Die US-Wahl schlägt – wie erwartet – hohe Wellen in den sozialen Netzwerken. Sobald feststand, dass der Amtsinhaber wohl gewinnen wird, bedankte er sich per Twitter: „Das haben wir euch zu verdanken. Vielen Dank“. Doch schon zuvor hatte ein Tweet des Obama-Teams hohe Wellen geschlagen: „RT if you‘re on #TeamObama tonight“ wurde 220.000 Mal retweetet.
Der bisher letzte Tweet des Präsidenten-Accounts schickt ein Bild in die Welt, auf dem sich Barack und Michelle Obama umarmen. Dieses Bild wurde bisher 455.000 Mal retweetet – und verdrängte einen Tweet von Teenie-Popstar Justin Bieber von der Spitze. Auch auf Facebook stellte das Bild einen Rekord ein: mit seinen bisher 2,6 Millionen "Gefällt mir"-Klicks sei es das Foto mit den meisten "Gefällt mir"-Klicks aller Zeiten, teilte Facebook mit.
Direkt nachdem es sich abzeichnet, dass Barack Obama die Wahl gewinnen wird, twittert er. Auch andere Promis teilen ihre Freude oder ihr Leid über den Wahlausgang auf Twitter. Ein Überblick.
31 Millionen Tweets zur Wahl
In dem Moment, in dem die ersten TV-Sender Obama zum neuen Präsidenten erklärten, wurden zur US-Wahl 327.453 Tweets pro Minute abgeschickt. Insgesamt wurden 31 Millionen Tweets zur Wahl verschickt, schreibt Twitter im Account „Twitter Government“. Das macht die Wahl zu dem politischen Event, über das am meisten getwittert wurde. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass Barack Obama vor vier Jahren der erste Präsidentschaftskandidat war, der Social Media für sich zu nutzen wusste.
Die Verlierer der Wahl - Mitt Romney, seine Frau Ann und Vizekandidat Paul Ryan haben in der Nacht aufgehört, zu twittern und auch nach dem Bekanntwerden des Ergebnisses nichts von sich hören lassen. Einzig und alleine auf dem Facebook-Account des Präsidentschaftskandidaten findet sich ein Bild, mit dem sich Romney bedankt. Bisher hat es knapp 180.000 "Likes".
Ein Blick auf die Wahl im Social Web:
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Das Wahl-ABC: Von Amtseinführung bis Weißes Haus
Obama gilt vorläufig als Gewinner der US-Wahl. Hollywoods Prominenz bejubelt die zweite Amtszeit des alten und neuen Präsidenten, während die Politik im Ausland bereits erste Forderungen stellt.
Termin: Die Wahl des US-Präsidenten und seines Stellvertreters ist für Dienstag, 6. November, vorgesehen.
Verfahren: Die Entscheidung fällt indirekt über ein Wahlmännergremium. Den Stand des Rennens zeigt unsere interaktive Karte.

Damir Fras ist unser US-Korrespondent
Olivia Schoeller berichtete zuvor aus Washington
Daniel Haufler ist Redakteur im Ressort Meinung
Countdown für Obama - das Weblog zur US-Wahl
Seit 1788 wird der amerikanische Präsident alle vier Jahre gewählt. Seit 1845 ist der Tag der Entscheidung auf den Dienstag nach dem ersten Montag im November festgelegt, was die Wahl immer im Zeitraum von 2. bis 8. November stattfinden lässt.
Gleichzeitig wird auch ein Drittel des Senats und das Repräsentantenhaus gewählt. Häufig finden auch Wahlen auf Bundesstaatenebene am gleichen Wahltermin statt.
Das Wahlergebnis wird Anfang Januar durch den Kongress nach dessen ersten Zusammentreten festgestellt. Die Amtszeit des Präsidenten beginnt mit dem Tag der Amtseinführung, der seit 1937 auf den dem Wahltermin folgenden 20. Januar fällt.
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