Aktuell: Fußball-EM 2016 | Brexit | HIV und Aids | Flüchtlinge in Deutschland und Europa | Zuwanderung Rhein-Main
Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

US-Wahl
Berichte, Analysen, Kommentare zur US-Präsidentschaftswahl 2016

08. März 2016

Vorwahlkampf USA: Mexikos Präsident vergleicht Trump mit Hitler

Enrique Peña Nieto übt harsche Kritik an US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump (Archivbild).  Foto: dpa

Der mexikanische Präsident Peña Nieto verurteilt die „schrille Rhetorik“ des US-Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump und stellt ihn in eine Reihe mit Adolf Hitler und Benito Mussolini.

Drucken per Mail
Mexiko-Stadt –  

Der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto hat den republikanischen US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump in eine Reihe mit Adolf Hitler und Italiens Diktator Benito Mussolini gestellt. Trumps „schrille Rhetorik“ erinnere ihn an den Aufstieg der Nationalsozialisten und der italienischen Faschisten, sagte Peña Nieto am Montag in mehreren Interviews mit mexikanischen Zeitungen.

Solche radikalen Äußerungen hätten schon in der Vergangenheit eine „unheilvolle“ Entwicklung nach sich gezogen. „So kamen Mussolini und Hitler an die Macht: Sie machten sich die (...) Probleme zunutze, mit denen sich die Menschen damals nach einer Wirtschaftskrise konfrontiert sahen.“ Trump wolle bei den Wählern punkten, indem er für komplizierte Probleme „sehr einfache Lösungen“ anbiete, sagte Peña Nieto.

Mehr dazu

Der Geschäftsmann, der das Kandidatenfeld bei den Republikanern derzeit anführt, hatte im Sommer mexikanische Einwanderer als Vergewaltiger und Kriminelle bezeichnet. Eines der zentralen Wahlversprechen des populistischen Milliardärs ist der Bau einer Mauer an der Südgrenze der USA.

Der mexikanische Ex-Präsident Felipe Calderón hatte Trump bereits Ende Februar mit Hitler verglichen und den Präsidentschaftskandidaten als „offen rassistisch“ bezeichnet.

Durch Trumps Äußerungen drohe die Beziehung zwischen den beiden Nachbarländern Schaden zu nehmen, erklärte Peña Nieto. Dessen Vorurteile beruhten offenbar auf einer „Unkenntnis über Mexiko“. Er hoffe auch weiterhin auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den USA, betonte der Staatschef, dessen Amtszeit im Jahr 2018 endet. Er werde auch künftig den Dialog suchen, unabhängig davon, wer im November die Präsidentschaftswahl gewinne. Am Bau einer Grenzmauer werde sich sein Land aber auf keinen Fall beteiligen. (afp)

[ Lesen Sie jetzt das EM-Spezial der FR - digital oder gedruckt sechs Wochen lang ab 27,30 Euro. Hier geht’s zur Bestellung. ]

Zur Homepage

Anzeige

comments powered by Disqus

Anzeige

Caucus, Primary, Convention

Leitfaden für die US-Präsidentschaftswahl

Am 8. November 2016 ist Präsidentschaftswahl in den USA.

Vorwahlen, Super Tuesday, Convention, October Surprise, Swing States, Electoral College: Die wichtigsten Begriffe zur US-Präsidentschaftswahl. Mehr...

Videonachrichten US-Wahl
US-Wahlblog 2016

Daniel Haufler und Damir Fras berichten für uns über die US-Präsidentschaftswahlen - hier und in ihrem Blog zur US-Wahl.

US-Wahl 2016

Der Terminplan

Der Weg zum Duell ums Weiße Haus ist lang: Wichtige Termine im US-Wahlkalender. Mehr...

Animation
Michelle Obama kann nicht bis zum Wahltag warten. Sie hat schon ihre Stimme abgegeben.

Hier erfahren Sie, wie das Verfahren mit den Wahlmännern funktioniert und was hinter dem Prinzip "The winner takes it all" steht.

Quiz

Wer war der erste US-Präsident, der einen Truthahn begnadigte? Was ist der Coolidge-Effekt ist? Wer war die erste Frau, die ins Weiße Haus wollte? Finden Sie’s heraus!

Interaktive Grafik

So schnitten Obama und Romney in den einzelnen Bundesstaaten ab - unsere interaktive Grafik zeigt alle Ergebnisse. Außerdem: Wie sich Obama und Romney zu den wichtigsten Wahlkampfthemen positionierten, die Lebensläufe und weitere News.

ANZEIGE
- Business
- Kauftipps!