Bonn. Die immer öfter im Handel angebotene Aroniabeere darf nicht roh verzehrt werden. Sie enthält giftige Blausäure, die durch Entsaften oder Kochen unschädlich gemacht werden kann. Darauf weist der Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn hin.
Die zwölf Millimeter dicke, dunkelblaue, säuerlich-herb schmeckende Beere gibt es daher vornehmlich getrocknet, als Saft, Tee, Sirup, Likör oder Konfitüre zu kaufen. Unter allen Beeren hat die Aroniabeere einen der höchsten Gehalte an Anthocyanen. Diese schützen möglicherweise vor Krebs.
Auch die Vitamine K und C sind in größeren Mengen enthalten. Vitamin K ist dem aid zufolge wichtig für die Blutgerinnung und den Knochenstoffwechsel im menschlichen Körper. Vitamin C schützt als Radikalfänger die Zellwände in Haut und Körper vor gefährlichen Sauerstoffmolekülen. (dpa/tmn)