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23. Januar 2013

Bundesliga Wechselbörse: Magath-Klausel: Benaglios Vertrag ungültig

Vertraglich an Magath gebunden? VfL-Keeper Benaglio. Foto: dpa

Gestern sorgte Hannover 96 für kuriose Schlagzeilen vom Transfermarkt, heute zieht der VfL Wolfsburg nach: Der Vertragsverlängerung von Torhüter Diego Benaglio aus dem letzten Jahr ist ungültig - angeblich aufgrund einer "Magath-Klausel". Die Wechselbörse im Überblick.

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Gestern sorgte Hannover 96 für kuriose Schlagzeilen vom Transfermarkt, heute zieht der VfL Wolfsburg nach: Der Vertragsverlängerung von Torhüter Diego Benaglio aus dem letzten Jahr ist ungültig - angeblich aufgrund einer "Magath-Klausel". Die Wechselbörse im Überblick.

Wolfsburg –  

Vertrags-Wirbel um Diego Benaglio beim VfL Wolfsburg: Die im vergangenen Jahr stolz verkündete Vertragsverlängerung zwischen dem Kapitän und dem Bundesligisten bis zum 30. Juni 2017 ist ungültig, der Schweizer Nationaltorwart könnte somit am Ende der Saison ablösefrei den Verein wechseln.

„Der Vertrag ist aus mehreren Gründen nicht von zwei Geschäftsführern unterschrieben worden. Damit ist es rechtlich betrachtet auch kein gültiger Vertrag“, sagte VfL-Manager Klaus Allofs: „Wir werden uns mit Diego und dessen Berater im Laufe der Woche zusammensetzen und ein Gespräch führen.“

Gab es Magath-Klausel?

Die Sport Bild hatte zuvor berichtet, dass Geschäftsführer Wolfgang Hotze den damals ausgehandelten Vertrag anders als Ex-Geschäftsführer Felix Magath nicht unterschrieben hatte, weil er angeblich eine so genannte „Magath-Klausel“ enthielt. Die hätte Benaglio die Möglichkeit gegeben, für eine Ablöse von angeblich sechs Millionen Euro den Verein zu verlassen, falls der Trainer des Klubs nicht mehr Felix Magath heißt. „Ich sage grundsätzlich nichts zu Inhalten meines Vertrags“, wird Benaglio in der Sport Bild zitiert. Er und Magath kennen sich seit ihrer gemeinsamen Zeit in Stuttgart.

Dass sich der 29-Jährige seit Magaths Entlassung ernsthaft nach einem neuen Arbeitgeber umschaut, hält Allofs aber für unwahrscheinlich: „Ich denke, Diego hat hier ein gutes Umfeld und wird gut bezahlt. Sportlich hat er es gut gemacht, deshalb spricht nichts gegen eine weitere Zusammenarbeit.“ (sid)

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