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10. Februar 2016

DFB-Pokal: Bayern empfängt Werder

In der nächsten Runde wartet Werder Bremen auf die Bayern.  Foto: REUTERS

Rekord-Cupsieger FC Bayern steht nur noch Werder Bremen auf dem im Weg ins DFB-Pokal-Finale in Berlin. Nach ihrem Viertelfinal-Erfolg beim VfL Bochum erhielten sie den alten Rivalen als Gegner zugelost. Hertha BSC und der BVB bestreiten die zweite Halbfinal-Partie.

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Handball-Europameister Andreas Wolff hat seinem Lieblings-Fußballclub FC Bayern das Wunsch-Los für das Halbfinale im DFB-Pokal beschert. Der Torwart-Held der EM in Polen loste am Mittwochabend dem Rekord-Cupsieger aus München den alten Rivalen Werder Bremen zu und

In zweiten Halbfinale empfängt der Bundesliga-Dritte Hertha BSC den -Zweiten Borussia Dortmund. Erst am vergangenen Samstag hatten sich die beiden Mannschaften in der Bundesliga 0:0 getrennt. Die Spiele der Vorschlussrunde sind am 19. und 20. April, das Finale im Olympiastadion in Berlin ist für den 21. Mai terminiert.

Vor der Auslosung in Bochum hatten sich der FC Bayern und Hertha BSC jeweils gegen Zweitligisten durchgesetzt. Die Münchener gewannen beim VfL Bochum mit 3:0 (1:0). Die Berliner erreichten erstmals seit 35 Jahren mit ihrem Profi-Team durch ein 3:2 (2:1) beim 1. FC Heidenheim die Vorschlussrunde. Schon am Dienstag hatten die abstiegsgefährdeten Bremer etwas überraschend bei Bayer Leverkusen mit 3:1 gesiegt, die Dortmunder kamen ebenfalls zu einem 3:1 beim VfB Stuttgart.


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Die Pokal-Bilanz der Bayern gegen die Bremer spricht eindeutig für die Münchener. In sieben Spielen war der deutsche Rekordmeister sechs Mal erfolgreich. Zuletzt hatten die Münchener die Hanseaten 2010/11 in der zweiten Runde aus dem Wettbewerb geworfen. Auch im Finale 2010 triumphierten die Bayern. Der einzige Sieg gelang den Bremern 1999 im Endspiel. Auch die Dortmunder haben eine positive Bilanz gegen die Berliner. Die beiden Cup-Spiele gegen den Hauptstadtclub gingen beide an den BVB.

Um zum siebten Mal hintereinander in das Pokal-Halbfinale einzuziehen, hatten die Bayern harte Arbeit gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Bochumer zu verrichten. Zweimal Robert Lewandowski (38. und 90. Minute) sowie Thiago (61.) sicherten dem Team von Trainer Pep Guadiola die 27. Teilnahme an der Vorschlussrunde. Dem VfL, der mehr als eine Halbzeit lang nach einer Roten Karte für Jan Simunek (43.) in Unterzahl agieren musste, blieb dagegen die ersehnte Sensation verwehrt.

Hertha zeigt sich souverän

«Im Pokal ist es immer gefährlich, solange es 0:0 steht. Die zweite Halbzeit haben wir kontrolliert. Es war nicht leicht auf dem Platz. Wir sind aber zufrieden, wir stehen im Halbfinale», sagte Lewandowski und Arjen Robben ergänzte: «Nach dem Elfmeter und der Roten Karte war das Spiel mehr oder weniger gelaufen. Es war ein klares Foul.»

Letztendlich souverän löste Hertha die Viertelfinal-Pflichtaufgabe und setzte sich souverän durch. Zwar hatte Arne Feick (10.) die Hausherren vor 11 900 Zuschauern in Führung geschossen, doch der Bosnier Vedad Ibisevic (14./21.) rückte mit einem Doppelschlag die Verhältnisse schnell wieder zurecht. Der Japaner Genki Haraguchi (58.) machte mit seinem Treffer alles klar. Das Anschlusstor von Kapitän Marc Schnatterer per Elfmeter in der 82. Minute kam zu spät.

«Jetzt wollen wir auch den letzten Schritt machen», kündigte Dardai an. Die Chance auf das erste Endspiel im eigenen Stadion ist so groß wie nie.«Wir wollen ganz klar ins Finale», kündigte Mitchell Weiser an und zeigte vor der Sky-Kamera stolz das vorbereitete T-Shirt mit der Aufschrift: «DER NÄCHSTE BITTE»! Dardai wünschte sich «ein Heimspiel, ganz egal wer kommt, ein Heimspiel, dann kann alles passieren.» Der Wunsch wurde ihm erfüllt. (dpa)

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