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Messi trifft beim 4:1-Sieg - Real beim 2:2 blamiert

Lionel Messi trifft so häufig wie kein anderer Fußball-Profi. Foto: Andreu Dalmau
Lionel Messi trifft so häufig wie kein anderer Fußball-Profi. Foto: Andreu Dalmau

Madrid. Tabellenführer FC Barcelona hat die Gunst der Stunde genutzt und seinen Vorsprung auf den Erzrivalen Real Madrid in der Primera Division auf stolze 13 Punkte ausgebaut.

Die Katalanen feierten beim 4:1 (2:1) gegen den direkten Verfolger Atletico Madrid ihren 15. Saisonsieg und profitierten zugleich vom blamablen 2:2 (1:1) Reals gegen den Abstiegskandidaten Espanyol Barcelona.

Real Madrid blamierte sich beim 2:2 gegen den Abstiegskandidaten Espanyol Barcelona. Foto: Juan Carlos Hidalgo
Real Madrid blamierte sich beim 2:2 gegen den Abstiegskandidaten Espanyol Barcelona. Foto: Juan Carlos Hidalgo

Superstar Lionel Messi erzielte mit dem 3:1 in der 57. Minute und dem 4:1 (88.) bereits seine Treffer Nummer 89 und 90 im Jahr 2012. Damit hat der dreimalige Weltfußballer bereits fünf Tore mehr auf dem Konto als Gerd Müller. Der legendäre Bayern-Stürmer hatte es 1972 auf 85 Tore in allen Wettbewerben gebracht.

Radamel Falcao hatte die Gäste im Camp Nou in der 31. Minute in Führung gebracht, aber schon fünf Minuten später glich Adriano aus. Sergio Busquets brachte die Gastgeber noch vor der Pause in Führung (45.). Barca führt nach dem 16. Spieltag der spanischen Meisterschaft souverän mit 46 Punkten vor Atletico (37) und Real Madrid (33).

Zuvor hatte Real zwei wichtige Punkte verschenkt. Beim blamablen Remis gegen Espanyol standen auch die deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Sami Khedira in der Startelf des spanischen Meisters. Beide spielten durch.

Juan Albin sicherte dem Tabellen-Vorletzten Espanyol Barcelona mit seinem späten Treffer in der 88. Minute das unverhoffte Remis. Die Gäste waren durch Sergio Garcia (31.) auch in Führung gegangen. Torjäger Cristiano Ronaldo glich mit seinem 14. Saisontreffer unmittelbar vor dem Pausenpfiff aus, der Portugiese Fabio Coentrao brachte die Mannschaft von Trainer José Mourinho mit dem 2:1 (48.) zunächst wieder in Führung. (dpa)