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Terror

22. März 2016

#OpenHouse #IkWilHelpen: Twitter hilft Gestrandeten in Brüssel

 Von 
Einen Tag nach dem 10. Geburtstag von Twitter zeigt das Portal wieder einmal, wofür es bestens geeignet ist: zur schnellen Organisation von Hilfe.  Foto: dpa

Unter den Hashtags #OpenHouse, #PorteOuverte und #IkWilHelpen finden Nutzer, die in Brüssel gestrandet sind, Unterschlupf oder eine Mitfahrgelegenheit. Viele Twitter-Nutzer sind begeistert von dem Engagement.

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Nach den Terroranschlägen in Paris kursierte auf Twitter ein Hashtag, das Menschen, die aufgrund der Terror-Auswirkungen in der Stadt gestrandet waren, Hilfe versprach: #PorteOuverte, "offene Tür". Unter diesem Hashtag wurden Adressen veröffentlicht, wo gestrandete Reisende eine offene Tür und hilfsbereite Anwohner finden konnten.

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Auch während der Ereignisse in Brüssel erweist sich Twitter wieder einmal als das Netzwerk, über das Hilfe organisiert wird. Unter dem Hashtag #Ikwilhelpen ("ich will helfen") organisieren Nutzer vor Ort privaten Transport: Wer einen Platz im Auto frei hat, kann ihn unter dem Hashtag anbieten, wer eine Mitfahrgelegenheit sucht, kann dort fündig werden.

Auch privaten Unterschlupf in Brüssel kann man über Twitter finden: Unter den Hashtags #OpenHouse und #PorteOuverte bieten Nutzer Plätze in ihrer Unterkunft an. "Nutzt den Hashtag #OpenHouse mit Vorsicht", twittert eine Nutzerin und empfiehlt: "Schreibt keine Adresse in Tweets, nur in Direktnachrichten".

Bei den Nutzern kommt die Idee, über Twitter Hilfe zu koordinieren, gut an. "Erstaunlich, wie auch in den schlimmsten Stunden etwas Wunderbares passieren kann", freut sich @numimyon. "Der schönste Hashtag zu Brüssel ist #OpenHouse. Für die Menschlichkeit", twittert @deuxcvsix. Auch @xxkathyhuexx meint: "#OpenHouse ist so ziemlich das Schönste des heutigen Tages".

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Der Kampf um die Startbahn West +++ Tschernobyl-Katastrophe erreicht Frankfurt +++ Attentate erschüttern Rhein-Main-Gebiet +++ Der Main erhält ein Museumsufer +++ Hochhäuser in Frankfurt

Hintergrund

Das französische Wochenblatt "Charlie Hebdo" ist inhaltlich mit dem deutschen Satiremagazin "Titanic" vergleichbar. Es veröffentlichte 2006 umstrittene Mohammed-Karikaturen. Im Jahr 2011 hatte "Charlie Hebdo" zum Wahlerfolg der Islamisten in Tunesien eine Sonderausgabe mit einem "Chefredakteur Mohammed" herausgebracht. Anschließend verübten Unbekannte einen Brandanschlag auf die Redaktionsräume in Paris.

Autoren und Zeichner scheren sich wenig um politische Korrektheit in ihren Attacken gegen die Mächtigen aus Politik und Wirtschaft, aber auch gegen Sekten, Rechtsextreme oder religiöse Eiferer.

Zeittafel

Mohammed-Karikaturen in der dänischen Zeitung "Jyllands-Posten", ein Bericht des US-Magazins "Newsweek" über die angebliche Schändung des Korans im Gefangenenlager Guantánamo, ein in den USA produziertes Schmäh-Video über Mohammed - die bisherigen Fälle. Eine Zusammenstellung.

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