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31. Oktober 2012

Düsseldorf - Mönchengladbach: Fortuna schlägt Gladbach mit 1:0

Nando Rafael freut sich über den Siegtreffer.Foto: REUTERS

Im Duell der beiden Erstligisten zwischen Düsseldorf und Borussia Mönchengladbach hatten die Hausherren in der Verlängerung mit 1:0 das bessere Ende für sich. Joker Nando Rafael gelang in der 97. Minute das Siegtor.

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Joker Nando Rafael hat Fortuna Düsseldorf den Einzug in das DFB-Pokal-Achtelfinale beschert und dem Bundesliga-Aufsteiger damit nach den jüngsten sportlichen Rückschlägen verlorenes Selbstvertrauen zurückgegeben. Der in der 82. Minute eingewechselte Stürmer erzielte am Mittwochabend in einem Pokalkrimi das Tor (97.) zum 1:0 (0:0, 0:0) der Fortuna nach Verlängerung gegen seinen ehemaligen Klub Borussia Mönchengladbach. Am Sonntag will die Fortuna, für die Jens Langeneke sechs Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit noch einen Foulelfmeter verschoss, nach zuletzt drei Pleiten in Folge - darunter die deftigen Heimniederlagen gegen Bayern München (0:5) und VfL Wolfsburg (1:4) - bei Bayer Leverkusen auch in der Liga die Wende einleiten.

Für Borussia, im vergangenen Wettbewerb noch bis ins Halbfinale vorgedrungen, war es nach dem Aufwärtstrend mit den Siegen in der Europa League gegen Olympique Marseille (2:0) und in der Bundesliga bei Hannover 96 (3:2) ein Rückschlag. Zudem verlor Mönchengladbach auch das dritte Pokalduell in Düsseldorf nach 1971 (1:3 im Viertelfinale) und 1976 (2:3 im Achtelfinale). Das Team von Trainer Lucien Favre trifft am Samstag auf den SC Freiburg.

Meier nimmt Woronin aus dem Kader

Während Favre, der auf die verletzten Tony Jantschke und Luuk de Jong verzichten musste, auf die Startelf aus dem Spiel gegen Hannover vertraute, baute Norbert Meier seine Anfangsformation nach der Pleite gegen Wolfsburg auf einer Position um: Neu ins Team kam der agile Axel Bellinghausen. Dafür wurde der bislang schwache Stürmerstar Andrej Woronin aus dem Kader genommen. Die Nachbarn wurden von den 52.500 Zuschauern, darunter rund 5.000 Gästefans, begeistert empfangen. In einer lebhaften Begegnung zeigte die Borussia von Beginn an das strukturiertere Spiel, die beiden Siege zuvor gaben die nötige Sicherheit. Fortuna setzte Eifer und Einsatz entgegen, aber die Aktionen waren häufig zu fahrig.

Manko bei den Gladbachern in der ersten Halbzeit war die Chancen-Auswertung. Fortuna-Keeper Giefer verhinderte gegen Harvard Nordtveit (4.) und Alvaro Dominguez (5.) einen frühen Rückstand. Nach einem katastrophalen Fehlpass im Mittelfeld schickte der gute Patrick Herrmann Igor de Camargo, der alleine auf Giefer zulief, aber am Tor vorbei zielte (10.). Thoben Marx versuchte es aus 18 Metern mit Gewalt, aber den Ball faustete Giefer weg (16.). Und auch Herrmann, der zuvor Tobias Levels und Juanan einfach stehen ließ, scheiterte freistehend am guten Giefer (21.). Erst in der Viertelstunde vor der Pause mischten die Gastgeber endlich auch mit. Andreas Lambertz verpasste das Tor nur knapp (35.), Robbie Kruse (42.) und Bellinghausen (44.) prüften Nationalkeeper Marc-Andre ter Stegen. Doch die Borussia bekam noch goldene Möglichkeiten zu einer Pausenführung. Doch nach einer 3:1-Situation scheiterte Arango an Giefer, der wenig später einen schwachen Querpass von Herrmann vor Arango abfing (45.).

Düsseldorf mit Schwung aus der Kabine

Die Gastgeber begegnetem dem Kontrahenten im zweiten Durchgang auf Augenhöhe und setzten gegen die spielerische Qualität der Gäste Leidenschaft. Ter Stegen musste bei einer verunglückten Flanke von Johannes van den Bergh in höchster Not eingreifen und den Ball über die Latte lenken (49.). Die Gäste verloren ein wenig ihre Linie und kamen nicht mehr so einfach in den gegnerischen Strafraum. Favre brachte in der 72. Minute Granit Xhaka für Marx und Mike Hanke für De Camargo. Das Duell wurde nun zu einem Nervenspiel. So leistete sich Giefer einen Riesenpatzer gegen Herrmann, konnte dessen Heber aber gerade noch fangen (78.). Nach einem Foul von Arango an Kruse im Strafraum entschied Schiedsrichter Knut Kircher sechs Minuten vor Schluss auf Elfmeter - doch Langeneke schoss zu ängstlich. In der Verlängerung hatte Gladbach zunächst Glück, als nach einer Flanke ein Abwehrversuch von Martin Stranzl am Pfosten landete. Wenig später aber traf der eingewechselte Ex-Borusse Rafael mit einem Flachschuss. (dapd)

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