Wenn der Grieche Kyriakos Papadopoulos, was nicht ungewöhnlich ist, so richtig wütend wird, glühen seine Wangen wie Herdplatten, sie laufen dann so heiß, dass nicht einmal das dümmste Kind sie anfassen würde. Am besten war das kurz vor dem Ende des Spiels gegen Leverkusen zu beobachten, als der Schalker Innenverteidiger erst Gelb und dann passend zu seinen Herdplattenwangen Rot bekam.
Dass das Spiel verloren ging, machte die Sache nicht eben besser. Papadopoulos marschierte anschließend, jedoch nicht, ohne die Entscheidung des Schiedsrichters angemessen zu beklatschen, in Richtung Kabine – und plötzlich stand ihm da diese blöde Wasserflasche im Weg.
Papadopoulos holte aus, und statt sich die Glut von den Wangen zu spülen, kickte er die Flasche in den Kabinengang, wo ein Journalist nicht mehr ausweichen konnte und, oh Schreck, ein bisschen nass wurde. Konsequenz: Das DFB-Sportgericht verurteilte Papadopoulos nun zu einer Geldstrafe von 5000 Euro. Lächerlich! Außerdem kann man davon ausgehen, dass Papadopoulos daraus nichts lernen wird. Nicht umsonst heißt es: Ein gebranntes Kind scheut kein Wasser. (pal.)
Die WM-Qualifikation soll für Joachim Löw und die DFB-Auswahl nur eine Zwischenstation sein. Mehr in unserem WM-Spezial.

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