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19. Dezember 2013

Winterspiele Sotschi: DOSB geht auf Distanz zu Gauck

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Die Funktionäre hätten Bundespräsident Joachim Gauck gerne in Sotschi gesehen.  Foto: dpa

Die Sportführer hätten den Bundespräsidenten gerne in Sotschi gesehen. Es wird verhaltene Kritik an der Absicht von Bundespräsident Joachim Gauck geübt, den Olympischen Winterspielen in Sotschi fernzubleiben.

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Der neue Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes und der alte Generaldirektor des DOSB haben am Mittwoch verhaltene Kritik an der Absicht von Bundespräsident Joachim Gauck geübt, den Olympischen Winterspielen in Sotschi fernzubleiben. Alfons Hörmann und Michael Vesper betonten auf einer Pressekonferenz in Frankfurt, dass sie sich einen Besuch des Staatsoberhauptes, der auch Schirmherr des Olympiateams ist, „als Ansporn und Anerkennung“ gewünscht hätten. Die Entscheidung Gaucks sei natürlich zu respektieren, „auch wenn wir nicht genau wissen, warum er nicht fährt“, sagte Hörmann.

Die ersten 26 Athleten sind nominiert

Der DOSB-Chef ist nach Gesprächen mit seinem Vorgänger und frisch gekürten Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees davon überzeugt, dass „die Dinge in eine vernünftige Richtung laufen.“ Hörmann will sich vor Ort erst selbst ein Bild machen und dann richten. Vesper verwies darauf, dass der DOSB in ständigem Kontakt mit vielen Menschenrechtsaktivisten sei. „Wir kritisieren, was zu kritisieren ist.“ Zu der ständig steigenden Zahl von internationalen Politikern, die dem Reich von Wladimir Putin fernbleiben wollen, bemerkte der Ex-Spitzenpolitiker der Grünen lapidar, „dass sich der Erfolg Olympischer Spiele nicht an der Zahl der erschienen Politiker messen lässt.“

Die Spitzenfunktionäre haben auch die ersten 26 Athleten für Sotschi nominiert und dabei das ehrgeizige Ziel erneuert, in der inoffiziellen Nationenwertung einen Platz auf dem Siegertreppchen zu ergattern. In Vancouver 2010 war das deutsche Team mit dem Gewinn von 30 Medaillen, darunter zehn goldenen, auf Rang zwei hinter Kanada und den USA gelandet. In diesem Bereich soll die Mission 2014 auch wieder enden.

Zur „Vorhut“ der vermutlich 165 Köpfe starken Olympiamannschaft gehören die Goldanwärter im Eiskunstlaufen, Aljona Savchenko und Robin Szolkowy. Wetten auf Edelmetall und dabei ganz sicher gewinnen, können die Sportfreunde auf das bereits feststehende Rodelteam um die Olympiasieger Felix Loch und Tatjana Hüfner. Den Sprung in den mediterranen Olympiaort am Schwarzen Meer hat auch das Curlingteam der Männer geschafft, dessen Athleten allesamt aus Hamburg kommen.

Vesper hofft auch auf das Momentum des Teambuildings in den olympischen Dörfern, das zu einem gelungenen Auftritt dazu gehöre. Obwohl es gerade daran noch in der Riege der Eisschnellläuferinnen mangelt, wo sich die sechsfache Olympiasiegerin Claudia Pechstein mit ihrer Sportkameradin Stephanie Beckert einen nicht enden wollenden kalten Krieg führt, glaubt Vesper „an eine große Harmonie“ unter den Eis-Athletinnen. Zur Not will der Chef de Mission „mit ein paar Gesprächen“ nachhelfen.

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