In Ginnheim gibt es teils so wenig Platz, dass die Läden ihre Waren nicht vor die Tür stellen können. Trotzdem sollen noch mehr Wohnungen entstehen - manchen macht das Angst.
Der Ginnheimer Markt hat knackigen Romanasalat im Angebot. Für 69 Cent das Stück. Nur kann das kaum einer sehen, der draußen vorbeiläuft.
Die Ginnheimer Landstraße.
Die Ginnheimer Landstraße.
Die Kisten mit dem Preisschild stehen nicht vor dem kleinen Supermarkt auf der Straße, sondern drinnen. Für die Ware ist in der Ginnheimer Landstraße kein Platz. Patrick Zisch steht auf dem schmalen Bürgersteig neben der Bushaltestelle.
Immerhin, sagt der Vorsitzende des Gewerberings Ginnheim, seien die Hecken auf der anderen Seite heruntergeschnitten worden. „Das ist schon mal was.“ Allerdings ist der Blick nun frei auf den kargen kleinen Kinderspielplatz, auf dem sich vorher öfter mal die Trinker vom Büdchen nebenan trafen. Weil sie wegen der Hecken ungestört waren.
Bürger kämpfen gegen Spielotheken
Ginnheim in Bildern
Bildergalerie ( 39 Bilder )
...denn die Ginnheimer haben ja eines der architektonischen Glanzlichter der Stadt im Viertel stehen: die Siedlung Höhenblick. Sie entstand in den Jahren 1926 und 1927. Sie ist mit rund 100 Wohnungen und Einfamilienhäusern das kleinste Frankfurter Quartier, das der damalige Baudezernent Ernst May plante und durchführte. Sie sollte der Anfang eines weit umfangreicheren Projektes am Ginnheimer Hang sein, das allerdings nie realisiert wurde. Aber in das entstandene kleine Quartier zog...
...Ernst May höchstpersönlich ein. Er hatte sich in der Ludwig-Tieck-Straße 11 ein eigenes Wohnhaus in der Siedlung Höhenblick gebaut. Hier ist der Blick aus diesem Anwesen zu sehen. Vermutlich hätte May beim Blick aus dem Fenster aber nicht gefallen, was...
Foto: Institut für Stadtgeschichte
...Jahrzehnte später zu sehen war: Eines der May-Häuser - in der Straße Höhenblick 54 - wurde abgerissen...
...obwohl Nachbarn hart für den Erhalt gekämpft hatten und noch versuchten, den Bagger aufzuhalten. Aber alles vergeblich.
Foto: Andreas Arnold
Ein Neubau entstand an selber Stelle. Zwei Jahre später wurde zwar festgestellt, dass die von der Kommune erteilte Abrissgenehmigung rechtswidrig war - doch der Neubau durfte stehen bleiben. Da der ein Stockwerk höher ist als das May-Haus, ärgern sich die Nachbarn nun auch noch darüber, dass...
Foto: Andreas Arnold
...ihnen die freie Sicht auf den Niddapark versperrt wird. Dorthin geht der Ginnheimer regelmäßig spazieren, Fahrrad fahren oder...
Foto: FRFOTO
...mit dem Hund tollen. Weite Wiesen, kleine Wäldchen, rundum Kleingartenkolonien auf insgesamt 169 Hektar. Ein riesiges Erholungsgebiet - das nur zum Teil aber zu Ginnheim gehört - auf dem 1989 die Bundesgartenschau stattfand. Daran erinnern sich die Ginnheimer auch. Denn sie sind stolz darauf. Eine....
...U-Bahnstation Niddapark gibt es auch, in deren direkter Umgebung es allerdings nicht allzu einladend ist. Sie ist von Brücken aus Beton umgeben, führt doch die Rosa-Luxemburg-Straße dort entlang. Eine wichtige Straße für die Ginnheimer, kann man doch nicht über den Stadtteil reden, ohne die Rosa-Luxemburg zu erwähnen. Die...
Foto: FRFOTO
...1974 eröffnete, vierspurige Trasse, verbindet die nordwestlichen Stadtteile Ginnheim, Römerstadt, Heddernheim, Niederursel und Nordweststadt - und...
...zerschneidet den Stadtteil. Auch wenn die Stadtautobahn als Hochstraße über Ginnheim führt - angenehm ist sie trotzdem nicht.
Oft genug wird unter der Rosa-Luxemburg Sperrmüll abgeladen...
...manchmal finden aber auch Händler ihr Eckchen unter einem der Brückenpfeiler.
Ansonsten ist Ginnheim vor allem eins: Ein Stadtteil aus drei oder vier auseinander gezogenen Quartieren. Höhenblick, Friedrich-Wilhelm-von-Steuben-Siedlung, Alt-Ginnheim und natürlich...
Foto: dpa
...die Platensiedlung. Obwohl, Platensiedlung sagt eigentlich keiner, die Häuserreihen heißen immer noch die "Housings". Bis Anfang der Neunziger lebten dort schließlich die US-Soldaten. Doch dass das Quartier immer noch Housings genannt wird, drückt auch Abgrenzung aus: hier das Ginnheim, dort die anderen. Schnell...
...ist dann von sozialem Brennpunkt die Rede. Anonymität herrscht in den "Housings", der öffentliche Raum verwahrlost . Schon als die ersten Familien 1995 in die Wohnquartiere einziehen, beginnt ein schier endloser Kampf für sie. Gegen verseuchte Wohnungen und überteuerte Mieten, für Infrastruktur und schöneren Lebensraum.
In der Platensiedlung gibt es 834 Haushalte mit 2836 Bewohnern. Manche, laut Stadtteilbüro "gut betucht, andere bettelarm". Nun haben auch noch die Stadtplaner das Gebiet entdeckt...
Foto: Andreas Arnold
...auf dem Areal der Platensiedlung soll in Zukunft gebaut werden. Weil Frankfurt wächst und Wohnungen gebraucht werden, will die Stadt nachverdichten. Aber manche Ideen...
Foto: Andreas Arnold
...machen den Bewohnern in der Platensiedlung Angst. Etwa der Plan, Häuser zwischen den Betonriegeln auf die Grünfläche zu bauen.
Als ein Nebeneffekt der städtischen Suche nach neuen Gebieten für Wohnungsbau ist die Idee des "Grünen Y" entstanden: Als ein "Grünes Y" soll sich im Stadtplan einmal ein zusammenhängendes Stück Natur abzeichnen, beginnend bei den Sportstätten der Miquel-/ Adickesallee über den Sinai-Park im Dornbusch, quer durch Ginnheim, bis in den Grüngürtel hinein. Wo bisher in Ginnheim Zäune vor sich hin rosten, Gestrüpp wild wuchert und sich Schutt häuft, soll eine grüne Lunge entstehen.
Neue grüne Ecken soll es also dann in Ginnheim geben - und für die eher graue und karge Platenstraße gibt es schon lange die Umwandlung in eine Kulturmeile als Vision, bei der die ansässigen Betriebe und Vereine wie Bikerpark und Kinderzirkus Zarakali mitmachen sollen. Die Ginnheimer fragen sich nur seit Jahren: Wann geht es eigentlich los?
Das Einfallstor in den Stadtteil ist die Ginnheimer Landstraße. Sie hat auch eine Umwandlung nötig. Immer wieder werden Löcher auf der Straße geflickt, aber die Ginnheimer muss dringend saniert werden. Einkaufsmöglichkeiten...
...gibt es dort zwar, ein echtes Stadtteilzentrum ist es aber nicht. Besonders Bioläden und mehr Geschäfte mit frischen Lebensmitteln fehlen den Bewohnern. Die Nahversorgungsstruktur leidet eben unter dem nicht weit enfernt gelegenen Nordwestzentrum. Ein echtes...
...Café findet sich im Stadtteil auch nicht. Die Ginnheimer klagen, sie müssten bis nach Bockenheim fahren, um mal einen Kaffee zu trinken.
Foto: Rolf Oeser
Als Wettbüros und Spielhallen sich im Stadtteil ansiedeln wollten, haben die Ginnheimer gemeinsam dagegen angekämpft. Nun will die Stadt die Bebauungspläne für Ginnheim ändern und setzt die Sperrzeit für Vergnügungsstätten ab 1. Januar auf den Zeitraum von 3 Uhr nachts bis 11 Uhr morgens fest. Um dem "Trading-Down-Effekt" entgegenzuwirken: einer negativen städtebaulichen Entwicklung, der Verdrängung des eingesessenen Einzelhandels.
Nur einige Gehminuten von der Ladenzeile auf der Ginnheimer Landstraße liegt der alte Kern des Stadtteils. Dort ist es ruhig, fast ausgestorben. Wenn...
...der Kirchplatz schöner werde, ändere sich das, glaubt Ortsvorsteher Friedrich Hesse. Deshalb soll neu gepflastert und der Platz vergrößert werden, so dass die Alte Bethlehemkirche wieder in der Mitte steht. Das sei rausgeworfenes Geld und auch nicht nachhaltig, weil der Platz vor Jahren erst neu gemacht wurde, sagen Kritiker.
Schräg gegenüber der Kirche findet sich der Biergarten "Zum Adler". Wenn man an dieser Stelle das legendäre, selbst gebraute Apostel-Bier loben würde, dann wäre...
Foto: Michael Schick
...vielleicht das Ginnheimer Wirtshaus beleidigt. Schließlich lassen die ihr helles und dunkles Bier auch eigens für die Ginnheimer brauen. Viele kennen das Wirtshaus noch...
...als Wäldches. 16 Jahre servierte Inhaber Helmuth Weinert am Ginnheimer Wäldchen Bier - Apfelwein kam aber bei ihm nicht auf den Tisch. Aber ob Wäldches oder Ginnheimer Wirtshaus - der Biergarten ist beliebtes Ausflugsziel für...
...Spaziergänger und Radfahrer, liegt es doch in der Nähe der Nidda. 2001 bekam der Fluss für die Verbindung von Ginnheim und Römerstadt eine neue Stahlbrücke. Sie ersetzte den morschen Holzsteg von 1950.
Foto: FRFOTO
Folgt man von der Niddabrücke der Straße am "Am Ginnheimer Wäldchen", trifft man erst auf den PSV Blau-Gelb und dann auf das Tenniszentrum Niddapark. Nur eine der Möglichkeiten, wie sich die Ginnheimer sportlich betätigen können...
Foto: Andreas Arnold
Beim TSV Ginnheim kann zudem gekegelt...
Foto: chrisoph boeckheler
...Taekwondo trainiert...
Foto: Michael Schick
...und auch Dart gespielt werden.
Foto: Andreas Arnold
Und für Kinder hat Ginnheim noch ein ganz besonders Highlight zu bieten: den Abenteuerspielplatz Colorado Park...
Foto: Michael Schick
...auf dem an Halloween immer ein gruseliger Lichterzauber stattfindet. Auch an anderen Orten in Ginnheim ist Platz für Kinder - oder Platz geschaffen worden...
...der Alte Friedhof Ginnheim wird heute zum größten Teil als Spielplatz genutzt. Er wurde 1983 geschlossen - rund 15 Grabsteine, umgeben von einem schwarzen Gitter mit goldenen Knöpfen. Obelisken aus schwarzem Marmor und Sockel aus Sandstein sind alles, was noch von ihm übrig ist. Nachfolger ist der Bockenheimer Friedhof an der Ginnheimer Landstraße.
Es gibt einiges in Ginnheim, dass eine Veränderung vertragen könnte. An der Versorgung hapert es hier und da, die Anonymität in der Platensiedlung ist hoch, das Einfallstor - die Ginnheimer Landstraße - hat auch schon bessere Tage gesehen. Was aber alle am Stadtteil loben ist: das viele Grün mitten in Frankfurt.
Wer Ginnheim hört, dem fällt vermutlich als allererstes der Ginnheimer Spargel ein - der Spitzname für den Frankfurter Fernmeldeturm. Aber der Volksmund nimmt es ja nie so genau. Auch in diesem Fall nicht. Denn die geografische Zuschreibung nach Ginnheim ist mehr dem Augenmaß als den bürokratischen Grenzen geschuldet: Der Standort mag verflucht nach Ginnheim aussehen - ist aber immer noch Bockenheim. Aber "Bockenheimer Spargel" hätte auch wirklich zu sperrig geklungen. Dass der Fernmeldeturm gar nicht zu Ginnheim gehört, kann man im Stadtteil aber verkraften...
Fotostrecken Frankfurt
Fotostrecken Frankfurt
Fotostrecken Frankfurt
Fotostrecken Frankfurt
Fotostrecken Frankfurt
Fotostrecken Frankfurt
Deshalb hätte Zisch dort, neben der Trinkhalle, am liebsten ein kleines Café mit Tischen und Stühlen im Freien. Denn das gibt es in Ginnheim nicht. "Die Leute sagen immer, sie müssten nach Bockenheim, um einen Kaffee zu trinken.“ Die Straße muss saniert werden, es reicht nicht, die Löcher zu flicken, das sei ohnehin klar. Das werde auch passieren, hatte Helmut Heuser, der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Römer, vor über einem Jahr bei einem Rundgang versichert. Zumal die Ginnheimer Landstraße das Einfallstor in den Stadtteil ist.
Überall sind die Parkplätze belegt und das selbst samstags: vor der Zeile, in der auch die Fahrradstation und das Sanitätshaus Metz ihre Läden haben, vor der Falken-Apotheke und vor der Sparkasse. Eine Frau hält mit ihrem Wagen mitten auf der Straße, rennt hinein und hebt Geld ab. Nebenan steht immer noch der „Book & Calenders“ leer; seit gut einem Jahr inzwischen. Kurz nachdem das Geschäft geschlossen hatte, wollte ein Wettbüro die Nachfolge übernehmen.
Zisch wehrte sich mit seinen Kollegen vom Gewerbering dagegen. „So was will keiner.“ Zumal etwa zur gleichen Zeit in dem Gewerbe- und Wohnkomplex mit der Hausnummer 164-172, schräg gegenüber, eine Spielhalle einziehen sollte.
Monate später hat Christiane Loizides reichlich Erfahrung gesammelt im Kampf gegen die "Vergnügungsbetriebe". Es brauche eine Bau- und eine Sondergenehmigung, darauf pochte die Richterin am Verwaltungsgericht im Ortsbeirat immer wieder. Etliche Male erklärte sie das Prozedere, wenn sich wieder einmal aufgebrachte Bürger meldeten, weil sie eine Spielothek oder ein Wettbüro in der Nachbarschaft ausgemacht hatten. Das sei gut so. „Denn die Stadt drückt öfter mal ein Auge zu, wenn sich keiner beschwert.“
Die Ginnheimer Landstraße soll grüner werden
Die Stadt will die Bebauungspläne für Ginnheim ändern und setzt die Sperrzeit für Vergnügungsstätten ab 1. Januar auf den Zeitraum von 3 Uhr nachts bis 11 Uhr morgens fest. Um dem „Trading-down-Effekt“ entgegenzuwirken: einer negativen städtebaulichen Entwicklung, der Verdrängung des eingesessenen Einzelhandels. Auf der Ginnheimer Landstraße ist das glücklicherweise nicht zu befürchten. Das Wettbüro ist allerdings noch da. Es werde, so sagt Zisch, „inzwischen toleriert“.
Ginnheim, das sind eigentlich drei oder vier weit auseinander gezogene Stadtteile. Im alten Kern, der nur einige Gehminuten von Zisch und der Ladenzeile mit den schmalen Bürgersteigen entfernt liegt, ist es ruhig, fast ausgestorben. Wenn der Kirchplatz schöner wird, ändert sich das - Davon ist Ortsvorsteher Friedrich Hesse (CDU) überzeugt. Deshalb soll neu gepflastert und der Platz vergrößert werden, so dass die Alte Bethlehemkirche wieder in der Mitte steht.
Das sei rausgeworfenes Geld und auch nicht nachhaltig, weil der Platz vor Jahren erst neu gestaltet wurde, sagen die Kritiker. Das sind zum Beispiel die Grünen im Ortsbeirat.
In der entgegengesetzten Richtung der Ginnheimer Landstraße knickt die Platenstraße ab. Sie soll demnächst grüner werden. Als Teil des von Planern entworfenen „Grünen Y“ – einer Wegeverbindung zum Grüngürtel auf der einen und dem Anschluss an die Miquelallee auf der anderen Seite.
Damit wird auch die geplante Kulturmeile umgesetzt. Zirkus Zarakali, der Bikepark „Stahlfräse“, Schulen und Kindertagesstätten – alle warten darauf, alle wollen mitmachen. Auch die Menschen in der Platensiedlung. Sie hätten gerne eine Boulebahn oder Tischtennisplatten. Das äußerten sie in der Planungswerkstatt. Bis zum Sommer 2012 dauert es damit mindestens noch.
100 Voranmeldungen für die Kita, 20 freie Plätze
Draußen auf der Platenstraße bestimmen Schotterhaufen und brachliegende Flächen das Bild. Drinnen, im Lehrerzimmer der Integrativen Schule, sitzen die, die das ändern wollen: der Stadtteilarbeitskreis Ginnheim. Beispielsweise Peter Ackermann, der die städtische Kita Am Wiesenrain leitet, Hausnummer 132. Für den Sommer habe er 100 Voranmeldungen, berichtet er der Runde, aber nur 20 freie Plätze. 80 Kinder kommen derzeit unter. Sie stammen aus 34 Nationen. Ackermann steht für den kinderreichen Stadtteil Ginnheim und die Integration, die genau dort, in seiner Kita, geschieht.
Auch die Leiterin des Jugendzentrums, Ulrike Fritz, ist mit dem Thema befasst. Die 15 Frauen von der Falah Moschee in der Raimundstraße bräuchten einen neuen Raum, erzählt sie. Bislang treffen die Frauen sich im Jugendzentrum Ginnheim. „Aber sie würden das Angebot gerne erweitern, Sport machen und Deutsch als Fremdsprache lernen.“ Vielleicht hat die Kita einen Raum frei, meint Ackermann.
Monika Westmeyer, die Leiterin des Nachbarschaftszentrums Ginnheim, kämpft seit Jahren für eine lebenswerte Siedlung und gegen Anonymität. Als Mitte der neunziger Jahre die amerikanischen Soldaten mitsamt ihren Familien in ihre Heimat zurückkehrten, entwickelte die Stadt ein ehrgeiziges Siedlungsprogramm: Familien mit Kindern zogen in die Wohnungen ein. Genau auf dem Areal der Platensiedlung soll in Zukunft noch mehr gebaut werden. Weil Frankfurt wächst.
„Wie das genau aussehen wird, weiß keiner“, sagt Rudi Baumgärtner. Der frühere SPD-Stadtverordnete meint die geplante Nachverdichtung. Durchaus „perverse Ideen“ gebe es, die den Menschen in der Platensiedlung Angst machen. Etwa der Plan, Häuser zwischen den Betonriegeln auf die Grünflächen zu bauen. „Etwas verändern kann man sicher“, sagt Baumgärtner; „und Wohnungen brauchen wir“.
Damit könnte ein ehrgeiziges Projekt wieder relevant werden: Die Ginnheimer Kurve, der Plan eines Lückenschlusses zwischen Ginnheim und Bockenheim.