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14. Dezember 2012

Frankfurter Festhallen-Turnier: Aufgalopp mit Gästen

 Von Katja Sturm
Siegerschleife für Contrast: Reiter Michael Most schaut zu.  Foto: Michael Schick

Am Hessentag des Frankfurter Festhallen-Turniers steigen nicht nur regionale Reiter in den Sattel. Most und Baum-Gundlach lösen Tickets für internationale Prüfungen.

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Der lockere Aufgalopp des Frankfurter Festhallen-Turniers ist gemeinhin den regionalen Reitern vorbehalten. Doch diesmal tummelte sich am Hessentag auch schon eine stattliche Zahl an auswärtigen Pferdesportlern in der Gud Stubb, darunter Ingrid Klimke, die Vielseitigkeits-Teamolympiasiegerin aus Münster. Schuld waren die Veränderungen, die die Veranstalter für die 41. Auflage des Traditionsturniers vorgenommen haben. Durch die Hinzunahme des Louisdor-Preises befinden sich nunmehr zwei Finals für aufstrebende Dressurtalente auf dem Turnierplan, deren Einlaufprüfungen und Entscheidungen im täglichen Wechsel geritten werden. Den Anfang machte am Donnerstag das Warm-up für den Burgpokal der sieben- bis neunjährigen Pferde, das Charlott-Maria Schürmann (Gehrde) auf Burlington mit 75,854 Prozent gewann. Klimke wurde mit Dresden Mann Vierte.

Lars Nieberg enttäuscht

Für andere wurde es schon ernst. Im Indoor-Championat der hessischen Springreiter ging es um zwei Startberechtigungen für internationale Prüfungen in den nächsten Tagen. Michael Most auf Contrast und Franziska Baum-Gundlach (Wallau) auf For Edition sicherten sich diese mit jeweils zwei fehlerfreien Ritten. Die drittplatzierte Nationenpreisreiterin Angelina Herröder (Büttelborn) mischt sowieso bei der Elite mit.


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Sieger Most hatte mit einem entsprechenden Ergebnis geliebäugelt und alles dafür vorbereitet, bis Samstag am Main zu verbleiben. Der zur Riege der Landestrainer zählende 47-Jährige hatte mit seinem achtjährigen Holsteiner „gut trainiert“, der Hengst sich in starker Form gezeigt. „Doch man kann ja nie sagen, wie es läuft.“

Das mochte sich auch Mannschafts-Olympiasieger Lars Nieberg denken. Der Homberger, der seinem Toppferd Galippo die in Lilatönen dekorierte Halle zeigen wollte, hörte bereits im ersten Umlauf zweimal eine Stange hinter sich fallen. „Das war ein bisschen enttäuschend“, erklärte der 50-Jährige. Wie insgesamt das Jahr sportlich nicht wunschgemäß gelaufen sei. Etwa sei Galippo, der die Hoffnungen des Nordhessen auf eine Olympiateilnahme in London trug, gleich zu Beginn verletzt ausgefallen; zudem sei der Knoten bei dem Zwölfjährigen noch nicht richtig geplatzt.

Nach Frankfurt hat Nieberg auch den jüngsten Neuzugang aus seinem Gestüt mitgebracht: die neunjährige Leonie, die am heutigen Freitag das Eröffnungsspringen bestreiten soll. Wenn’s gut läuft, könnte die Stute ihrem Stallkollegen den Platz im Großen Preis am Sonntag streitig machen.

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