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Times Mager
Glossen aus unserem Feuilleton

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Wurde 1951 beim legendären Jahres-Dinner des New Yorker „Explorers Club“ wirklich Mammutfleisch gereicht? Mitnichten. Aber was war es dann? Mehr...

Wenn der angeblich leierfreie Schallplattenspieler leiert, ist das schlecht. Ersatz wird teuer.

Der Schallplattenspieler mit Direktantrieb, vor nicht einmal 35 Jahren mit Sorgfalt gekauft, leiert. Das ist schlecht, ganz schlecht. Mehr...

Kinderschokoladenschachtel-Junge, Version 2005.

Warum nur muss Marcel Beyer in seiner Frankfurter Poetikvorlesung immer wieder mit Heintje anfangen? Das bleibt doch nicht folgenlos. Mehr...

Warten am Bahnhof - die Märchen von zügigen Zügen haben leider allzu oft mit der Realität nichts gemein.

Vielleicht eine Erfolgsgeschichte: Ein Automat beliefert Reisende und Wartende mit einer Portion Kurz- und Kürzestprosa.  Mehr...

Schüler auf dem Weg zur Schule - ob es dort auch ein Vorklingeln gibt?

Man glaubt es nicht: Es gibt inzwischen Schulen mit Vorvorklingeln und mit Vorklingeln.  Mehr...

Im Seehofer’schen Keller wird das Tableau um ein Transitzönchen mit Stacheldrahtzäunchen erweitert.

Der Bahnhof von Bayern wird um ein Transitzönchen im Maßstab 1:32 mit einem Stacheldrahtzäunchen erweitert, notfalls exterritorial unter Nutzung zum Beispiel eines Frühstücksbrettchens: Modelleisenbahn-Gedanken.  Mehr...

Nacktheit? Nichts für die Augen des Gastes aus dem Iran.

Antike Statuen, die verhüllt sind, um den Gast aus dem Iran nicht zu verschrecken. Das löste in Italien leidenschaftliche Reaktionen aus.  Mehr...

Präriewühlmäuse rücken empathisch zusammen. Ähnlichkeiten mit Menschen sind rein zufällig.

Heute: Einige Fälle von Ähnlichkeit mit Blick auf Präriewühlmäuse, Espressokapselwerbung und den Markenwollschal der Saison. Mehr...

Zeugnis der Migration: Der „Heidenturm“ in  Dittelsheim.

Was stehen denn da für morgenländisch wirkende Kirchtürme im Wonnegau? In Dittelsheim, Alsheim, Guntersblum? Geschichte einer eigenwilligen Migration. Mehr...

Gemein: Der Mann am Fagott hat weniger zu tun als die Streicher.

Der Rechnungshof in Rheinland-Pfalz hat eine Gerechtigkeitslücke entdeckt: Klarinette, Fagott oder Oboe haben im Orchester weniger zu tun als die Geigen. Wäre es nicht fair, wenn alle Musiker gleich viele Noten spielen müssten? Neue Kompositionen braucht das Land! Mehr...

Warum heißt Pfanni nicht Topfi?

Was die ostdeutschen Frauen damals taten, also zur Zeit der Erfindung von "Pfanni", weiß kein Mensch, aber das ändert nichts an der Leistung von Konsul Eckart.  Mehr...

Tingo: die widerrechtliche Aneignung einer Bohrmaschine, die man ausgeliehen, aber nicht zurückgegeben hat.

Fein, liebe Yámana, dass ihr es einmal mit einem einzigen Wort auf den Punkt gebracht habt. Mehr...

Marcel Beyer (Foto) lässt in seiner zweiten Poetikvorlesung nicht unerwähnt, dass der Name "Kurt Ziesel" kaum auszusprechen sei, ohne dass Erbrochenes mitkomme.

Ein „und“ in einer Überschrift gehört nicht zu den Sternstunden des Redakteursdaseins. Wer etwas auf sich hält, verwendet das „und“ in der Überschrift sparsam. Oder? Mehr...

Hat Nordkorea  einen Schnaps entwickelt, von dem man garantiert keinen Kater bekommt? Zur Imagebildung würde das jedenfalls enorm beitragen.

Die einen erfinden Ginseng-Schnaps, von dem man keinen Kater bekommt. Die anderen leuchtende Tornado-Cockpits.  Mehr...

Das Auto - Sommers wie Winters ein faradayscher Käfig. Winters jedoch stellt sich neben der Problematik der Identifikation allzu oft das Problem des Enteisens.

Das erklärt einiges: Wintergewitter entstehen nun einmal im Winterhalbjahr und ihre Entstehungsbedingungen sind prinzipiell dieselbe wie die eines Wärmegewitters, auch wenn im Winter häufig die Sonneneinstrahlung fehlt und in einer Winternacht grundsätzlich.  Mehr...

Entgasungsexperte auf Wangerooge: Aart Walen.

Es gibt seltsame Berufe. Aber wurde der Niederländer Art Walen, der sich um die Insel Wangerooge verdient gemacht hat, wirklich zu Recht als Entgasungsexperte bezeichnet? Mehr...

Dieser George Martin (zweiter von rechts), der fünfteste Beatle, den es je gab, wurde am 3. Januar dieses Jahres 90.

Was skandalös ist: Am 3. Januar dieses Jahres war die für Beatles-Jubiläen zuständige FR-Redaktion nicht auf Zack, sonst hätte sie selbst aus dem Urlaub heraus natürlich nicht versäumt, den 90. Geburtstag von George Martin zu bejubeln. Aber jetzt.  Mehr...

Der Edelstahl-Einwanderer in seiner Heimat: In Mysore, Südindien, verkauft dieser Mann Woks.

Nichts gegen den Wok, aber gerade weil wir ihn integrieren wollen, müssen wir uns unserer eigenen Identität bewusst sein. Unsere Wurst kommt nur in die „Pfanne Deutschland“.  Mehr...

Albert Einstein entging anno 1925 in Rio dem harschen Kommiss-Ton, den die Corcovado-Bahn heute anschlägt.

Mit einer Zahnradbahn kann man in Rio de Janeiro auf den Corcovado fahren und über die Stadt blicken. Wir können Ihnen allerdings nur raten, zu Fuß zu gehen.  Mehr...

Lebhaft, eigenständig, eigenwillig: Das gilt auch für selbstklebende Preisschilder, selbst dann, wenn sie endlich ab sind. Erst recht dann.

Vor 80 Jahren erfand ein Mann namens Richard S. Avery das selbstklebende Preisschild. Und wie bekommt man all die Preisschilder wieder ab? Mehr...

Die Serie „Mozart in the Jungle“, produziert von Amazon, gehört zu den Preisträgern.

Ein paar Sachen sind bei der Vergabe der Golden Globes geklärt worden, andere nicht: Was die Verleihung der Filmpreise über die bevorstehende Oscar-Runde sagt.  Mehr...

Butter war schon immer ein delikates Thema.

Butter war schon immer ein delikates Thema, nicht nur, wenn eine wackere Jungfrau der Milchfettgewinnung Stirn und Gesäß bietet.  Mehr...

Es liegen nur wenige hundert Meter zwischen dem Polizeipräsidium in Köln und dem Treffpunkt prespektivloser junger Männer in Kalk.

Irgendwann fing ich an zu rennen, so schnell ich konnte. Er hinterher. Von "Trickdieben" in Köln.  Mehr...

Da waren sie noch jung: Die Tatort-Komissare Ivo Batic und Franz Leitmayr.

Was waren Batic und Leitmayr jung und gelassen: Ein Wiedersehen mit einem München-Tatort aus dem Jahr 1991. Mehr...

Hätte er doch Konfitüre gesagt, der Frosch. Nun ist es um ihn geschehen.

Warum die Marmelade inzwischen Fruchtaufstrich heißen muss. Aber erzählen wir lieber noch einen Breitmaulfroschwitz. Mehr...

Die U-Bahn ist ein Verkehrsmittel, ein Nah- und Massenverkehrsmittel, und gewiss auch so etwas wie eine kommunizierende Röhre, der sich kein Mensch verschließen kann.

Tagtäglich bestätigt sich diese Erfahrung: Die U-Bahn ist ein ungeheurer Resonanzraum, in dem immer wieder auch telefonische Therapiemaßnahmen vorgenommen werden. Mehr...

Guter Vorsatz: Treppensteigen.

Über den richtigen Umgang mit GV (Guten Vorsätzen) zu Jahresbeginn, aber auch anderen Zeiten.  Mehr...

Selbst nette, normale Leute möchten mitunter  gerne wissen, was sich hinter der Nachbartür abspielt. Man muss sich ja nicht gleich kümmern wollen.

Es ist keine gute menschliche Angewohnheit, über Personen zu sprechen, die man nicht kennt, die man nicht im Begriff ist kennenzulernen und für die man rein gar nichts zu unternehmen bereit ist. Ein belauschtes Gespräch im Regionalzug.  Mehr...

Erich S. mit seinem liebsten Zeitvertreib: einem Deutschen Riesen. Das Tier hat seinen Namen sichtlich verdient.

Der Engländer interessiert sich ja sehr für den Kreisverkehr. Der Deutsche hingegen neigt nach wie vor mehr zur Züchtung Deutscher Riesen. Mehr...

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Rubrik

Times mager (nicht: Taims mäiger) ist eine Version der Schriftart Times. Aber warum heißt unsere Glosse so? Eine Begriffserklärung.

Serie
Polizeiabsperrung, kaum eine Kriminalgeschichte kommt ohne sie aus.

In der Sommerpause von „Tatort“ und „Polizeiruf“ hat sich die FR-Redaktion ihre Krimis selbst geschrieben. Ähnlichkeiten mit Fernsehermittlern waren aber rein zufällig.

Lesen
Was tun in den nächsten Wochen? Die FR-Redaktion empfiehlt Bücher.

Was auch immer Sie in den nächsten Wochen vorhaben: Falls Sie Bücher dabei haben wollen, können Sie sich hier die sommerlichen Empfehlungen der Redaktion anschauen. Vielleicht ist auch die richtige Musik dabei.

Videonachrichten Kultur
Kulturgeschichte
Karl, der Große

Karl der Große, geboren 748, beherrschte ein Reich, das vom Atlantik bis zur Elbe reichte, von der Nordsee bis Rom. FR-Feuilleton-Chef Christian Thomas beschreibt seine Herrschaft, die Reformen, seine Rolle als Gotteskrieger, die Bedeutung für Frankfurt - und nicht zuletzt derjenigen für Europa.

Teil 1: Bedeutender Mann im Gegenlicht
Teil 2: Sagenhafte Anfänge
Teil 3: Gewalt als Gottesdienst
Teil 4: Die Geschichte mit Karl

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Fotostrecke
Otto Griebels Kind am Tisch

Otto Griebels "Kind am Tisch", ein undatiertes Aquarell, ist Teil des Münchener Kunstfunds bei Cornelius Gurlitt. Weitere Werke in unserer Galerie. Der Fall hebt das Thema Nazi-Raubkunst endlich auf die politische Agenda. Die Hintergründe dazu im Dossier "Münchener Kunstfund".