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Bahn-Chef Grube: S21-Gegner sollen „Verschwörungswahn“ aufgeben

Die Deutsche Bahn habe in der Vergangenheit alle Einwände gegen Stuttgart 21 widerlegt, erklärt Bahn-Chef Rüdiger Grube in Stuttgart. Die S21-Gegner sollten ihren „Verschwörungswahn“ jetzt endlich aufgeben.

Bahn-Chef Rüdiger Grube (links) und Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) diskutieren im Stuttgarter Rathaus über das Ergebnis der Volksabstimmung zu S21 (29.11.11).
Bahn-Chef Rüdiger Grube (links) und Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) diskutieren im Stuttgarter Rathaus über das Ergebnis der Volksabstimmung zu S21 (29.11.11).
Foto: dapd
Stuttgart –  

Bahn-Chef Rüdiger Grube hat die Stugart-21-Gegner aufgefordert, nach der Volksabstimmung ihren „Verschwörungswahn“ aufzugeben. Es sei das erklärte Ziel der Bahn, den Kostenrahmen von 4,5 Milliarden Euro für das Projekt einzuhalten, sagte Grube am Dienstagabend bei einer Diskussionsveranstaltung der „Stuttgarter Nachrichten“. Die Bahn habe in der Vergangenheit alle Einwände gegen Stuttgart 21 widerlegt. Die Kostenfrage sei für die Gegner das Einzige, „was übrig geblieben ist, was man kritisieren kann“.

Die Bahn habe umfassend über die Kosten informiert. Grube räumte aber ein: „Ich kann die Kosten in zehn Jahren nicht voraussagen.“ Er bekräftigte, das Land als Projektpartner müsse sich an möglichen Mehrkosten beteiligen. Wenn man sich nicht einigen könne, müssten die Gerichte entscheiden. (dpa)

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Datum:  29 | 11 | 2011
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