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14. Dezember 2012

Dreifeldhalle auf Heilsberg: Eine Halle für alle

 Von Claudia Isabel Rittel

Der Erste Stadtrat Jörg Frank hat versichert, dass Bad Vilbel über die Nutzung in einer künftigen Dreifeldhalle auf dem Heilsberg entscheiden werde. Es war befürchtet worden, dass der SSV sich als Eigentümer fühlen könnte, da er als Bauherr auftritt.

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In der Diskussion um den Bau einer Dreifeldhalle auf dem Heilsberg, die ein Domizil für den Spiel- und Sportverein Heilsberg beheimaten soll, hat Erster Stadtrat Jörg Frank (CDU) versichert, dass in Zukunft nicht der Verein, sondern die Stadt über die Nutzung entscheiden werde.
Das Verfahren werde so laufen wie auch bei der Dreifeldhalle in Dortelweil mit dem SV Funball und in der Kernstadt mit dem TV Bad Vilbel als Hauptnutzer, heißt es dazu. „Es steht daher außer Frage, dass auf dem Heilsberg der SSV Hauptnutzer sein wird, aber auch anderer Vereine und andere Institutionen die neue Halle nutzen können“, so Frank.

Sozialdemokraten und Grüne im Ortsbeirat Heilsberg befürchten, dass der Verein sich als Eigentümer fühlen könnte, da er als Bauherr auftritt. Der SSV, stellt Frank klar, fungiere nur deshalb als Bauherr, um einen Investitionszuschuss aus dem Programm „Sportland Hessen“ zu erhalten.
Insgesamt sind für die Sporthalle, die neben den existierenden Sportplatz des SSV gebaut werden soll, 3,3 Millionen Euro vorgesehen. „Grobe Schätzungen“, wie Frank betont. Man habe dazu Erfahrungswerte aus ähnlichen Bauvorhaben herangezogen.

Für den Bau des Vereinsheims sind zusätzlich 1,5 Millionen Euro vorgesehen. Es soll seinen Platz laut dem Vereinsvorsitzenden und ehemaligen Ortsvorsteher Klaus-Peter Schulz (CDU) im ersten Obergeschoss über den Umkleiden finden. Die Pläne seien noch dieselben, die er im Februar 2011 im Ortsbeirat vorgestellt habe, als er noch Ortsvorsteher war. Schon da sahen sie Räume für das Domizil des SSV vor. Der Verein hat gut 1000 Mitglieder.

Zudem habe er am Tag seiner Abwahl im Mai erneut auf die Pläne hingewiesen, betont Schulz. Seinem Nachfolger, SPD-Mann Christian Kühl wirft er vor, sich nicht ausreichend informiert zu haben. Der aber fühlt sich von der Stadt in die Irre geführt. Seine Nachfrage, wie die Halle aussehen solle, sei mit Hinweis auf die Halle an der Saalburgstraße in der Kernstadt beantwortet worden. Deswegen habe er sich den Plan nie angeschaut.

Bisher, so Schulz, sei mit der Stadt noch nichts vertraglich geregelt. „Wir müssen erstmal überlegen, wer wie viel zahlt“, sagte er auf Anfrage der Frankfurter Rundschau. Hauptamtsleiter Walter Lassek, der sich um den Antrag für die Fördermittel vom Land gekümmert hat, rechnet mit einem Zuschuss von rund 200.000 Euro.

2,5 Millionen Euro der insgesamt 4,8 Millionen sollen zudem über einen Kredit bei der Wirtschafts- und Investitionsbank finanziert werden. Den hatte das Kreditinstitut bereits im Sommer zugesagt.
Wann es mit dem Bau losgehen kann, hängt laut Lassek nun vom Förderbescheid des Landes ab. Wenn der da ist, geht es mit den Ausschreibungen los.

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