucht nach Alltag


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„Seitdem der Name Guardiola in München rumspukt, drehen alle durch. Wir haben ihn – aber jetzt spielen wir erst mal wieder Fußball bis Ende Mai“, sagte Hoeneß in der Pause. 45 Minuten später ging es aber natürlich schon wieder um Pep, Pep, Pep – und als die lange Liste der Spekulationen über dessen zwei künftige Assistenten erörtert werden sollte, steuerte Hoeneß einigermaßen ungehalten ein Bonmot bei. „Wer demnächst die Eckfahnen trägt oder die Bälle aufpumpt, das ist mir so egal wie noch was. Wir müssen jetzt wieder ganz schnell zum Alltag zurückkehren“, sagte der Präsident. Hoeneß sorgt sich, dass über die allgemeine Euphorie um den neuen Trainer aus Spanien die angestrebten Titel in Vergessenheit geraten könnten.

Es ist schon erstaunlich, was dieser Guardiola auslöst. Denn Knatsch, das wurde abermals deutlich, gibt es zwischen Trainer Jupp Heynckes und der Vereinsführung durchaus. „Man kann sicher darüber diskutieren, dass es vielleicht besser gewesen wäre, das in der Winterpause zu machen, vor Weihnachten, vor dem Urlaub“, sagte Heynckes. Auch deswegen hat Hoeneß Sehnsucht nach ein bisschen Alltag. Wenn erst mal wieder Spiele im Dreitagerhythmus anstünden, „bin ich überzeugt, dass wir auch wieder bessere Stimmung kriegen“, sagte er. Ernsten Streit dürfte es aber wohl nicht mehr geben. Heynckes wird sich die Aussicht auf einen erfolgreichen Abschied nicht verbauen wollen. „Ich habe nicht das Gefühl, dass er beleidigt oder sauer ist“, sagte Hoeneß.

Und klar, auch Müller nahm sich des Themas an, gewohnt pointiert natürlich. Man habe mit Heynckes bisher eine super Saison gespielt und werde das auch weiterhin tun, hofft Müller jedenfalls, „da hat der Name Pep Guardiola bis zum 31.6. um 0:01 Uhr nichts zu suchen“. Da dieser Tag aller Voraussicht nach nie kommen wird, korrigierte sich Müller rasch („bis zum 1.7.“). Geholfen hat es vorerst nicht. Pep Guardiola blieb der Mann des Tages.

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