Alemannia Aachen muss den bitteren Gang in die Insolvenz gehen und steht damit als erster Absteiger in die Regionalliga fest. Das teilte der ehemalige Bundesligist und Europapokal-Teilnehmer am Freitag auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz fest. Wie der vom Club beauftragte Rechtsanwalt Michael Mönig bekanntgab, fehlen dem Verein zum jetzigen Zeitpunkt mehr als vier Millionen Euro an Liquidität. „Da dieser Fehlbetrag mit jedem weiteren Monat deutlich zunehmen würde, ist ein Insolvenzantrag unvermeidlich“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins.
Der Insolvenzantrag werde in der kommenden Woche gestellt. Die Saison soll gemäß Insolvenzordnung und DFB-Statuten aber zu Ende gespielt werden. Danach soll ein Neuanfang in der Regionalliga erfolgen.
Bereits Ende Oktober stand Aachen vor dem finanziellen Aus, Geschäftsführer Frithjof Kraemer musste seinen Hut nehmen. Damals hieß es, es sei ein Geldgeber aus den eigenen Reihen gefunden worden. Der Alemannia fehlten nach nicht bestätigten Angaben kurzfristig über zwei Millionen Euro. In der 3. Liga liegt der Zweitliga-Absteiger nach 17 Spielen mit 16 Punkten auf dem 17. Tabellenplatz. (sid/dpa)

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