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18. Dezember 2012

DFB-Pokal: Freiburg gelingt Derbysieg in Karlsruhe

Der Freiburger Jan Rosenthal (l.) ist von Dominic Peitz nicht aufzuhalten. Foto: Bongarts/Getty Images

Der SC Freiburg erreicht mit viel Mühe das Viertelfinale im DFB-Pokal. Die Mannschaft von Trainer Christian Streich setzt sich am Dienstagabend im badischen Derby beim Drittligisten Karlsruher SC mit 1:0 durch.

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Der SC Freiburg hat sein großartiges Fußball-Jahr 2012 mit dem Einzug ins DFB-Pokal-Viertelfinale veredelt. Die Mannschaft von Trainer Christian Streich setzte sich am Dienstagabend im badischen Derby beim Drittligisten Karlsruher SC mühevoll mit 1:0 (1:0) durch. Bereits nach 61 Sekunden erzielte Jonathan Schmid das goldene Tor für den Tabellenfünften der Bundesliga. Beim Drittrunden-Erfolg der Gäste vor 28 200 Zuschauern im ausverkauften Wildparkstadion lieferte der KSC seinem übermächtigen Gegner jedoch einen erbitterten Kampf.

Der SC Freiburg darf sich über 820.000 Euro TV-Gelder und weitere Einnahmen aus Bandenwerbung und Ticketverkauf freuen - und nun auf den ersten Halbfinal-Einzug überhaupt seiner Vereinsgeschichte hoffen. Der KSC schied nach einer Punktspiel-Serie von neun Siegen hintereinander etwas unglücklich aus. Der Zweite der 3. Liga und Cupsieger von 1955 und 56 hatte zuvor den Hamburger SV und den MSV Duisburg ausgeschaltet. Der Rivale aus Südbaden war zwar keine zwei Klassen besser, aber eine Nummer zu groß für die Karlsruher.

Tony Marschall schmettert das „Badnerlied“

Tony Marschall, der am Mittelkreis das „Badnerlied“ schmetterte, hatte das erste badische Derby seit fünf Jahren eingeläutet. Die Töne die Schlagerbarden und der Anpfiff von Schiedsrichter Jochen Dress (Münster-Sarsheim) waren kaum verhallt, da schoss Schmid Karlsruhes Torhüter Dirk Orlishausen aus spitzem Winkel den Ball zum 1:0 durch die Beine.

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Die Nordbadener zeigten sich keineswegs geschockt: Rouwen Hennigs eroberte sich in der 14. Minute den Ball und rannte alleine auf Schlussmann Oliver Baumann zu, traf aber nur das Außennetz. Freiburg - ohne die verletzten Ex-Karlsruher Marco Terrazino und Sebastian Freis - bekam das Spiel gegen den munteren Außenseiter einigermaßen in den Griff, spielte jedoch kaum große Chancen heraus. Erst in der 34. Minute musste sich Orlishausen bei einem satten Schuss von Cedrick Makiadi wieder strecken.

„Eines kann man uns glauben: Wir unterschätzen keinen Gegner“, hatte Streich versprochen. Der SC-Coach und sein Karlsruher Markus Kauczinski kennen sich aus vielen Jugendspielen beider Clubs. So waren beide Teams bestens aufeinander eingestellt.

Unmittelbar nach Wiederanpfiff gerieten die Gäste in Not: Eine Kopfballvorlage von Torjäger Koen van der Biezen hämmerte Hennings aus zwölf Metern übers Tor. Der erste Freiburger Viertelfinaleinzug seit der Saison 2004/2005 schien plötzlich in Gefahr zu geraten, so energisch ging der KSC nun zu Werke. Mit viel Routine und Glück brachte Freiburg den knappen Vorsprung aber über die Runden. (dpa)

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