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Krieg in Syrien
In Syrien soll Präsident Al-Assad Giftgas eingesetzt haben. Der Westen erwägt einen Militärschlag.

03. Februar 2016

Syrien: Russland fliegt weiter Angriffe in Syrien

In Genf findet der Friedensgipfel zum Syrien-Krieg statt.  Foto: dpa

Als Vorbedingung für Friedensgespräche zum Syrien-Krieg in Genf lehnt Russland den Stopp seiner Luftangriffe ab. Syrische Regime-Gegner hatten das Einstellen der Luftschläge gefordert.

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Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat angekündigt, dass Russland seinen militärischen Einsatz in Syrien so lange fortsetzen werde, bis alle "Terrorgruppen" in dem Land vernichtet seien. "Die russischen Luftangriffe werden nicht aufhören, bevor die Terrororganisationen Islamischer Staat und Al-Nusra-Front endgültig geschlagen sind", sagte Lawrow am Mittwoch bei einem Besuch in Oman laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax.

Lawrow sprach sich damit gegen Forderungen aus, die russischen Luftangriffe während der derzeit in Genf laufenden Friedensgespräche zum Syrienkonflikt auszusetzen. "Ich sehe keinen Grund, warum wir die Luftschläge einstellen sollten", sagte Lawrow.

Sowohl die Vertreter der syrischen Opposition, die in Genf an den Friedensgesprächen teilnehmen, als auch US-Außenminister John Kerry und sein französischer Kollege Laurent Fabius hatten Russland aufgefordert, die Laufangriffe während der Friedensgespräche einzustellen. Ziel der internationalen Gemeinschaft ist es, dass ab dem Beginn von Friedensgesprächen auch eine Waffenruhe in Syrien gelten soll.

Lawrow sieht die Voraussetzungen für eine solche Waffenruhe derzeit nicht gegeben. Zuvor müsse der Waffenschmuggel an der türkisch-syrischen Grenze gestoppt werden, durch den die Kämpfer der Opposition ihre Waffen bekämen, sagte Lawrow.

Russland fliegt seit Ende September Luftangriffe zur Unterstützung von Präsident Baschar al-Assad gegen die IS-Miliz und Rebellengruppen. Laut der Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden dabei bis Ende Januar mehr als 3000 Menschen getötet, davon 40 Prozent Zivilisten. Die Organisation gibt an, die russischen Luftangriffe von jenen der Regierungstruppen sowie der US-geführten Koalition anhand der eingesetzten Munition und Flugzeuge unterscheiden zu können. (afp)

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