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Times Mager
Glossen aus unserem Feuilleton

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Im Briten lebt das Empire ewig fort, der Bayer lässt von den Hax'n nicht: Auf Urlauber-Allüren ist Verlass. Mehr...

Auf einem Video sind offenbar IS-Terroristen zu sehen, die  im Museum der Stadt Mossul gegen Kultur wüten.

Von der Hehlerei zur Zerstörung: Der IS, der ein Konkurrenzproblem mit den Taliban hat, führt nun auch einen Vernichtungsfeldzug gegen Kulturgüter.  Mehr...

Hanf zu rauchen ist nicht so schädlich fürs Gehirn wie das Lesen von E-Mails-

Die Wissenschaft will festgestellt haben: Der Empfang einer E-Mail senkt den IQ. Was bedeutet das aber für von E-Mails gebeutelte Büroangestellte? Mehr...

Die Angst des Schreibenden vor dem leeren Blatt Papier ist länger als die Angst des Torwarts beim Elfmeter.

Blindtext ist nützlich und unheimlich. Denn am Ende ist jeder Text dazu geeignet, eine weiße Fläche augenscheinlich plausibel zu füllen. Mehr...

Dieser Hase muss nicht ausgewickelt werden. Schade eigentlich.

Ist die Vorliebe für bunt schillerndes Schokoladenpapier von gestern? I wo. Es will aber sorgsam geglättet werden.  Mehr...

Weckt mitunter mehr Aufmerksamkeit als eine Planungskonferenz - und das zu Recht.

Das Kind im Manne interessiert sich noch immer für Lastwagen. Das ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr, oder? Mehr...

Hinter der vorgeblendeten Fassade steckt Beton.

Die Altstadt-Debatte in Frankfurt: Eigentlich kann es keine Verwunderung mehr darüber geben, dass hinter den vorgeblendeten Fassaden der Beton steckt.  Mehr...

Ronald Reagan hat angeblich den „Tag der Tiefkühlkost“ ins Leben gerufen.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit haben selbst Haushalte mit einem interessierten Hund just verpasst, dass am 23. Februar, also gestern, Hundekuchen-Wertschätzungs-Tag war. Mehr...

Die U-Bahnstation ist am Sonntag fast verlassen, nur wenige reisen mit der Bahn.

Sonntags-Bahnfahrer leiden unter den Hinterlassenschaften der Samstags-Bahnfahrer. Und statt nach Paris geht's nur in die heimische Stadtmitte. Mehr...

Schau mir in die Augen, Kleiner: Schlange Kaa hypnotisiert den kleinen Jungen Mowgli - hier in der Dschungelbuch-Verfilmung von 1942.

Red Bull macht jetzt also Bücher! Ein Getränkekonzern, der schon in anderen Markensegmenten aufgefallen ist, nicht nur als Rennwagen-Rennstall, diversifiziert. Mehr...

Er ist klein, graubraun und hat gerade einen Radweg von sechs Kilometern Länge verhindert: Der  Wachtelkönig trägt seinen Namen zu Recht.

Wer ist der König im ganzen Tier-Land? Der Löwe? Der Elefant? Weit gefehlt.  Mehr...

Der vernünftige Duscher wird sich für sie entscheiden.

Die Note Apfelsine überzeugt durch Frische und Schlichtheit, ganz anders als etwa Vanille-Apfel-Zimt: Übers Duschen und andere Körperbehandlungen.  Mehr...

Wenn das Geld nicht für das große Cabrio reicht, tut's oft auch ein etwas kleineres Modell.

Wahrscheinlich ist die berühmte Lebensmitte-Krise der Grund dafür, dass wir immer älter werden müssen: Sie kommt ja auch immer später.  Mehr...

Manche lassen an Stangen Hundertstel liegen, andere bleiben gleich selbst liegen.

Was um Slalomstangen herum so alles liegen bleibt. Vielleicht schmelzen sie ja im Frühjahr mit dem Schnee dahin, die Hundertstel.  Mehr...

Blumen. (Symbolbild)

Lasst Blumen sprechen: In Nordkorea haben heute Knollenbegonien den Befehl zum Blühen, denn es ist "Der Tag des strahlenden Sterns".  Mehr...

Gegen 19.30 Uhr sind auch die Masken ernste Kunden des ÖPNV.

Den Ausdruck von Lebensfreude muss man sich offensichtlich für die Sitzung aufsparen. In der S-Bahn jedenfalls sind auch Verkleidete durchaus ernst unterwegs.  Mehr...

Er kennt „das spezifische Dresdner Wir-Gefühl: Wir sind hier die Dummen, die Abgehängten“: Durs Grünbein.

Der Lyriker Durs Grünbein ist bestürzt vom „Sound der Unbelehrbarkeit, der Einschwörung und Einschüchterung“ in seiner Heimatstadt: Dresden.  Mehr...

Thomas Stillbauer weiß: Cat-Content geht immer.

Bitte wundern Sie sich nicht, wenn hier mitunter ein Wort schlecht in den Zusammenhang zu passen scheint. Es geht um die tägliche Perspektive.  Mehr...

Intelligentes Schlafen entsteht dadurch, dass „die quantifizierten Schlafgewohnheiten und langfristigen Schlaftrends“ der ganzen Familie irgendwie aufgezeichnet werden, heißt es in einem Werbeprospekt.

Diesmal vertieft sich unsereins in die Lektüre der Mitteilung eines „weltweit führenden Unternehmens im Bereich Schlaftechnologie“. Es geht um „einen intelligenten Schlaf für die ganze Familie“. Mehr...

Frauen in makellos weißem Tutu.

Die Tanz-Melodie scheint bald in der französischen Hauptstadt zu spielen, wo Benjamin Millepied das Ruder übernommen hat, Ehemann von Natalie Portman.  Mehr...

Heute ist der Tag der Heiligen Apollonia, Patronin der Zahnärzte und gegen Zahnweh. Unangenehmes Thema. Mehr...

In wessen Namen verhandelt Alexis Tsipras? Auch im Namen der Bürger Griechenlands.

Plebiszite sind nicht immer die Lösung, sondern oft genug sogar eine Gefahr. Und der Ruf nach direkter Demokratie ist kein Widerspruch zu einem allenfalls taktischen Verständnis derselben. Mehr...

Jeder sollte einen freien Zugriff auf das Tässchen seiner Wahl haben. Auch im Büro.

Ärger im Büro: Die Eisbär-Klimawandel-Tasse ist verschwunden. Kollege H. steht unter Verdacht. Mehr...

Hat ein beneidenswertes Kurzzeitgedächtnis: Der Schimpanse.

Seelöwen, Bulldoggen, Fetzenfische, Klunkerkraniche, Zebrarennschnecken – alle sind sie uns zumindest ebenbürtig. Bei der Lösung logischer Aufgaben, beim Skateboardfahren. Beschämend. Mehr...

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Die Schauspieler (v.l.) Jürgen Stössinger, Aurel Manthei, Katharina Pichler und Bibiana Beglau bei einer Probenszene des Bertolt Brecht-Stücks "Baal" im Residenztheater in München.

Ob Cannabis oder Regietheater-"Baal": Beides hat seine auch vor Gericht wehrhaften Gegner, in beiden Fällen gilt es, Klarheit zu schaffen. Klarheit schaffen ist in Verbindung mit Drogen eine hübsche Formulierung.  Mehr...

Auch während der Theateraufführung hat der Mensch etwas zu sagen.

Der Mensch hat etwas zu sagen, also sagt er es. Auch während der Theatervorstellung. Und wenn er nur beseelt und stolz die Zeile zu Ende spricht. Mehr...

Der Draht- als Lastenesel.

Kein Mensch redet mehr von fahrbaren Untersätzen, da ein Untersatz, auf dem niemand sitzt, schon gar keinen Sinn ergibt. Eine Metaphernbetrachtung.  Mehr...

Der Koran und sein Doppelcharakter.

Der Glaube will dem Wortsinn gerecht werden, und der Dogmatismus, der stark ausgeprägt ist bei heiligen Texten, duldet keinen Widerspruch. Mehr...

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Im französischen Puteaux erstrahlt das Taufbecken der Pfarrkirche seit neustem in strahlendem Lila.

Der französische Staat ist zu manchem verpflichtet. Aber gar nicht hätte die Stadt Puteaux dem aus Spenden finanzierten Taufbecken einen neuen Look (Chic?) verpassen dürfen.  Mehr...

Lieber hören wie ein Luchs als riechen wie ein Iltis.

Viele Irrtümer beruhen auf Hörensingen. Etwa in der schönen Liedzeile: „Ooo Schonselisee, ooo Schonselisee, Sonne scheint, Regenrind, ganz egal, wir beide sind so froh, wenn wir uns wiedersehn, o Schonselisee.“ Mehr...

Rubrik

Times mager (nicht: Taims mäiger) ist eine Version der Schriftart Times. Aber warum heißt unsere Glosse so? Eine Begriffserklärung.

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Kulturgeschichte
Karl, der Große

Karl der Große, geboren 748, beherrschte ein Reich, das vom Atlantik bis zur Elbe reichte, von der Nordsee bis Rom. FR-Feuilleton-Chef Christian Thomas beschreibt seine Herrschaft, die Reformen, seine Rolle als Gotteskrieger, die Bedeutung für Frankfurt - und nicht zuletzt derjenigen für Europa.

Teil 1: Bedeutender Mann im Gegenlicht
Teil 2: Sagenhafte Anfänge
Teil 3: Gewalt als Gottesdienst
Teil 4: Die Geschichte mit Karl

Kino: Neustarts
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Otto Griebels Kind am Tisch

Otto Griebels "Kind am Tisch", ein undatiertes Aquarell, ist Teil des Münchener Kunstfunds bei Cornelius Gurlitt. Weitere Werke in unserer Galerie. Der Fall hebt das Thema Nazi-Raubkunst endlich auf die politische Agenda. Die Hintergründe dazu im Dossier "Münchener Kunstfund".

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