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Marthaler an der Volksbühne: Klimawandel mit Musik

Von der hohen Selbstmordrate und der Eisschmelze in Grönland handelt "+- O Ein Subpolares Basislager", eine Inszenierung von Regisseur Christoph Marthaler. Zur Feier des Gastspiels soll in Berlin ein echter Ozean-Eisblock schmelzen.

Christoph Marthaler
Christoph Marthaler
Foto: dpa
Berlin –  

Der Schweizer Theatermacher Christoph Marthaler (59) schlägt sein „Basislager“ in der Berliner Volksbühne auf. Nach fünf Jahren kehrt der Regisseur damit mit einem Gastspiel an die Bühne am Rosa-Luxemburg-Platz zurück. Gemeinsam mit seiner Bühnenbildnerin Anna Viebrock (60) zeigt Marthaler in Berlin seine Inszenierung „+-0 Ein Subpolares Basislager“, inspiriert von einer Expedition nach Grönland. Premiere ist an diesem Donnerstag (8.9./19.30 Uhr). Ein arktisches Mitbringsel wird nach Angaben des Theaters dann im östlich von der Volksbühne gelegenen Pavillon zu betrachten sein: Ein aus Ozeanwasser bestehender Eisblock wird dort „live tauen“. Im Stück geht es auch um das durch den Klimawandel schmelzende ewige Eis und die hohe Selbstmordrate in Grönland. (dpa)

Datum:  7 | 9 | 2011
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