Bonn/Düsseldorf. Die bundesweite Störung im Handy-Netz der Deutschen Telekom ist behoben. Alle Kunden könnten wieder telefonieren, sagte der Chef der Telekom-Handysparte T-Mobile, Georg Pölzl, am Mittwoch im ZDF-Morgenmagazin. Die Störungen seien im Laufe der Nacht komplett beseitigt worden. Zugleich entschuldigte sich Pölzl bei allen T-Mobile-Kunden. Das Unternehmen sei stets bemüht, seinen Kunden die neueste und beste Technologie anzubieten, sagte er. Allerdings sei nie hundertprozentig auszuschließen, dass es zu Störungen komme.
Die Telekom teilte mit, Grund für den Ausfall sei ein Software-Fehler bei einem Server, dem Home Location Register, gewesen. Die betroffene Technik sorgt dafür, dass eine Verbindung zwischen Mobilfunkstation und der zugehörigen Rufnummer hergestellt wird. T-Mobile-Chef Pölzl sagte im ZDF, die Telekom habe hier im vergangenen Jahr ein neues System installiert. Nun sei es genau dort zu der Störung gekommen. Die Ursachen sollten nun weiter untersucht werden. Ein solcher Fehler dürfe nicht vorkommen, sagte der T-Mobile-Chef.
Die Telekom teilte mit, Grund für den Ausfall sei ein Software-Fehler bei einem Server, dem Home Location Register, gewesen. Die betroffene Technik sorgt dafür, dass eine Verbindung zwischen Mobilfunkstation und der zugehörigen Rufnummer hergestellt wird. T-Mobile-Chef Pölzl sagte im ZDF, die Telekom habe hier im vergangenen Jahr ein neues System installiert. Nun sei es genau dort zu der Störung gekommen. Die Ursachen sollten nun weiter untersucht werden. Ein solcher Fehler dürfe nicht vorkommen, sagte der T-Mobile-Chef.
Das Handynetz der Deutschen Telekom war gestern in weiten Teilen Deutschlands ausgefallen. "Wir bedauern diesen Vorfall und möchten uns bei unseren Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen", sagte Günther Ottendorfer, Geschäftsführer Technik von T-Mobile Deutschland.
Dienstag gegen 16 Uhr erhielt die Firmenzentrale in Bonn die ersten Hinweise darauf, dass in zahlreichen Gebieten der Bundesrepublik keine Verbindung mehr möglich war. Die fieberhafte Suche nach der Ursache begann, aber auch Stunden später wussten die Techniker noch nicht weiter. Wer sich direkt bei der Telekom nach der Ursache erkundigen wollte, musste feststellen, dass die Hotline-Verbindungen überlastet waren.
Die Kunden reagierten unterschiedlich auf die Probleme. Wer es gut meinte mit der Telekom, suchte in Serviceläden den Rat der Fachkräfte. Verärgerte Kunden klagten über die mangelnde Zuverlässigkeit des Unternehmens. "Da zahlt man einen Haufen Geld und kann nicht mal telefonieren", klagte in Frankfurt ein junger Mann, der seinen Chef nicht erreichen konnte. Eine Frau machte die Abhängigkeit von der modernen Technik deutlich. "Es geht einfach nicht mehr ohne Handy."
Wie viele der insgesamt knapp 40 Millionen Kunden betroffen waren, konnte die Telekom zunächst nicht sagen. Im Netzwerk Twitter meldeten die ersten Teilnehmer, dass die Netzanbindung ihrer Telefone wieder funktioniert.
In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Störungen im Netz gegeben, aber nie einen landesweiten Ausfall. Die bislang längste und umfangreichste Panne bei T-Mobile hatte es im September 2003 gegeben, als die Handys hunderttausender Kunden im Großraum Frankfurt lahm gelegt waren. Fast 14 Stunden lang ging nichts mehr, Grund war damals ein Softwareproblem.
Radio ersetzt Handys
Auf die bundesweite Panne im Mobilnetz der Telekom haben findige Hessen schnell reagiert. Der Privatsender HitRadio FFH bot seinen Hörern an, wichtige Nachrichten an Bekannte einfach über den Radiosender weiterzugeben. Schon kurz nach dem Angebot hätten sich Hunderte Hörer gemeldet, sagte der Sprecher des Senders am Dienstag.
Darunter sei zum Beispiel eine Mutter gewesen, die sich Sorgen um ihren Sohn in Trebur bei Rüsselsheim gemacht habe. Ein Feuerwehrmann aus dem südhessischen Heppenheim habe über den Sender einen Kameraden zu erreichen versucht.
Ein Mann aus Lorsch habe seine Sorgen geschildert, dass er seine Freundin morgen früh nicht erreichen kann - weil er einen telefonischen Weckdienst nutze.
T-Mobile on/offline bei Twitter
(mit dpa/rtr/ddp)


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