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12. November 2010

DFB und Fifa: Möglicher Beckenbauer-Nachfolger bis Januar

Der DFB muss bis Januar 2011 einen Nachfolger für Beckenbauer bei der UEFA finden. 

Nach dem angekündigten Rückzug von Franz Beckenbauer aus dem FIFA-Exekutivkomitee muss der Deutsche Fußball-Bund spätestens im Januar einen möglichen Nachfolge-Kandidaten benennen.

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Berlin –  

Am 22. März wird der Kongress der UEFA den vakanten Posten neu besetzen. Beim DFB haben die Gespräche auf nationaler und internationaler Ebene begonnen, hieß es aus Verbandskreisen. DFB-Präsident Theo Zwanziger ist durch sein nationales Amt logischer Kandidat. Der 65-Jährige drängt aber nicht in internationale Gremien. Auch zu seiner erfolgreichen Kandidatur für die Exekutive der Europäischen Fußball-Union UEFA hatte er mehr oder weniger überredet werden müssen.

«Wir werden jetzt ganz in Ruhe darüber nachdenken, wie wir uns für die im kommenden Jahr anstehende Wahl eines Nachfolgers aufstellen», sagte Zwanziger zu der wichtigen Personalie. Weitere Kandidaten wären DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach, Bayern-Vorstandschef Karl- Heinz Rummenigge oder Ligaverbandspräsident Reinhard Rauball.

Beckenbauer hat sich klar für Zwanziger ausgesprochen, da dieser die besten Chancen hätte, den Posten für den DFB zu sichern. «Ich würde mir wünschen, er könnte sich dazu entschließen. Das wäre sicher die beste Lösung für den deutschen Fußball», sagte er der «Bild»- Zeitung (Freitag).

UEFA-Präsident Michel Platini lobte derweil den scheidenden «Kaiser». «Franz hat alles erreicht und all das, was er unternommen hat, war stets von Erfolg gekrönt. Er hat eine sehr lange und bewundernswerte Karriere hinter sich. Ich kann verstehen, dass er nach dieser Lebensleistung das Bedürfnis hat, sich ein wenig mehr seiner Familie zu widmen. Möge er dies voll auskosten», sagte der Franzose. (dpa)

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