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23. Januar 2016

Bundesliga: Aufsteiger siegen, Dortmund setzt sich ab

Joo-Ho Park von Borussia Dortmund behauptet den Ball gegen die Gladbacher Ibrahim Traore (li.) und Julian Korb (re.).  Foto: AFP

Borussia Dortmund bleibt die Nummer zwei in der Fußball-Bundesliga und setzt sich dank eines 3:1 gegen Borussia Mönchengladbach weiter ab. Hannover 96 steckt tief in der Krise und rutscht auf den letzten Tabellenplatz, trotz neuem Trainer.

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Mit einem erfolgreichen Rückrundenauftakt hat Borussia Dortmund seine Verfolgerrolle in der Fußball-Bundesliga eindrucksvoll bestätigt. Der Tabellenzweite setzte sich am Samstagabend im Top-Spiel bei Borussia Mönchengladbach vor 54 010 Zuschauern mit 3:1 (1:0) durch und liegt weiterhin mit acht Punkten hinter Spitzenreiter Bayern München. Die Treffer zum ersten Sieg im Borussia-Park seit mehr als sechs Jahren erzielten der ehemalige Gladbacher Marco Reus (41.), Henrich Mchitarjan (50.) und Ilkay Gündogan (75.). Für die zuvor in sieben Heimspielen unbesiegte Elf vom Niederrhein traf Raffael (58.).

Die beiden offensivstarken Teams lieferten sich von Beginn an einen spannenden Schlagabtausch mit Angriffsszenen auf beiden Seiten. Bei den Gladbachern sorgte Ibrahima Traoré auf dem rechten Flügel wieder für Gefahr.

Der individuellen Klasse der Gäste setzten die Gladbacher ihr schnelles und direktes Kombinationsspiel entgegen. Traoré setzte auf der rechten Seite mit schnellem Antritt und Dribblings Akzente, Oscar Wendt brachte von links Schwung. Die beste Chance des BVB vergab Gündogan mit einem Distanzschuss an die Querlatte (33.). Besser machte es Reus, der kurz vor der Pause von Gündogan perfekt bedient wurde und dann mit einem Rechtsschuss ins lange Eck den 1:0-Führungstreffer für den BVB erzielte. Damit erzielte der frühere Gladbacher im sechsten Spiel schon den vierten Treffer gegen seinen ehemaligen Club. Kurz darauf scheiterte Mchitarjan aus kurzer Distanz.

Nachdem Traoré die große Ausgleichschance nach dem Seitenwechsel gegen Dortmunds Torhüter Roman Bürki vergab, sorgten die Gäste im Gegenzug für einen zunächst komfortablen Vorsprung. Auf Pass von Reus traf der völlig freistehende Mchitarjan zum 2:0. Raffaels Anschlusstreffer (58.) sorgte noch einmal für Spannung. Die Gastgeber warfen alles nach vorne, doch bei Kontern blieben die Dortmunder brandgefährlich. Gündogans Treffer zum 3:1 bedeutete schließlich die Entscheidung.

Hannover 96 - SV Darmstadt 98 1:3 (1:1)

Hannover 96 hat zum Rückrundenauftakt in der Fußball-Bundesliga nicht die Trendwende einleiten können. Unter dem neuen Trainer Thomas Schaaf verloren die Niedersachsen gegen Darmstadt 98 mit 1:2 und rutschten auf den letzten Tabellenplatz. 1899 Hoffenheim konnte durch ein 1:1 gegen Bayer Leverkusen Rang 18 verlassen.

Der VfB Stuttgart holte durch ein 3:1 beim 1. FC Köln drei wichtige Punkte im Abstiegskampf. Neben Darmstadt gewann auch der FC Ingolstadt als zweiter Aufsteiger am 18. Spieltag. Die Schanzer setzten sich mit 1:0 gegen Mainz 05 durch. Hertha BSC bleibt nach einem 0:0 gegen den FC Augsburg Tabellendritter.

1. FC Köln – VfB Stuttgart 1:3 (1:1)

Die etwas überkandidelten Karnevalstrikots haben dem 1. FC Köln weder Glück noch gute Laune beschert. Den heimlichen Blick Richtung Europacup können sie sich ums Geißbockheim erstmal wieder sparen. Anthony Modeste (19./Foulelfmeter) brachte den FC in Führung, doch der VfB zeigte bei der Premiere von Weltmeister Kevin Großkreutz beste Abstiegskampf-Qualitäten. Daniel Didavi (36.) glich nach einem Konter aus.

Karneval steht in Köln für Kostüme. Das gilt auch für den FC, der bei seinem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart im Karnevals-Trikot aufläuft. Genützt hat es nichts, die Kölner verlieren mit 1:3.  Foto: dpa

Timo Werner (51.) und Christian Gentner (83.) machten den wichtigen Auswärtssieg perfekt – allerdings waren die schwarz-rot-gelben VfB-Trikots auch nicht schöner.

1899 Hoffenheim – Bayer Leverkusen 1:1 (1:0)

Wo Hannover ist, kommt Hoffenheim her. Vom Tabellenende. Der Punkt gegen Leverkusen ist für Trainer Huub Stevens extrem wertvoll. Dabei war gegen den Favoriten aus Leverkusen sogar mehr drin. Jiloan Hamad (40.) schoss in seinem ersten Bundesliga-Spiel lässig mit der Innenseite vom Strafraumeck ein.

Hoffenheims Torschütze zum 1:0, Jiloan Hamad (2.v.r.) jubelt mit Fabian Schär (l-r), Niklas Süle und Eduardo Vargas über sein Tor.  Foto: dpa

Eine viertel Stunde vor Schluss bugsierte aber Ömer Toprak per Kopfball nach reichlich Kuddelmuddel den Ball ins Hoffenheimer Tor und bewahrte Champions-League-Aspirant Bayer vor einem krassen Fehlstart ins Jahr 2016.

Hertha BSC – FC Augsburg 0:0

Berliner Schmuddelwetter wie am Samstag ist richtig grau. Grauer als anderswo. Für tristes Hauptstadtfeeling hatte die Hertha in der Hinrunde nicht gesorgt. Nun sind die Ansprüche gestiegen. Mehr als ein Punkt gegen den wieder erstarkte FC Augsburg war bei einsetzendem Tauwetter aber nicht drin. Das reichte, um Platz drei zu sichern.

Vedad Ibisevic köpft nach einer Ecke nur knapp über die Latte.  Foto: REUTERS

Es hätte auch ein Zähler weniger sein können für die Hertha. Raul Bobadilla vergab eine 100-Prozent-Chance (51.) für die GMoritz Hartmann von Ingolstadt (M) jubelt mit seiner Mannschaft nach seinem Elfmetertreffer zum 1:0 gegen Mainz.äste.

FC Ingolstadt – FSV Mainz 05 1:0 (1:0)

Danny Latza hatte keine Chance. Der Schuss von Pascal Groß aus kurzer Distanz landete an seinem Arm. Die harte Regelauslegung von Schiedsrichter Florian Meyer lautete Strafstoß. Moritz Hartmann (41.) verwandelte – das Fußball-Märchen der Schanzer aus Ingolstadt geht weiter.

Moritz Hartmann vom FC Ingolstadt (M) jubelt mit seiner Mannschaft nach seinem Elfmetertreffer zum 1:0 gegen Mainz.  Foto: dpa

23 Punkte und Platz zehn sorgen für einen beruhigenden Vorsprung vor der Abstiegszone. Die Mainzer – schon im ersten Saisonspiel von Ingolstadt besiegt – haben auch nur einen Zähler mehr.

Hamburger SV – FC Bayern München 1:2 (0:1)

In kurzen Hosen absolvierten Manuel Neuer und Thomas Müller das Auslaufen am Tag nach dem Sieg zum Rückrundenauftakt in Hamburg. Entspannt konnten die Weltmeister am Samstag anschließend die Auftritte der schon recht deutlich distanzierten Ligakonkurrenz verfolgen.

Jerome Boateng verletzt sich im Spiel gegen den Hamburger SV. Der Innenverteidiger wird den Bayern wohl einige Wochen fehlen.  Foto: dpa

Bitte war für die Bayern das Fehlen eines weiteren Weltmeisters bei der Trainingseinheit. Jérôme Boateng hat sich in Hamburg eine Muskelverletzung im Adduktorenbereich zugezogen und „fällt länger aus“, wie die Bayern mitteilten.

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