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Was wir tun
Albert Schweitzer hat einmal gesagt: "Wer zum Glück der Welt beitragen möchte, der sorge zunächst in seinem eigenen Haus."
Der Verein "Not gemeinsam lindern" hat diese Ermahnung Schweitzers ernst genommen: Seit mehr als 58 Jahren unterstützt die Alten- und Weihnachtshilfe der Frankfurter Rundschau sozial schwache ältere Menschen.
Inzwischen hat die Aktion viele Freunde und Unterstützer. Längst gilt die FR-Altenhilfe in der Stadt als Tradition - auf ihre Geschichte und ihre Erfolge kann sie mit Zufriedenheit blicken. Im Dezember 1949 veröffentlichte die Frankfurter Rundschau den Spendenaufruf zum ersten Mal, heute sammelt und verteilt der Verein jedes Jahr rund eine Million Euro Spendengelder. In der Frankfurter Rundschau erscheinen begleitend Berichte über die Aktionen.
Mehr als 27 Millionen Euro hat die Aktion bis heute verteilt. Der Verein hilft mit kleineren und größeren Geldbeträgen, damit arme alte Menschen sich damit das Notwendigste kaufen können: Beihilfen vor Weihnachten und Ostern, wenn Einsamkeit und Not verstärkt bedrücken; Zuschüsse zu Urlauben, Ausflügen und Veranstaltungen, um den Ausschluss vom gesellschaftlichen Leben zu verhindern; finanzielle Hilfe in Notsituationen, wenn Waschmaschine oder Fernseher defekt sind, eine Brille, ein Hörgerät oder Zahnersatz vonnöten sind, ein warmer Wintermantel, ein Paar Schuhe, Heiz- und Stromrechnung oder Medikamentenkosten den Etat überfordern.
Unterstützt werden auch Projekte anderer gemeinnütziger Organisationen, die gezielt alten sozial schwachen Menschen in der Nachbarschaft helfen, Betreuungseinrichtungen, Besuchsdienste u.v.m.
Spendenbilanz 2008 in Zahlen und Fakten:
Im Jahr 2008 spendeten ca. 8600 Menschen insgesamt ca. 980.000 Euro. Dieses Geld wurde in Form von Weihnachts- und Osterbeihilfen in Höhe von 250 bzw. 375 Euro an ca. 1860 Einzelpersonen und 148 Ehepaare verteilt. Übers Jahr sprang die FR-Altenhilfe in ca. 200 Fällen ein und gab nochmal Zuschüsse für Kleidung, Medikamente, Fernseher, Kühlschränke, Waschmaschinen, Brillen, Hörgeräte, Zahnbehandlungen, Medikamente, Strom-/Heizkosten in Höhe von ca. 18.000 Euro. Taschengeld für Altenheimbewohner und MS-Kranke konnte in Höhe von 30.000 Euro gegeben werden, Oster-und Weihnachtsfeiern in Altenwohnanlagen wurden mit 2500 Euro bezuschusst. Die FR-Altenhilfe selbst veranstaltete eine Weihnachtsfeier und einen Schiffs-Tagesausflug, gab Zuschüsse zu Seniorenurlauben und Therapien in Höhe von insgesamt ca. 60.000 Euro.
Für die Förderung von Projekten und Betreuungseinrichtungen – so z.B. der Verein Lichtblick von Schwester Sigrid, das Diakoniezentrum Weser 5 im Bahnhofsviertel, die Senioren-Sicherheitsberatung des Bürgerinstituts und der Frankfurter Verband mit seinen Stadtteil-Betreuungseinrichtungen, aber auch andere kleine Projekte - konnten insgesamt ca. 30.000 Euro zur Verfügung gestellt werden.
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Dokument erstellt am 12.11.2002 um 11:44:03 Uhr
Letzte Änderung am 12.01.2009 um 16:26:01 Uhr
Erscheinungsdatum 12.11.2002