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31. März 2014

Champions League Borussia Dortmund: BVB selbstbewusst nach Madrid

Zuversicht nach dem Sieg gegen Stuttgart: BVB-Trainer Klopp und Kapitän Kehl.  Foto: dpa

Als Außenseiter geht Borussia Dortmund in die Viertelfinal-Duelle der Champions League gegen Real Madrid. Doch die Generalprobe in Stuttgart macht den Westfalen Mut vor den wichtigsten Wochen der Saison.

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Ohne sechs Stammspieler, aber mit einer gesunden Portion Selbstvertrauen geht Borussia Dortmund in die beiden wichtigsten Wochen der Saison. In den beiden Viertelfinal-Duellen gegen Real Madrid in der Champions League mit dem Hinspiel am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky und ZDF) und dem Halbfinale des DFB-Pokals gegen den VfL Wolfsburg (15. April/20.30 Uhr) kann der deutsche Fußball-Vizemeister innerhalb von 14 Tagen aus einer holprigen Saison mit einer beispiellosen Verletztenmisere noch eine sehr gute machen.
"Wenn wir Platz zwei in der Meisterschaft verteidigen und ins Pokalfinale einziehen, haben wir bis dato alle Ziele erreicht. In der Champions League haben wir die Pflicht schon erfüllt. Jetzt kommt die Kür. Da können wir noch ein bisschen was oben draufpacken", sagte Kapitän Sebastian Kehl in einem Interview im kicker.
Die Borussen hoffen in der Königsklasse auf den großen Coup, sind sich aber ihrer Außenseiter-Rolle bewusst. "Wir arbeiten hart an allem, aber spinnen nicht. Das Problem ist, dass wir die Hälfte der Mannschaft nicht dabei haben, die letztes Jahr gegen Real Madrid gespielt hat", meinte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke.

Der Torjäger fehlt

Rechtzeitig vor dem Saisonfinale scheint der BVB wieder in der Spur zu sein. "Körperlich sind wir in einem hervorragenden Zustand - und trotz aller personellen Problem gut aufgestellt", unterstrich Kehl vor der Reise in die spanischen Hauptstadt.
Der 3:2-Sieg nach 0:2-Rückstand am Samstag beim VfB Stuttgart hat dem BVB mental gut getan. Denn erstmals seit November 2003 konnten die Borussen nach einem Zwei-Tore-Rückstand und erstmals seit November vergangenen Jahres vor einem Champions-League-Auftritt wieder einen Sieg feiern. "Wir haben gezeigt, dass die Einstellung unserer Mannschaft in Ordnung ist", äußerte Nationalspieler Mats Hummels.
Zum fünften Mal seit Oktober 2012 muss der BVB gegen die Königlichen antreten. Doch bisher nur einmal konnte das Starensemble um Weltfußballer Cristiano Ronaldo gewinnen. Aber jeder in Dortmund ist sich der Tatsache bewusst, dass Real derzeit stärker auftreten wird. Aber: "Sie haben gespürt, wie gefährlich wir sein können", betonte Kehl.
Allerdings bezieht sich der Routinier auf Spiele mit Torjäger Robert Lewandowski, der dem BVB mit seinen vier Toren zum 4:1 im Halbfinal-Hinspiel des Wettbewerbs 2012/13 den Weg ins Wembley-Endspiel ebnete. Der Pole fehlt in Madrid wegen einer Gelbsperre. Pierre-Emerick Aubameyang dürfte die erste Option für die Startelf sein.

Besser als Schalke

Die Borussen wollen versuchen, das scheinbar Unmögliche wahr zu machen. Die Defensive wird gegen Real gefordert sein, Schwerstarbeit ist programmiert. In der Vorrunde, so Kehl im Interview weiter, habe man mit Platz eins in der wohl schwersten Vorrundengruppe mit dem SSC Neapel, dem FC Arsenal und Olympique Marseille ein Ausrufezeichen gesetzt.
Und für die BVB-Fans steht fest: So hilflos wie der Revierrivale Schalke 04 im Achtelfinale (1:6 und 1:3) wird sich ihr BVB gegen Spaniens Rekordmeister nicht präsentieren. (sid)

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