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27. Februar 2016

Zweite Fußball-Bundesliga: Freiburg festigt zweiten Platz

Der Freiburger Mike Frantz (links) gegen den Lauterer Chris Löwe.  Foto: dpa

Der SC Freiburg feiert seinen zweiten Erfolg hintereinander. Nach dem 2:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern beträgt der Vorsprung der Breisgauer auf den 1. FC Nürnberg wieder drei Punkte. Auch Bochum und 1860 München gewinnen ihre Spiele.

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Der SC Freiburg hat im Aufstiegsrennen der Zweiten Fußball-Bundesliga nachgezogen. Am 23. Spieltag gewann der Erstliga-Absteiger gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 2:0 (1:0) und festigte so den zweiten Tabellenrang mit sechs Punkten Rückstand auf RB Leipzig und drei Zählern vor dem 1. FC Nürnberg. Beide Konkurrenten hatten bereits am Freitag Siege vorgelegt. Dagegen sind für die Lauterer nach der ersten Rückrunden-Niederlage die Aufstiegsplätze mittlerweile zehn Punkte entfernt.

Vor 24.000 Zuschauern im ausverkauften Schwarzwald-Stadion bestimmten die Freiburger gegen harmlose und unkonzentrierte Gäste fast durchgehend das Geschehen. Einen Ballverlust vor dem eigenen Strafraum von Mateusz Klich bestrafte Nicolas Höfler (8.) eiskalt. Auch der zweite Treffer war ein Geschenk der Pfälzer: Kurz nach Wiederanpfiff ließ Torhüter Marius Müller den Schuss von Florian Niederlechner aus rund 20 Metern (48.) durch die Beine rutschen.

Beste Spieler aufseiten des SC waren Niederlechner und Höfler, beim FCK überzeugte einzig Chris Löwe.

Bochum bezwingt Sandhausen

Auch der VfL Bochum hat mit dem dritten Heimsieg hintereinander seine Aufstiegschancen gewahrt. Die Westfalen bezwangen den SV Sandhausen mit 3:2 (2:0) und liegen als Tabellenvierter fünf Punkte hinter dem Relegationsplatz.

Thomas Eisfeld (10.) und Simon Terodde (21.) brachten die Gastgeber vor 12.209 Zuschauern früh mit 2:0 in Führung. Dominik Stolz (64.) und Aziz Bouhaddouz (72.) glichen für die Sandhäuser aus, die nach nur einem Sieg aus den letzten acht Spielen im Tabellenmittelfeld stehen. Mit seinem zwölften Saisontor schoss Terodde den VfL vom Elfmeterpunkt aber doch noch zum Sieg (78.). Der 27-Jährige war selbst von Tim Kister gefoult worden.

Bis zum ersten Gegentreffer hatten die Bochumer mit einer souveränen Vorstellung das Geschehen auf dem Feld im Griff. Nach einem Freistoß von Eisfeld und einer unglücklichen Abwehr von Torhüter Marco Knaller vergab Tim Hoogland aus kurzer Distanz die Chance zum 3:0 (48.).

Plötzlich kippte die Partie, beim 2:2 leistete Bochums Abwehrspieler Patrick Fabian Mithilfe, als er über den Ball trat. Doch Bochum schaltete noch einmal einen Gang hoch.

Bei den Bochumern verdienten sich Abwehrspieler Felix Bastians und Torschütze Terodde die besten Noten, bei den Gästen überzeugten vor allem Knaller und Mittelfeldspieler Stefan Kulovits.

1860 gelingt Befreiungsschlag

1860 München ist im Abstiegskampf ein Befreiungsschlag gelungen. Die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann bezwang nach zuletzt acht Spielen ohne Sieg Fortuna Düsseldorf mit 3:2 (1:0) und verbesserte sich mit 18 Zählern vor dem punktgleichen SC Paderborn auf den Relegationsplatz. Düsseldorf muss sich nach zuletzt vier Punkten aus zwei Spielen mit 24 Zählern wieder nach unten orientieren.

Die Löwen begannen stürmisch: Dominik Stahl (2.), Rubin Okotie (6.) und Levent Aycicek (8.) hatten die Chance zur frühen Führung. Die Gäste fanden erst nach einer Viertelstunde etwas besser in die Begegnung. Die 1860-Führung war dennoch verdient. Nach einer Ecke des Ex-Düsseldorfers Michael Liendl war Kai Bülow (29.) mit dem Kopf zur Stelle.

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Nach dem Rückstand wurde Düsseldorf vor 17.700 Zuschauern aktiver, es mangelte dem Team des ehemaligen Löwen-Trainers Marco Kurz im ersten Durchgang aber an Durchschlagskraft.

Die Gastgeber kamen auch nach der Pause wieder besser ins Spiel. Maximilian Wittek bediente Winter-Neuzugang Sascha Mölders, dem sein erstes Tor für die Löwen gelang (47.). Düsseldorf kämpfte sich aber noch einmal zurück: Nach dem Anschlusstreffer von Lukas Schmitz (66.) begann bei 1860 das große Zittern.

Tatsächlich gelang dem eingewechselten Ihlas Bebou in der 77. Minute der Ausgleich, ehe die Münchner drei Minuten später nach einem Foul Joel Pohjanpalo an Mölders einen Elfmeter zugesprochen bekamen. Michael Liendl behielt die Nerven und traf zum 3:2-Endstand. (sid/fr)

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