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Vorwahl in den USA: Mitt Romney gewinnt auch in Nevada

Zweite US-Vorwahl innerhalb einer Woche - zweiter Sieg für Mitt Romney. Nach Florida kann der Ex-Gouverneur und Multimillionär nun auch die Republikaner-Vorwahl in Nevada klar gewinnen.

Mitt Romney bei einer Wahlparty der US-Republikaner in Las Vegas.
Mitt Romney bei einer Wahlparty der US-Republikaner in Las Vegas.
Foto: AFP
Washington –  

Romneys klarer Sieg war nach Umfragen erwartet worden. Teilweise hatten ihm Umfragen sogar über 50 Prozent der Stimmen zugesprochen. Unklar war zunächst aber, wer auf den zweiten Platz komme, hieß es. Hier zeichnete sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Ex-Parlamentspräsident Newt Gingrich und dem libertären Kongressabgeordneten Ron Paul ab.

Mormonen stützen Glaubensbruder Romney

Mormone Romney konnte nicht zuletzt auf die starke Unterstützung seiner Glaubensbrüder bauen. Diese machen etwa sieben Prozent der Bevölkerung in Nevada aus und gelten als besonders eifrige Teilnehmer an Vorwahlen.

Nach knapp 15 Prozent der ausgezählten Stimmen komme Romney auf rund 47 Prozent der Stimmen, berichtete der TV-Sender CNN. Auf Gingrich entfielen demnach etwa 22 Prozent, auf Paul 19 Prozent, hieß es. Nevada war die fünfte Vorwahl und die erste Abstimmung im Westen der USA.

Romney gewinnt Vorwahl in Nevada

Bildergalerie ( 6 Bilder )

Experten warnen jedoch, noch sei das Rennen der Republikaner um die Präsidentschaftskandidatur längst nicht gelaufen. Bereits am Dienstag wird in Colorado, Minnesota und Missouri abgestimmt. Insgesamt stehen noch Vorwahlen in 45 weiteren Bundesstaaten an.

Eine erste echte Vorentscheidung dürfte aber erst beim «Supertuesday» am 6. März fallen. Dann wird in zehn Bundesstaaten abgestimmt.

Endgültig wollen die Republikaner ihren Kandidaten erst beim Parteitag im Sommer entscheiden, wer bei den Präsidentenwahlen im November gegen Barack Obama antritt. (dpa)

Datum:  5 | 2 | 2012
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US-Wahl

Seit 1788 wird der amerikanische Präsident alle vier Jahre gewählt. Seit 1845 ist der Tag der Entscheidung auf den Dienstag nach dem ersten Montag im November festgelegt, was die Wahl immer im Zeitraum von 2. bis 8. November stattfinden lässt.

Gleichzeitig wird auch ein Drittel des Senats und das Repräsentantenhaus gewählt. Häufig finden auch Wahlen auf Bundesstaatenebene am gleichen Wahltermin statt.

Das Wahlergebnis wird Anfang Januar durch den Kongress nach dessen ersten Zusammentreten festgestellt. Die Amtszeit des Präsidenten beginnt mit dem Tag der Amtseinführung, der seit 1937 auf den dem Wahltermin folgenden 20. Januar fällt.

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