Mit ihm kann man es ja machen - Michael Ballack wird, mal wieder, kritisiert.
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Mit ihm kann man es ja machen - Michael Ballack wird, mal wieder, kritisiert.
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Es ist kein Geheimnis, dass Michael Ballack die Erwartungen in Leverkusen nicht annähernd erfüllt hat. Wie die Klub-Verantwortlichen aber mit ihm umspringen, zeugt von schlechtem Stil. Kommentar.
Irgendwie scheint sich im deutschen Fußball die Überzeugung durchgesetzt zu haben, dass man es mit Michael Ballack ja machen kann. Erst das unwürdige Theater um seinen unfreiwilligen Abschied aus dem Nationalteam, welches er mit seinem gravierenden Mangel an Selbsterkenntnis allerdings eigenhändig mit inszeniert hatte.
Nun das fröhliche Dreinschlagen bei seinem Klub Bayer Leverkusen.
Kette der Merkwürdigkeiten
Dort haben die Verantwortlichen, allen voran Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser und Sportdirektor Rudi Völler, den Begriff Stil ganz gewiss nicht erfunden, wie sie seit einigen Jahren regelmäßig erkennen lassen. Vom unrühmlichen Abschied des Trainers Bruno Labbadia über ausdauerndes Gemäkel am Charakter diverser Spieler bis zum seltsamen Umgang mit Torwart René Adler reicht die Kette der Merkwürdigkeiten.
Michael Ballack: Auf und Ab
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Michael Ballack: Auf und Ab
Trotz zahlreicher Auszeichnungen und Meisterschaften sowie seiner Funktion als Aushängeschild in Werbespots war und ist der Mittelfeldspieler aber nicht unumstritten.
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Neben seiner anfänglichen Reservisten-Situation in Leverkusen und noch viel mehr dem Zerwürfnis mit Bundestrainer Joachim Löw hat Ballack immer wieder mal kleine Tiefpunkte erleben müssen. Die Bilder zeigen den Schlagabtausch zwischen Ballack und Lukas Podolski beim WM-Qualifikationsspiel zwischen Wales und Deutschland (01.04.2009).
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Dazu kamen vor allem in den letzten Jahren mehrere Verletzungen in der langen Karriere des mittlerweile 35-jährigen Mittelfeldspielers.
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Im Alter von 7 Jahren begann Michael Ballack (stehend, Mitte) mit dem Fußballspielen. Im Alter von zehn Jahren wechselte er von der BSG Motor Karl Marx-Stadt zum damaligen FC Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitzer FC).
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1995 erhielt Ballack seinen ersten Profivertrag beim Chemnitzer FC. Zwei Jahre später folgte der Wechsel zum 1. FC Kaiserslautern - mit dem Ballack direkt die Meisterschaft gewann.
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1999 wechselte der mittlerweile zum A-Nationalspieler aufgestiegene Michael Ballack zu Bayer Leverkusen. Unter Christoph Daum und Klaus Toppmöller entwickelte er sich zum Führungsspieler.
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Mit Ballack erlebte Bayer die bislang sportlich erfolgreichste Zeit. Die Werkself stand im Finale der Champions League (2002, Foto) sowie im Pokalfinale (2002) und wurde dreimal Vizemeister (1999, 2000, 2002).
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Gleichwohl erlebte Ballack in Leverkusen auch einen persönlichen Tiefpunkt: In der Saison 2000 verpasste Leverkusen die deutsche Meisterschaft durch eine Niederlage bei der SpVgg Unterhaching. Ballack hatte die Pleite mit einem Eigentor eingeleitet.
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Die Zeit in Leverkusen brachte Ballack aber auch den Durchbruch in der Nationalmannschaft. Bei der WM 2002 gehörte er bereits zu den Führungsspielern und Leistungsträgern.
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Der Verlauf des Halbfinals passte zur Karriere: Ballack erzielte das entscheidende 1:0 gegen Südkorea, sah aber auch aufgrund eines taktischen Fouls die Gelbe Karte - die den torgefährlichen Mittelfeldspieler die Finalteilnahme kostete.
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Das Aufopfern für die eigene Mannschaft wurde Ballack hoch angerechnet. Seine Popularitätswerte stiegen (Foto: Wetten Dass, Oktober 2002).
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In der Bundesliga wurde Ballack nach seinem Wechsel zum FC Bayern München (2002-2006) zum Titelsammler.
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In vier Spielzeiten für die Bayern gewann er drei Doubles. Unter dem damaligen Bayern-Trainer Felix Magath war Ballack gesetzt.
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In der Nationalmannschaft führte Ballack die deutsche Elf als "Capitano" ins Sommermärchen 2006.
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Der große Erfolg blieb aus: Nach dem Halbfinal-Aus gegen Italien tröstet Oliver Kahn den deutschen Kapitän.
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2006 folgte der nächste Schritt: Michael Ballack wechselte zum FC Chelsea. Mit den Blues gewann er direkt den FA Cup und den League Cup. 2009/10 folgte das Double aus Meisterschaft und Pokal.
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Der große Triumph in der Champions-League blieb Ballack aber wieder verwehrt. 2007/08 verlor Chelsea im Finale gegen Manchester United nach Elfmeterschießen. 2009 scheiterte Ballack mit den Blues im Halbfinale am FC Barcelona (Foto mit Schiedsrichter Henning Ovrebo).
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Am 15. Mai 2010 folgte der nächste Rückschlag: Neun Tage nach seiner Nominierung für die WM 2010 verletzte sich Ballack nach einem Foul von Kevin-Prince Boateng. Die WM in Südafrika fand ohne ihn statt.
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Im Juli 2010 wechselte Ballack von Chelsea zu Bayer Leverkusen.
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Am dritten Spieltag folgte der nächste Rückschlag: Ballack erlitt eine Fraktur am Schienbeinköpfchen und fiel für den Rest der Hinrunde aus.
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Jene Verletzung wirkte sich auch auf die Nationalmannschaft aus. Bundestrainer Löw hatte Ballack nach dem WM-Aus zunächst eine Rückkehr offen gehalten.
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In der ersten Jahreshälfte 2011 änderte sich dies. Am 16. Juni 2011 machte Löw offiziell, dass er nicht nicht mehr mit Ballack plant.
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Ein von Löw in Aussicht gestelltes Abschiedsspiel lehnte Ballack ab und kritisierte Löw wegen dessen Umgang mit ihm während seiner Verletzung.
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DFB-Präsident Theo Zwanziger versuchte zu vermitteln. "Nachtragend sind wir nicht, die Tür für Michael Ballack bleibt beim DFB immer offen", schrieb Zwanziger in einer Kolumne für die "Sport Bild".
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Am Aus in der Nationalmannschaft und der Absage des Abschiedsspiels in Brasilien änderte das nichts. Und auch bei seinem Verein in Leverkusen hatte Ballack es im Sommer 2011 schwer.
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Ein sportlicher Tiefpunkt folgte in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Dynamo Dresden. Nach der Einwechslung von Michael Ballack verloren die bis dahin mit 3:0 führenden Leverkusener das Spiel mit 3:4. Allein an Ballack lag das natürlich nicht. Dennoch wurde die Niederlage auch an ihm fest gemacht.
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Danach ging es für Ballack in Leverkusen aber steil bergauf. In der Dutt-Elf gehörte er zu den Leistungsträgern. Dennoch hat der Klub klar gemacht, dass der im Sommer auslaufende Vertrag mit Ballack nicht verlängert wird.
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Weitere Bilder aus Ballacks Karriere...
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Michael Ballack hat den deutschen Fußball in den vergangenen zehn Jahren geprägt.
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Die letzte Episode lieferte nun ohne ersichtliche Not Holzhäuser mit den Tiraden in einer Kölner Zeitung gegen seinen teuersten Spieler, der den Verein zum Saisonende verlassen wird, vorher aber immerhin noch Protagonist einer Werbekampagne des Bayer-Konzerns ist.
Auf dem Platz war Ballack nicht das Problem
Es ist kein Geheimnis, dass Ballack die Erwartungen nicht annähernd erfüllt hat, die mit der Rückkehr zu seinem alten Klub verbunden waren. Das lag an seinen Verletzungen, daran, dass die Trainer Jupp Heynckes und Robin Dutt von den Versprechungen, die dem Spieler bei seiner Verpflichtung gemacht worden waren, nichts wissen wollten, und daran, dass er mit 35 nicht mehr der torgefährliche Antreiber früherer Tage ist.
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Dennoch spielte Ballack eine gute Hinrunde, und zu den vielen Problemen, die Bayer in dieser Saison hat, gehört Ballack auf dem Platz gewiss nicht.
Und selbst wenn er abseits des Spielfeldes – und bei seinen Auswechslungen – gern den Stinkstiefel gibt, wäre es angesichts bevorstehender wichtiger Spiele in Bundesliga und Champions League opportun, dies intern zu regeln und nicht über den Boulevard in die Welt zu posaunen.
So jedoch liegt tatsächlich der von Ballacks Manager geäußerte Verdacht nahe, dass schon mal ein Sündenbock gesucht wird. Denn eines ist Standard für Bayers Führung, wenn wieder mal was schiefläuft: Schuld ist immer jemand anders.
Winterpause - Transfers und Gerüchte
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Winterpause - Transfers und Gerüchte
Patrick Helmes: Steiler Abstieg - vom Nationalspieler in Leverkusen zum Bankdrücker in Wolfsburg. Sollte schon im Sommer gehen. Eintracht Frankfurt buhlte vergeblich um ihn - Helmes bleibt in Wolfsburg.
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Wollte erst statt zum FCK lieber nach Brügge - entschied sich dann aber nochmal um: Ariel Borysiuk wechselt zum FCK. Endgültig - oder?
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Zurück ins Wohlfühlland: Mohamed Zidan kehrt vom BVB zurück zum FSV Mainz.
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Ein Ladenhüter weniger bei Eintracht Frankfurt: Georgios Tzavellas wechselt zum AS Monaco.
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Pawel Pogrebnjak wechselt nach Medienberichten aus Russland zum FC Fulham. Der VfB soll angeblich drei Millionen Euro für den mehr oder minder aussortierten Stürmer bekommen.
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Ciao, Wolfsburg. Srdjan Lakic zieht es in den Kraichgau. Hopp macht´s möglich...
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Chong Tese soll beim 1. FC Köln den Ausfall von Lukas Podolski kompensieren. Der 27 Jahre alte Nordkoreaner kommt vom VfL Bochum.
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Tottenham Hotspur will angeblich Mario Mandzukic verpflichten. Wolfsburgs Allmacht Felix Magath scheint von einem Wechsel nicht viel zu halten. Oder geht es nur um die Höhe der Ablöse?
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Michael Ballack steht in Leverkusen auf dem Abstellgleis. Ob er noch mal in der Bundesliga aufläuft? Ein Wechsel in die USA könnte ein Ausweg für Ballack sein. Oder Felix Magath...
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Zlatko Junuzovic wechselt nun doch sofort zu Werder Bremen. „Wir waren uns mit dem Spieler schon über einen Wechsel zur kommenden Saison einig. Nun hat sich nach Gesprächen mit Austria die Gelegenheit ergeben den Transfer zu fairen Konditionen vorzuziehen“, sagte Werder-Chef Klaus Allofs. Der 16-fache österreichische Nationalspieler kommt von Austria Wien.
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Felix Bastians spielt ab jetzt für Hertha BSC. Der 23 Jahre alte Verteidiger, der beim SC Freiburg aussortiert worden war, erhält einen Vertrag bis 2016.
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Borussia Mönchengladbach verzichtet in der Rückrunde auf die Dienste von Stürmer Raul Bobadilla. Der 24-Jährige wechselt zu den Young Boys Bern. Über die Ablösemodalitäten wurden keine Angaben gemacht.
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Will einen Neuanfang: Laut Informationen der Sport-Bild wird Torhüter Rene Adler von Bayer Leverkusen im Sommer zum Hamburger SV wechseln.
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Werder Bremen verpflichtet Francois Affolter vom Schweizer Erstligisten Young Boys Bern. Der 20 Jahre alte Verteidiger wurde zunächst bis zum Saisonende ausgeliehen und kann von Werder per Kaufoption fest verpflichtet werden.
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Vedad Ibisevic wechselt von der TSG Hoffenheim zum VfB Stuttgart. Die Schwaben überweisen für den Torjäger angeblich 5,5, Millionen Euro.
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Bye Bye Bremen: Der Wechsel von Andreas Wolf zum französischen Zweitligisten AS Monaco ist perfekt. Der 29-jährige Innenverteidiger war erst im vergangenen Sommer aus Nürnberg nach Bremen gekommen. In Monaco unterschrieb Wolf einen Dreijahresvertrag.
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Daumen hoch: Sven Ulreich bindet sich bis 2017 an den VfB Stuttgart. Zudem verlängern die Stuttgarter mit den Sportdirektoren Fredi Bobic und Jochen Schneider.
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Sandro Wagner verlässt Bremen: Der Junioren-Europameister von 2009 wird bis 2013 an den 1. FC Kaiserslautern ausgeliehen.
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Stuttgarts Mittelfeldspieler Zdravko Kuzmanovic steht offenbar kurz vor einem Wechsel zu Juventus Turin. Laut Kicker ist die Sache "ganz heiß".
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Nach langem Hin und Her endlich perfekt: Torjäger Papiss Demba Cisse verlässt den SC Freiburg. Newcastle United zahlt angeblich zwölf Millionen Euro für den Senegalesen. Der Cisse-Transfer ist damit bislang der teuerste Wechsel in der Winterpause 11/12.
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Torjäger Claudio Pizarro will im Frühjahr über seine Zukunft beim Fußball-Bundesligisten Werder Bremen entscheiden. Im März oder April soll seine Entscheidung feststehen, sagte der Peruaner im Trainingslager der Bremer im türkischen Belek. „Es gibt keine Eile, ich werde alles abwägen und dann entscheiden“. In der Vergangenheit hatte der beste ausländische Torschütze der Bundesliga-Historie wiederholt mit seinem Abschied kokettiert. Pizarro besitzt wie theoretisch auch Werder eine Option, den Vertrag im Sommer auflösen zu können.
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Heftiges Dementi: Aufkommende Gerüchte über eine bevorstehende Rückkehr von Nuri Sahin (Real Madrid) zum BVB hat der Klub entschieden dementiert. „Das ist Unsinn. Es ist so lästig, wenn man morgens aufwacht und mit so einem Unsinn konfrontiert wird. Das nervt“, sagte BVB-Trainer Jürgen Klopp im Trainingslager im spanischen La Manga. Auch die Dortmunder Führung verwies die Spekulationen ins Reich der Fabeln. „Da ist überhaupt nichts dran“, sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke den Ruhr Nachrichten.
Sahin hatte die Borussia nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft für eine festgelegte Ablösesumme von rund zehn Millionen Euro in Richtung Spanien verlassen. Aufgrund einer lang andauernden Knieverletzung hat der 23-jährige Sahin beim spanischen Rekordmeister bisher nicht Fuß gefasst.
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Der 1. FC Nürnberg muss eine Verpflichtung von Abwehrspieler Omar Gonzalez zunächst abschreiben. Der Amerikaner, den der Club vorerst bis Mitte Februar von US-Meister Los Angeles Galaxy ausgeliehen hatte, erlitt bei seiner ersten Trainingseinheit im Trainingslager im türkischen Belek einen Kreuzbandriss im linken Knie. Das Unglück passierte bei einem Foul ausgerechnet von US-Nationalspieler Timothy Chandler. „Das ist natürlich bitter für den Jungen. Er ist mit großen Hoffnungen zu uns gekommen“, sagte Sportdirektor Martin Bader.
Der Club hatte Gonzalez, der bisher zwei Spiele für die US-Nationalmannschaft bestritten hat, als möglichen Nachfolger für Innenverteidiger Philipp Wollscheid testen wollen und dabei eine Verpflichtung spätestens im Sommer ins Auge gefasst.
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Pott statt Kraichgau: Chinedu Obasi wechselt von Hoffenheim nach Schalke. Angeblich hat Schalke für den verletzungsanfälligen Stürmer fünf Millionen Euro bezahlt. Der Wechsel könnte sich dennoch rechnen. Schließlich droht Schalke auch der Verlust eines Offensivspielers.
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In Leverkusen hält man vieles auf Nicolai Jörgensen. Ebendrum statteten die Verantwortlichen den wendigen Stürmer im Sommer 2010 mit einem Vertrag bis 2015 aus. Durchgesetzt hat er sich gegen die starke Konkurrenz nicht. Nun geht es für Jörgensen weiter: Leverkusen hat ihn zum 1. FC Kaiserslautern ausgeliehen.
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Marco Reus: Bayern München, Arsenal London, Manchester City: Der Angreifer von Borussia Mönchengladbach wurde aufgrund seiner Leistungen in der Bundesliga-Hinrunde beinahe täglich mit einem anderen Topklub in Verbindung gebracht. Das Rennen machte schließlich der deutsche Meister Borussia Dortmund. Reus (22) wird im Sommer für die festgeschriebene Ablöse von 17,5 Millionen Euro zum BVB wechseln.
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Über Monate war Naldo verletzt. Nach einer starken Hinrunde bei Werder Bremen sorgte der brasilianische Innenverteidiger mit Abschiedsgedanken für einige Irritationen. Mittlerweile ruderte Naldo zurück. Bis Sommer ist wohl erstmal Ruhe an der Weser...
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Mario Götze: Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc hat dem Werben um Shootingstar Mario Götze Anfang Januar ein Ende bereitet. „Wir sind uns mit Mario einig, dass er auch in der nächsten Saison in Dortmund spielt“, sagte Zorc. Nationalspieler Götze hat bei den Westfalen noch einen Vertrag bis 2014. Der Manager des deutschen Fußballmeisters nannte zugleich scherzhaft seine eigene Schmerzgrenze für einen Verkauf des Jungstars: „Wenn morgen jemand eine Milliarde bietet, sollte man dann doch darüber nachdenken.“
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Felix Magath hatte Transfers angekündigt. Schon vor Weihnachten machte er den ersten fix. Der tschechische Mittelfeldspieler Petr Jiracek unterschrieb beim VfL Wolfsburg einen Vertrag bis 2016.
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Gotoku Sakai (re). gilt als talentierter Außenverteidiger. Der VFB Stuttgart hält viel von dem beidfüßigen 20-Jährigen - und nahm ihn unter Vertrag. Der japanische U23-Nationalspieler wurde bis 2013 für 500.000 Euro ausgeliehen.
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Leonardo Bittencourt: Der 17-Jährige von Energie Cottbus wurde in Sachen Gerüchteküche schon fast wie ein ganz Großer gehandelt. Borussia Dortmund hat das Ausnahmetalent unter Vertrag genommen.
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Aliaksandr Hleb hatte nur ein paar Monate um in Wolfsburg vorzuspielen. Der vom FC Barcelona ausgeliehene Spielmacher hat sich unter Magath nicht durchsetzen können - und musste Wolfsburg schon wieder verlassen.
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Lukas Podolski: Siehe Marco Reus. Arsenal London, AC Milan, Lokomotive Moskau, Lazio Rom - beinahe täglich geistert ein anderer Vereinsname durch den aufgeregten Blätterwald im Rheinland. Tendenz: Ist im besten Fußballeralter. Wechsel im Sommer wahrscheinlich - wenn der Bauch des Kölners nicht mitentscheidet.
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Bernd Leno: Nach der Ausleihe folgte der Transfer: Leihspieler Leno steht nun fest bei Bayer Leverkusen unter Vertrag. Die Rheinländer überwiesen für den Torhüter angeblich acht Millionen Euro.
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Künftig in Hoffenheim: Sandro Wieser (re). Der Abwehr- und Mittelfeldspieler wechselt vom FC Basel in den Kraichgau. Der 18-Jährige gilt als hochtalentiert.
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Jefferson Farfan: Der Peruaner stiftet Verwirrung auf Schalke. Sein Vertrag läuft am Saisonende aus, Angebote zur Verlängerung soll Farfan bislang ignoriert haben. Juventus Turin soll interessiert sein. Eindruck: Wechsel nicht unwahrscheinlich - denn nur zur Winterpause gäbe es noch Geld für Königsblau.
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Kevin Großkreutz: Der Borusse durch und durch steht angeblich bei Arsenal London auf der (langen) Einkaufsliste. Tendenz: Wechsel unwahrscheinlich.
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Er bleibt, er wechselt, er bleibt, er wechselt. Um die Zukunft von Lucas Barrios beim BVB wurde viel spekuliert. Mittlerweile ist klar: Der Stürmer bleibt beim BVB.
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