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Im Wortlaut: KPMG-Beschwerde

Am 14. Januar beschwert sich die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG bei Unicef über die verzerrende Interpretation des Prüfberichts auf der Unicef-Website:

Am 14. Januar beschwert sich die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG bei Unicef über die verzerrende Interpretation des Prüfberichts auf der Unicef-Website:

(...) Mit großem Erstaunen müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass Sie diese Presseerklärung ohne unsere vereinbarte Freigabe abzuwarten bereits online geschaltet haben und diese bereits über die Agenturen verbreitet wird. Die Freigabe war sowohl mit dem Vorstand sowie Ihnen als verantwortlichem Geschäftsleitungsmitglied heute Nachmittag festgelegt worden. Wir sind mit diesem Vorgehen nicht einverstanden. Ich muss Sie daher bitten, die Erklärung sofort aus dem Netz zu nehmen und erst dann zu verbreiten, wenn eine abgestimmte Fassung vorliegt. Diese hier vorgelegte Fassung geben wir nicht frei. Wie ich bereits gegen 21.30 Uhr in einem gemeinsamen Telefonat mit Ihnen besprochen habe, ist in der Ihnen schriftlich vorliegenden Zusammenfassung unserer Sonderuntersuchung sehr klar von "Verstößen" die Rede. Diese Darstellung steht in deutlichem Widerspruch zur Aussage in dem übersandten Entwurf der Presseerklärung. "Sie kommt zu einem eindeutigen Fazit: Die gemachten Vorwürfe sind falsch. Es gab keine Verschwendung von Geldern, keine Unregelmäßigkeiten oder gar Satzungs- oder Gesetzesverstöße."

Die in unserer Zusammenfassung aufgeführten Verstöße sind Unregelmäßigkeiten und somit sind die Vorwürfe hinsichtlich dieser Verstöße jedenfalls insoweit nicht falsch. Somit besteht ein Widerspruch zwischen unseren Feststellungen und der Unicef Presseerklärung. Wir bitten Sie dringend, diesen Hinweis zu beachten und uns eine überarbeitete Fassung der Presseerklärung zukommen zu lassen.

Dieter John, KPMG

Datum:  3 | 2 | 2008
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