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US-Wahl
Berichte, Analysen, Kommentare zur US-Präsidentschaftswahl 2016

06. März 2016

Ted Cruz: Hoffnung für Trumps härtesten Gegner

Ted Cruz gewann die Vorwahlen der Konservativen in den beiden US-Bundesstaaten Kansas und Maine mit deutlichem Abstand.  Foto: AFP

Der amerikanische Präsidentschaftsbewerber Ted Cruz gewinnt die Vorwahlen in Kansas und Maine mit deutlichem Abstand. Trotzdem bleibt Donald Trump bei den Republikanern der Favorit.

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Washington –  

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Ted Cruz hofft nach den jüngsten Abstimmungen bei den Vorwahlen in den USA, seinen Konkurrenten Donald Trump doch noch einzuholen. Der erzkonservative Senator aus Texas gewann am Samstag in den Bundesstaaten Kansas und Maine. Trump siegte dagegen in Louisiana und Kentucky. Chancenlos waren die beiden anderen republikanischen Kandidaten, Marco Rubio und John Kasich.

Mit dem Ergebnis in Kansas verändere sich das Momentum, sagte Cruz zu Journalisten in Idaho. Bei den Republikanern ging es in den vier Staaten insgesamt um 155 Delegiertenstimmen. Es konnten jeweils nur registrierte Parteimitglieder abstimmen. Das ist offenbar ein Vorteil für Cruz, der sich als Alternative zu dem populistischen und in der Parteiführung unbeliebten Trump positioniert. Es war auch die erste Abstimmung seit dem Rückzug von Ben Carson, der vor allem von religiös geprägten Amerikanern unterstützt wurde. In dieser Bevölkerungsgruppe ist auch Cruz stark vertreten.

Clinton führt gegen Sanders

Trump ist trotzdem weiterhin der Favorit bei den Republikanern. Der milliardenschwere Immobilien-Magnat ist landesweit bekannt und unabhängig von Spenden. Er punktet unter anderem mit seiner scharfen Kritik an den politischen Eliten in Washington. Beim "Super Tuesday" gewann er in sieben von elf Bundesstaaten.

Seitdem haben aber zahlreiche Republikaner Stimmung gegen ihn gemacht. Sie fürchten, dass Trump bei der US-Präsidentschaftswahl im November mit seinen schrillen Tönen keine Chance hätte, Nachfolger von Barack Obama zu werden.
Die nächste Vorwahl steht am Dienstag im industriell geprägten Bundesstaat Michigan an. Die Republikaner in Mississippi, Idaho und Hawaii stimmen dann ebenfalls ab.

Bei den Demokraten führt die frühere Außenministerin Hillary Clinton deutlich vor Bernie Sanders, dem Senator aus Vermont. Clinton gewann am Wochenende in Louisiana, Sanders dagegen in Kansas und Nebraska. Bei den Demokraten ging es um 109 Delegiertenstimmen.
Die Vorentscheidung dürfte in beiden Parteien am 15. März fallen. Dann geht es um die Schlüsselstaaten Florida und Ohio sowie Illinois, Missouri und North Carolina. (rtr)

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