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Türkei
Berichte, Hintergründe, Analysen zur Türkei

10. Januar 2016

Türkei : Mindestens 30 PKK-Kämpfer getötet

Im Südosten der Türkei herrschen bürgerkriegsähnliche Verhältnisse.  Foto: dpa

Bei Gefechten im Südosten der Türkei hat die türkische Armee mindestens 30 Kämpfer der kurdischen Miliz PKK getötet. Am meisten Menschen starben offenbar in der Stadt Cizre.

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Bei Gefechten mit türkischen Sicherheitskräften sind mehr als 30 Kämpfer der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK getötet worden. Die Armee teilte am Sonntag mit, am Vortag seien in der Stadt Cizre «13 Angehörige einer separatistischen Terrororganisation neutralisiert» worden. In der Stadt Silopi habe die Zahl bei vier gelegen, im Viertel Sur in der Kurdenmetropole Diyarbakir bei drei. In Sur wurden am Sonntag nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu am Sonntag auch ein Polizist und ein Soldat bei einem PKK-Angriff getötet. In diesen Gebieten im Südosten der Türkei besteht eine Ausgangssperre.

Insgesamt sind nach Angaben der Armee seit Beginn der Offensive gegen die PKK Mitte Dezember alleine in Sur, Cizre und Silopi fast 450 PKK-Kämpfer getötet worden. Anadolu meldete unter Berufung auf die Behörden, bei einer Operation gegen ein PKK-Versteck in der osttürkischen Stadt Van seien zwölf PKK-Kämpfer und ein Polizist ums Leben gekommen. Es sei zu einem Feuergefecht gekommen. Die Behörden hätten anschließend 30 Granaten, zwölf Gewehre und ein Maschinengewehr sichergestellt.

In Sur gilt seit dem 2. Dezember eine Ausgangssperre, in Cizre und Silopi seit dem 14. Dezember. Van ist von den von Menschenrechtlern kritisierten Ausgangssperren nicht betroffen. (dpa)

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