Aktuell: Fußball-EM 2016 | US-Wahl | Flüchtlinge in Deutschland und Europa | Zuwanderung Rhein-Main
Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

Terror

01. Januar 2016

Israel: Zwei Tote nach Anschlag

Ein Polizist und eine Polizistin riegeln in Tel Aviv den Tatort, eine Bar, ab.  Foto: rtr

Ein Unbekannter schießt in Tel Aviv auf Menschen in einer Bar. Zwei Menschen sterben, sechs weitere werden verletzt. Der Bürgermeister der Stadt geht von einem Terroranschlag aus.

Drucken per Mail

Ein israelischer Araber hat im Zentrum von Tel Aviv das Feuer eröffnet und auf Menschen in einer Bar geschossen. Bei dem Anschlag am Freitag wurden zwei Menschen getötet und mindestens sechs weitere verletzt, wie die Nachrichtenseite ynet berichtete. Andere Medien sprachen von sieben Verletzten. Die Sicherheitskräfte stuften die Tat als Terrorakt ein. Schwerbewaffnete Spezialeinheiten fahndeten am Abend weiter nach dem Täter, wie die Polizei mitteilte.

Bei dem Angreifer soll es sich Medienberichten zufolge um einen 29-jährigen Araber mit israelischer Staatsbürgerschaft handeln. Demnach identifizierte ihn sein Vater anhand von Videoaufnahmen. Auf Bildern einer Überwachungskamera war zu sehen, wie der Mann eine automatische Waffe aus seinem Rucksack holt und losfeuert. Zeugen sagten laut Nachrichtenseite Times of Israel, er habe rund zehn Schüsse abgegeben.

Bei der jüngsten Gewaltwelle in Israel und den Palästinensischen Autonomiegebieten sind seit Anfang Oktober mehr als 20 Israelis und mehr als 140 Palästinenser getötet worden. (dpa)

[ Lesen Sie jetzt das EM-Spezial der FR - digital oder gedruckt sechs Wochen lang ab 27,30 Euro. Hier geht’s zur Bestellung. ]

Zur Homepage

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Dossier

Paris, Istanbul, Brüssel - der Terror erreicht Europa. Das Dossier.

Anschläge in Paris

Orgie von Gewalt und Tod

Von Kugeln durchlöchert: ein Fenster des Restaurants Carillon.

An den Schauplätzen des islamistischen Terrors kann man im Umkehrschluss erkennen, was es zu verteidigen gilt: die Freiheit, die Vielfalt der Lebensstile, Kunst und Kultur, Geschichte und Tradition. Mehr...

Videonachrichten Terror

Dossier

Flucht und Zuwanderung



Millionen Menschen sind auf der Flucht vor Krieg und Terror, viele sterben auf dem Weg nach Europa. Dort steht die Politik vor Herausforderungen. Wenige protestieren, viele Menschen helfen.

Dossier-Übersicht - alles auf einen Blick
Kommentare und Leitartikel - Meinung der FR
Zuwanderung in Rhein-Main - Lage vor Ort

Anzeige

Verlagsveröffentlichung


Der Kampf um die Startbahn West +++ Tschernobyl-Katastrophe erreicht Frankfurt +++ Attentate erschüttern Rhein-Main-Gebiet +++ Der Main erhält ein Museumsufer +++ Hochhäuser in Frankfurt

Hintergrund

Das französische Wochenblatt "Charlie Hebdo" ist inhaltlich mit dem deutschen Satiremagazin "Titanic" vergleichbar. Es veröffentlichte 2006 umstrittene Mohammed-Karikaturen. Im Jahr 2011 hatte "Charlie Hebdo" zum Wahlerfolg der Islamisten in Tunesien eine Sonderausgabe mit einem "Chefredakteur Mohammed" herausgebracht. Anschließend verübten Unbekannte einen Brandanschlag auf die Redaktionsräume in Paris.

Autoren und Zeichner scheren sich wenig um politische Korrektheit in ihren Attacken gegen die Mächtigen aus Politik und Wirtschaft, aber auch gegen Sekten, Rechtsextreme oder religiöse Eiferer.

Zeittafel

Mohammed-Karikaturen in der dänischen Zeitung "Jyllands-Posten", ein Bericht des US-Magazins "Newsweek" über die angebliche Schändung des Korans im Gefangenenlager Guantánamo, ein in den USA produziertes Schmäh-Video über Mohammed - die bisherigen Fälle. Eine Zusammenstellung.

Meinung