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27. März 2016

Handball: Nur noch ein Duo

Die Löwen um Kapitän Uwe Gensheimer scheitern an HC Zagreb.  Foto: dpa

Die Handballer der Rhein-Neckar Löwen scheiden in der Champions League aus.

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Das deutsche Handball-Trio in der Champions League ist überraschend geschrumpft. Während die SG Flensburg-Handewitt ihren Einzug ins Viertelfinale der Königsklasse feierte, war für die Rhein-Neckar Löwen im Achtelfinale Schluss – wieder einmal. Vor eigenem Publikum verlor der Tabellenführer der Bundesliga gegen HC Zagreb mit 29:31 (15:13), der 24:23-Hinspielsieg in der kroatischen Hauptstadt war damit wertlos geworden.

An der Flensburger Förde hingegen durfte sich SG-Coach Ljubomir Vranjes in seinem 300. Spiel auf der Trainerbank über ein 31:30 (20:14) gegen Montpellier HB freuen. Auch der Schwede hatte mit seinem Team schon die erste Begegnung in Frankreich mit 28:27 gewonnen. Bereits am Gründonnerstag hatte der deutsche Rekordmeister THW Kiel durch ein 36:29 gegen Pick Szeged aus Ungarn die nächste Runde erreicht. Nun geht es für die Zebras gegen den FC Barcelona, Flensburgs kommender Gegner ist KS Kielce aus Polen.

Besonders die Deckungsarbeit bei den Löwen war ungewohnt fehlerhaft, für Trainer Nikolaj Jacobsen der ausschlaggebende Punkt für das erneute frühe Aus im europäischen Prestige-Wettbewerb: „Wir haben uns das selbst zuzuschreiben. Normalerweise haben wir die beste Abwehr von allen Mannschaften. Aber diesmal haben wir viele Fehler gemacht, und unsere Torhüter haben nicht viel gehalten.“


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Erst fünf Minuten vor dem Ende gingen die Gäste erstmals in Führung, trotz der Unterstützung von 10 521 Zuschauern konnten die Mannheimer die Partie nicht mehr drehen. Ungeachtet aller Enttäuschung vermied Andy Schmid, mit sieben Treffern erfolgreichster Torschütze bei den Löwen, jegliche Schuldzuweisung. „Schließlich hat uns unsere Deckung schon tausendmal den Arsch gerettet“, sagte der Schweizer Nationalspieler.

Die SG Flensburg-Handewitt legte mit einer starken ersten Halbzeit gegen Montpellier HB den Grundstein für den Sprung in die Runde der letzten Acht. Nach acht torlosen Minuten nach Wiederbeginn wackelten die Gastgeber kurzfristig, brachten den Vorsprung vor 5 700 Zuschauern aber letztlich nach Hause.

„Hut ab vor dem Kampfgeist meiner Mannschaft. Sie hat sich nun ein paar freie Tage verdient. Der starke Schlussspurt der ersten Hälfte war der Schlüssel zum Erfolg“, sagte Jubilar Vranjes.

Erst am 20. April geht es in der Bundesliga für die Flensburger auswärts beim SC Magdeburg weiter. In der Champions League wird das Hinspiel gegen Kielce vor eigenem Publikum am 23. oder 24. April ausgetragen, das Rückspiel zwischen dem 26. April und dem 1. Mai. Kiel erwartet Barcelona am 24. April in der Halle an der Ostsee, in Barcelona wird zwischen dem 27. April und dem 1. Mai gespielt. sid

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