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Times Mager
Glossen aus unserem Feuilleton

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Die Vorstellung, sich im eigenen Chaos glänzend zurechtzufinden, gehört zu den großen Menschheitsträumen jenseits von Weltfrieden und ewigem Leben.  Mehr...

Schlageridyll.

Einst mit Walter Scheel im Ohr: Das geschmetterte „Vorwärts die Rosse traben, lustig schmettert das Horn. Aber der Wagen, der rollt“ war wörtlich zu nehmen. Er rollte unablässig – der hellen Zukunft entgegen. Mehr...

Exklusiv für die Zubereitung von Rührei ist eigens ein Verb erfunden worden: kleppern.

Gerührt? Verloren? Zu zweit im Glas? Die Diskussion über das Ei und seine optimale Zubereitungsart ist noch längst nicht vom Tisch. Mehr...

Mittellecker aber dafür mega-riesig!

Als Eckhard Henscheid seine „Trilogie des laufenden Schwachsinns“ veröffentlichte, wurde der Schwachsinn erfunden. Mehr...

Naturgemäß bringt eine Straßenbahnfahrt eine etwas lahme Unterhaltung.

Der Flaneur hat den melancholischen, der Autofahrer den flackernden Blick. Durch die Perspektive der Straßenbahn aber gerät der Blick fast schon starr. Mehr...

Wer weiß, was Ameisen so tun, wenn sie tief in ihrem Ameisenhaufen sind.

Ist es fair, dass Tiere muskelbepackt sind, auch wenn sie keinen Sport treiben? Nein. Aber natürlich hat der Mensch mal wieder eine Erklärung dafür. Mehr...

Der furchtbare Ximenes verbrennt bei Heinrich Heine islamische Schriften.

Heinrich Heines "Almansor" hatte einst eine katastrophale Uraufführung. Das Stück enthält einen der meistzitierten Sätze. Eine Erinnerung.  Mehr...

Auch wenn sie rosig sind, rufen Blumen nun mal getragene Gedanken hervor.

Ein Frankfurter Blumengeschäft, dort, wo es eine Leerstelle hinterlassen hat, macht darauf aufmerksam, dass einige Geschäfte auf der „Münchener“ keine zehn Jahre alt sind. Mehr...

„Da üben die vier Jahre lang, einen Suppenteller über den Zaun zu werfen, und dann schmeißt die fünf von sechs Mal daneben“: Die Rede ist von Diskuswerferin Nadine Müller.

Kleidet sich wahre Toleranz in den Samthandschuh - oder sozusagen gar nicht? Und was hat das mit dem werfenden Gebrauch eines Hammers zu tun?  Mehr...

Alles klar?

„Ookko Nää Nähäny?“ Finnisch ist eine rätselhafte Sprache, zusätzlich gibt es rätselhafte andere Sitten. Parken Sie zum Beispiel nie, ohne gleich zu bezahlen.  Mehr...

Beim Edinburgh Festival macht die Show „Come Look At the Baby“ von sich reden.

Ein Theaterstück, in dem man sich ein Baby anguckt. Auf der Fernsehbühne schluchzende brasilianische Turner. Es wird Zeit, dass die professionellen Schauspieler aus den Sommerferien zurückkommen. Mehr...

Sichere Anzeichen fürs Älterwerden: Man geht noch zum Geldautomaten, um Bargeld zu ziehen (und hat dort Angst, seine PIN vergessen zu haben).

Woran merkt der Mensch, dass er langsam alt wird? Es gibt Anzeichen zuhauf.  Mehr...

Ruhe geboten: Unterschiedliche Fassaden und quicklebendig gibt sich mitunter die Münchener Straße. Manche Einwohner halten davon offenbar nicht viel.

Bei einem Straßenbummel durch die Münchener Straße in Frankfurt fällt vor allem der Baustil aus der Gründerzeit auf. Dabei hat sich die Straße zu einer Multikultimeile entwickelt. Mehr...

Alles, was der Mensch auf den Grill legt, wird in dem Moment schwarz, in dem er sich für eine Nanosekunde abwendet.

Wir alle kennen die Schwierigkeiten, in die uns das Grillen bringt - zum Beispiel, die Kohle auch irgendwie zum Glühen zu bringen. Glücklicherweise ist bald Herbst.  Mehr...

Kein Text, sondern ein Präsident im „Änderungsverfolgungsmodus“.

Was hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan mit dem elektronischen Änderungsverfolgungsmodus gemeinsam?  Mehr...

Wer liest, streichelt nicht.

Eine Studie stellte just fest, dass das regelmäßige Lesen von Büchern mit einem 23-monatigen Überlebensvorteil einhergeht. Diese knapp zwei Jahre hätten wir jetzt gern gleich mal.  Mehr...

Unsere Autorin wurde garantiert nicht bestochen, auch nicht mit einem Usambaraveilchen.

Eine ernsthafte wissenschaftliche Arbeit, die auf immerhin drei Studien beruht, geht just der Frage nach, warum sich der Mensch seit mehr als 5000 Jahren mit der Kultivierung von Blumen beschäftigt. Mehr...

Die „Münchener“ ist eine außerordentlich geschäftstüchtige Frankfurter Straße.

Die „Münchener“ ist eine außerordentlich geschäftstüchtige Straße in Frankfurt. Mehr...

"Verfluchungswürdige Schrift": Ein Aufreger wie zu Zeiten der Veröffentlichung von Goethes "Die Leiden des jungen Werthers" ist das Buch heute nicht mehr.

Lesen ist spannend, Lesen ist gefährlich. Jedenfalls, wenn man öffentlich in einem Buch liest, das "Syria Speaks!" heißt.  Mehr...

Die  gläserne Fassadenfront der Theaterdoppelanlage.

Die Frankfurter Theater-Doppelanlage: Vom Willy-Brandt-Platz aus kann man sehenden Auges wahrnehmen, wie die Eingänge zu dem Haus ein wenig unterschiedlich gestaltet wurden.  Mehr...

Imago

Duzen und Siezen in der Schule und im Büro, ein weites Feld. Wobei das großangelegte Du auf dem Vormarsch ist.  Mehr...

Erich Honecker war ein überzeugender Zotenreißer.

Auf Lustiges aus einer anderen Zeit konnte man nun anlässlich eines munteren Bücher-Kreislaufs stoßen.  Mehr...

Dieser Hass, weil man verpasst hat, sie rechtzeitig zu erreichen, so dass man sich zurückgesetzt fühlt, hört man jetzt immer häufiger über die Bahn.

Wutbahnbenutzer bestehen darauf, zu hassen, weil sie die Bahn, die sie ja unbedingt (noch) erreichen wollten, eben nicht erreicht haben, so dass sie sich buchstäblich abgehängt fühlen von der Straßenbahn.  Mehr...

Beißen Ohrwürmer? Oder kitzeln sie bloß?

Da diskutiert die kleine Runde: Wie faul mag faul sein in Bezug auf eine Mücke? Auf eine Tigermücke gar? Und was ist mit dem Ohrwurm? Mehr...

Alles Handarbeit: Die Sütterlinschrift ist heute auf dem Papier nahezu verschwunden.

Die Großmutter las Sütterlin-Briefe so fließend vor, dass sie den Unterschied erst an den kugelrunden Augen der Enkelin bemerkte. Über verschwundene Fertigkeiten.  Mehr...

Gestuft: Willy-Brandt-Platz in Frankfurt.

Vier Stufen mag man für unscheinbar halten. Oder für eine monströse Nivellierung. Mehr...

Das Segway hält das Gleichgewicht ganz von alleine - einzigartig! Wenn man von Autos absieht, die das natürlich auch können.

Ein ausbalanciertes Leben: Wer als Segway-Citytourist unterwegs ist, muss einiges beachten.  Mehr...

Das Rauchen auf der Bühne wirkt auf viele Menschen abstoßend, aber es fällt schwer, den erforderlichen Furor zu entwickeln, wenn es einem selbst etwas wurscht ist.

Worüber man noch schreiben könnte: Den Trend zur Nacktdatingshow. Das Zigarettenrauchen auf Theaterbühnen. Trotzdem sind heute kleingedruckte Iban-Nummern an der Reihe. Mehr...

Alles südlich von Cuxhaven ist Italien.

Auch eigentlich zauberhaft: Eine Weinprobe in Cuxhaven, wo alle Landstriche südlich des Harzes für eine Art Italien gehalten werden. Mehr...

Hühner sollen Götter besänftigen können, glauben Bewohner der Insel Java. Deshalb werfen sie beim Kassadafest Hühner in einen Vulkan.

In der Huhn-Gerda-Affäre wäre viel eher zu fragen gewesen: Wer hat sich eigentlich dümmer verhalten, Huhn oder Mensch?  Mehr...

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Rubrik

Times mager (nicht: Taims mäiger) ist eine Version der Schriftart Times. Aber warum heißt unsere Glosse so? Eine Begriffserklärung.

Serie
Polizeiabsperrung, kaum eine Kriminalgeschichte kommt ohne sie aus.

In der Sommerpause von „Tatort“ und „Polizeiruf“ schreibt die FR-Redaktion ihre Krimis wieder selbst. Ähnlichkeiten mit Fernsehermittlern sind aber rein zufällig.

Lesen
Was tun in den nächsten Wochen? Die FR-Redaktion empfiehlt Bücher.

Was auch immer Sie in den nächsten Wochen vorhaben: Falls Sie Bücher dabei haben wollen, können Sie sich hier die sommerlichen Empfehlungen der Redaktion anschauen. Vielleicht ist auch die richtige Musik dabei.

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Kulturgeschichte
Karl, der Große

Karl der Große, geboren 748, beherrschte ein Reich, das vom Atlantik bis zur Elbe reichte, von der Nordsee bis Rom. FR-Feuilleton-Chef Christian Thomas beschreibt seine Herrschaft, die Reformen, seine Rolle als Gotteskrieger, die Bedeutung für Frankfurt - und nicht zuletzt derjenigen für Europa.

Teil 1: Bedeutender Mann im Gegenlicht
Teil 2: Sagenhafte Anfänge
Teil 3: Gewalt als Gottesdienst
Teil 4: Die Geschichte mit Karl

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Otto Griebels Kind am Tisch

Otto Griebels "Kind am Tisch", ein undatiertes Aquarell, ist Teil des Münchener Kunstfunds bei Cornelius Gurlitt. Weitere Werke in unserer Galerie. Der Fall hebt das Thema Nazi-Raubkunst endlich auf die politische Agenda. Die Hintergründe dazu im Dossier "Münchener Kunstfund".