Dass Oper die Gesundheit bedroht, kommt wohl selten vor. Die „Tannhäuser“-Inszenierung in Düsseldorf war aber für einige Zuschauer wegen der drastischen Nazi-Szenen zu viel. Über die kurzfristige Absetzung ist nun eine Diskussion entbrannt. Mehr...

Im Schauspiel Frankfurt ist Oliver Klucks „Was zu sagen wäre warum“ nicht unverstanden. Regisseurin Alice Buddeberg und fünf Schauspieler falten Klucks Stück auf wie einen alten Stadtplan. Es ist lustig und es tut weh. Mehr...

Das Deutsche Theater in Berlin macht aus Hans Falladas Epochen-Roman „Wolf unter Wölfen“ eine matte Inflationsrevue. Mehr...

Der Intendant des Düsseldorfer Schauspielhauses, Staffan Holm, legt im November die Leitung der Bühne aus Gesundheitsgründen nieder. Seither läuft die Suche nach einem Nachfolger. Die gipfelt jetzt in einem heftigen Streit. Mehr...

Die Delattre Dance Company zeigt an den Mainzer Kammerspielen nicht nur „Zärtlichen Verrat“. Auch wenn es an einigen Stellen etwas unentschlossen wirkt, das kleine Ensemble ist durch und durch sympathisch. Mehr...

Neil LaButes meisterhafte Schreckensszenen „Bash“ werden in Mainz ebenso meisterhaft vorgeführt. Die junge Alia Luque führt diesmal Regie, die Szenen von 1999 haben noch immer nichts an Effekt eingebüßt. Mehr...

In „Und das am Hochzeitsmorgen“ in der Komödie Frankfurt lässt Regisseur Bohnet ohne Untertöne auf der Klaviatur der Überdrehtheiten zwischen Running Gag und Slapstick spielen. Mehr...

„Eugen Onegin“ in Mainz überzeugt musikalisch und bleibt als Inszenierung zwiespältig. Mehr...

Er war der berühmteste Kabarettist aus dem deutschen Osten - zum Tod des großen Kabarett-Autors und langjährigen Distel-Leiters Peter Ensikat. Mehr...
Jan Philipp Glogers verfehlt die Fallhöhe in Mozarts „Idomeneo“ an der Oper Frankfurt. Mehr...

Die Schauspielerin und Eysoldt-Ring-Trägerin Constanze Becker inszeniert in Frankfurt „Fegefeuer in Ingolstadt“. Mehr...

Hector Berlioz’ wuchtige Oper „Die Trojaner“, ein großer Wurf auch am Staatstheater Darmstadt. Mehr...

Neues aus der Theatermanufraktur Stein/Brandauer: „Das letzte Band“ in Neuhardenberg. Darin ist Klaus Maria Brandauer die Figur Krapp, aber eigentlich spielt er sich selbst, also den Klaus Maria Brandauer. Mit anderen Worten, Brandauer brandauert. Mehr...
Deutsche Oper: Die Jugend spielt mit Wagners Ring. Am gängigen Bild, dass es sich bei diesem Werk um verzopfte, aufgekochte Mythologie handelt, hat sich wenig geändert. Mehr...

Vernünftig ist das nicht - aber ein heller Spaß: F. K. Waechters „Kiebich und Dutz“ am Schauspiel Frankfurt. Mehr...

Auch in Wiesbaden bleibt Philippe Arlauds „Ariadne auf Naxos“ recht undefiniert. Sie Sänger waren zwar schön dekoriert und gut beleuchtet. Doch die Oper bleibt auf der Strecke. Mehr...

Das Performance-Kollektiv Signa lädt im Auftrag der Volksbühne in den „Club Inferno“. Zwar spielt jeder in dieser Kulissenwelt irgendeinen Dante-Sünder, doch eigentlich spielt niemand. Mehr...

Lola ist nicht rothaarig und sie rennt auch nur selten. Dafür reicht der Platz auf der Bühne schlicht nicht aus. Trotzdem ist die Uraufführung der Oper "Lola rennt" nach dem Film von Tom Tykwer in Regensburg ein voller Erfolg. Mehr...

Premierendoppel im Berliner Ensemble: Mit Friedrich Schiller und Peter Handke über die Liebe zwischen Mann und Frau. Mehr...

Fast unbemerkt revolutioniert die Schweiz das Theater und führt das Applausometer ein. Nach jeder Vorstellung werden Lautstärke und Dauer des Applauses ermittelt und online gestellt. Was will man mit dieser Pseudo-Objektivierung nur erreichen? Mehr...

Souverän: Michail Bulgakows phantastische Erzählung ,,Eine Teufeliade“ aus dem Jahre 1925 am Frankfurter Schauspiel handelt satirisch von den Verwerfungen eines Lebens unter der Fuchtel der Sowjetbürokratie. Mehr...

Martine Dennewald und Marcus Droß verantworten übergangsweise das Programm des Frankfurter Mousonturms. Mehr...
Mannheims Ballettchef Kevin O’Day choreografiert eine feine Fassung von Shakespeares „Othello“. Mehr...

Eine irre Performance: In „The Fan in the Mirror“ im Stalburg-Theater schlüpft Benjamin Hille in die Rolle des 2009 verstorbenen Michael Jackson, in die Haut bzw. das Fell von Diana Ross, Michaels Geschwistern, seiner Mutter und seiner Kuscheltiere. Mehr...

Das Schauspiel Frankfurt zeigt einen schönen, rührenden, bedrückenden „Woyzeck“ - ein kleines Kunstwerk aus Ruhe, Spannung und Intensität. Mehr...