Sollte das Wahldebakel der SPD vom Sonntag irgendeinen Hinweis auf ihr Abschneiden bei der Bundestagswahl gewesen sein, die schon in drei Monaten ansteht, dann sind nicht nur der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering und Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier grandios gescheitert. Nein, die komplette deutsche Sozialdemokratie stünde vor der bangen Frage: Was kann uns jetzt retten – und vor allem wer?
Noch stehen die Genossen unter Schock – mit einem solch katastrophalen Ergebnis hatten selbst Pessimisten in den eigenen Reihen nicht gerechnet. Dennoch wird vorerst keine große Debatte über Parteiführung und Wahlkampf-Themen anheben.
Wer kann die SPD aus der Krise führen?
Die Umfragewerte der SPD sind niederschmetternd - die Wahl ist verloren. Wem ist die Führungsrolle innerhalb der Sozialdemokratie nun am ehesten zuzutrauen?
Wer könnte die gerupfte SPD dann aus dem sozialdemokratischen Jammertal führen? Wem ist zuzutrauen, was Franz Müntefering, Matthias Platzeck, Kurt Beck und zuletzt dem Duo Müntefering und Frank-Walter Steinmeier nicht gelungen ist? Die Frankfurter Rundschau prüft einige Kandidaten auf ihre Tauglichkeit:
Lesen Sie auf der nächsten Seite: Peer Steinbrück.


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