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26. April 2013

Mainzer Manager Christian Heidel: Harsche Kritik an den Bayern

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Bruno Hübner (l.) und Christian Heidel kritisieren die Bayern.  Foto: S. Krieger

Der Mainzer Christian Heidel und der Frankfurter Bruno Hübner rügen mangelnden Stil des Branchenführers bei Transfers.

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Der Mainzer Christian Heidel und der Frankfurter Bruno Hübner rügen mangelnden Stil des Branchenführers bei Transfers.

In der Fußball-Bundesliga regt sich Unmut. Unmut über das Geschäftsgebaren von Bayern München. Beim Champions League-Spiel in Dortmund am Mittwoch war das unter den angereisten Managern das große Thema. Das berichtete Christian Heidel, der Manager von Mainz 05, am Donnerstagabend bei einer Podiumsdiskussion der Frankfurter Rundschau und erhielt Unterstützung von Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner.

Unmut bei Heidel

Anlass ist der Wechsel von Mario Götze sowie die offenbar bevorstehenden Transfers von Sebastian Rode (Eintracht Frankfurt) und Robert Lewandowski (Borussia Dortmund) nach München. Heidel sagte: „Ich habe das Gefühl, das Sebastian schon für nächstes Jahr zugesagt hat, obwohl man offiziell noch gar nicht verhandeln darf.“ Der Markt bekomme „das ja mit“.  Das sorge automatisch für einen Preisverfall zum Nachteil der Frankfurter Eintracht: „Ich habe irgendwo gelesen, die Eintracht könne für Rode noch neun Millionen Ablöse erzielen“. Das sei aber nun unrealistisch: „So viel zahlt niemand für einen Spieler, dessen Vertrag in einem Jahr ausläuft.

Aber der Grund, warum Eintracht Frankfurt von keinem anderen Verein ein Angebot erhält, ist einfach, dass jeder das Gefühl hat, die Sache mit den Bayern  sei schon klar.“  Der Mainzer Manager hätte es sich „schon mal gewünscht, dass der FC Bayern einfach sagt: ,Nein, der Rode hat bei uns nicht unterschrieben, oder aber er sagt: Ja, der Rode kommt zu uns und jetzt verhandeln wir mit Eintracht Frankfurt, ob er schon dieses Jahr kommt.´“  Das allerdings sei „nicht in Ordnung“, denn „die Bayern dürfen ja noch gar nicht mit Rode verhandeln, weil er noch ein weiteres Jahr Vertrag hat.“

"Eines Deutschen Meisters nicht würdig"

Ähnlich stelle sich ihm die Situation im Fall Robert  Lewandowski dar: „Anscheinend kann er nirgend woanders hinwechseln, weil die Bayern in schon haben, aber wie können die ihn schon haben, wenn er noch anderthalb Jahre Vertrag hat?“ fragt nicht nur Heidel sich und folgert: „Wie sich Bayern München momentan verhält: Das ist eines Deutschen Meisters nicht würdig. Wenn man sich die Götze-Geschichte anschaut: Absolut in Ordnung, weil Götze eine Ausstiegsklausel hat. Aber dass sich der aufnehmende Verein nicht einmal bei Borussia Dortmund meldet und sagt: ,Wir haben den Götze verpflichtet´“, das sei „nicht in Ordnung“.

Er habe persönlich ähnliche Erfahrungen gemacht: „Die Bayern haben sich nach der Verpflichtung von Jan Kirchhoff bis heute nicht bei mir gemeldet. Ich warte noch auf den Anruf von Matthias Sammer oder Karlheinz Rummenigge. Da fehlt mir der Stil.“ Es gehe „um das um das Miteinander im Profifußball.“ Es gebe „momentan eine Reihe von Klubs, die überhaupt nicht wissen, woran sie sind“, Bruno Hübner zum Beispiel könne „überhaupt nicht sagen, was ist Sebastian Rode noch wert? Wenn die Bayern ihn schon haben, ist er eigentlich überhaupt nichts mehr wert. Das passt mir überhaupt nicht.“

Eintracht Frankfurt Sportdirektor Hübner ist ebenso irritiert über das Geschäftsgebaren aus München: „Ich kann nur bestätigen was Christian  Heidel sagt: Das ist nicht in Ordnung. Ich weiß von vielen Vereinen, die auch an Rode interessiert waren, sich dann aber ausgeklinkt haben.“ Das sei „schon komisch, Das hat etwas mit Anstand zu tun. Für die Verantwortlichen wäre es nur fair, wenn man es von Bayern München erfährt und nicht aus der Zeitung.“

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